Biografie

Gerhard Marcks

NameGerhard Marcks

Geboren am18.02.1889

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortBerlin (D).

Verstorben am13.11.1981

TodesortBurgbrohl (D).

Gerhard Marcks

Der Bildhauer und Graphiker gehört zu den wichtigsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. In seiner Skulpturkunst vereinigt er Tradition und Moderne wie kein Anderer. Figürlichkeit ist eines der Hauptmerkmale seines Schaffens. Zunächst wandte sich Gerhard Marcks dem Tierbild zu. Später orientierte er sich in seinem Menschenbild an der expressionistischen Stilsprache. Danach ließ er sich von der antiken griechischen Skulpturkunst beeinflussen, seine Formen wurden vereinfacht und knapper im Ausdruck. Zu seinem Gesamtwerk gehören Monumentalarbeiten sowie Toten- und Mahnmale...
Gerhard Marcks wurde am 18. Februar 1889 in Berlin geboren.

Gerhard Marcks war Schüler von Richard Scheibe, aber er öffnete sich auch Anregungen durch die Bildhauer Georg Kolbe und August Gaul. Ab dem Jahr 1907 betätigte sich Gerhard Marcks zunächst mit ersten plastischen Arbeiten als Tierbildhauer. 1910 fand ein Motivwechsel statt und er wandte sich dem menschlichen Körper zu. Zwei Jahre später entstand das gemeinschaftliche Atelier von Marcks und dem Bildhauer Richard Scheibe in Berlin.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs orientierte sich Gerhard Marcks an der expressionistischen Kunstsprache. 1919 folgte er dem Ruf von Walter Gropius an das Bauhaus in Weimar. Dort leitete er als Meister die Keramik-Werkstatt. Während dieser Zeit entstanden seine ersten Holzschnittfolgen im expressionistischen Tendenzstil. Ab dem Jahr 1920 war Marcks Formmeister der Töpferei des Bauhauses in Dornburg. Doch mit dem Einzug der Technik ins Bauhaus, verließ er es im Jahr 1925 wieder.

Marcks konzentrierte sich fortan auf die Bildhauerei. Der Künstler übernahm im Jahr 1925 als Leiter der Bildhauerklasse eine Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. Drei Jahre später wurde er ihr Direktor. Doch im Jahr der Machtübernahme, 1933, durch die Nationalsozialisten musste er diesen Posten wieder aufgeben. Gerhard Marcks siedelte an die Ostseeküste über. Ein Stipendium ermöglichte ihm im Jahr 1935 den Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom. 1937 hielt er sich wieder in Berlin auf.

In der Folgezeit arbeitete Gerhard Marcks in seinem eigenen Atelier, doch die Nationalsozialisten hatten ihn mit einem Ausstellungsverbot belegt. 1943 wurde seine Arbeitsstätte durch einen Bombenangriff größtenteils zerstört und damit auch viele seiner Arbeiten. Nach dem Krieg trat er als Professor eine Lehrtätigkeit an der Landeskunstschule in Hamburg an. Während dieser Zeit entstanden zahlreiche Monumentalwerke sowie Toten- und Mahnmale für die Städte Köln, Hamburg, Mannheim, Lübeck, Bochum oder Osnabrück.

Darüber hinaus widmete sich Gerhard Marcks auch dem Motiv des Aktes in der Bildhauerei. Sein Ausdruck bewegte sich zwischen abstrahierter und ausgewogener Gegenständlichkeit. 1951 verließ er Hamburg und zog nach Köln, wo er zunächst gleichfalls eine Lehrtätigkeit inne hatte. Später gab er seinen akademischen Beruf auf und war als freischaffender Künstler tätig. In dieser Zeit war der Bildhauer sehr produktiv. Während seiner Kölner Zeit unternahm Gerhard Marcks darüber hinaus zahlreiche Reisen so zum Beispiel nach Afrika, Spanien, Griechenland oder Mexiko.

Im Jahr 1966 entwarf der Künstler den "Rufer" für Radio Bremen. Mit diesen Arbeiten war der Plan verbunden, ein Gerhard-Marcks-Haus in Bremen einzurichten. 1971 war der Plan realisiert und das Haus beherbergte 400 Skulpturen, 12.000 Handzeichnungen und über 1.000 Bögen Druckgraphik von Marcks, die ab diesem Zeitpunkt von der Öffentlichkeit besichtigt werden konnten.

Gerhard Marcks starb am 13. November 1981 in Burgbrohl.

NameGerhard Marcks

Geboren am18.02.1889

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortBerlin (D).

Verstorben am13.11.1981

TodesortBurgbrohl (D).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html