Biografie

Georg Philipp Telemann

NameGeorg Philipp Telemann

Geboren am14.03.1681

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortMagdeburg (D).

Verstorben am25.07.1767

TodesortHamburg (D).

Georg Philipp Telemann

Der deutsche Komponist gilt als wegweisender Musiker des 17. Jahrhunderts, der vor allem Innovationen in der Komposition und Musiktheorie des Barocks schuf. Kennzeichnend für Georg Philipp Telemanns vielfältiges Schaffen waren die ständigen Auseinandersetzungen mit zeitgenössischen und traditionellen Werken, die er zur Grundlagen seiner kompositorischen Creativität machte. Telemanns Arbeiten kennzeichneten unter anderem gesangliche Melodien, ausgesuchte Klangfarben und außerordentliche Harmonien. Seine umfangreiches Kompositionswerk besteht aus Opern, Orchestersuiten, Kammermusik, Kantaten, Motetten, Passionen und Oratorien...
Georg Philipp Telemann wurde am 14. März 1681 als Sohn des Diakons Heinrich Telemann und seiner Frau Maria Haltmeier in Magdeburg geboren.

Schon früh genoss er eine musikalische Erziehung in der Altstädter Schule durch den Generalkantor und Musikdirektor Benedictus Christiani. Während seiner Schulzeit erhielt Telemann eine umfassenden und profunde Bildung unter anderem in Geometrie, Latein, Französisch, Italienisch und Englisch. Später bildete er sich in Musik und Komposition autodidaktisch weiter. Noch als Kind entstanden erste Kompositionen und um 1693 kam seine Oper "Sigismundus" zur Aufführung. In der Zeit von 1794 bis 1701 folgte der Besuch höherer Schulen. Der junge Telemann setzte seine Kompositionen, zum Teil Auftragsarbeiten, fort. Nach seiner Reifeprüfung 1701 begann er ein Jurastudium in Leipzig und hob dort ein Collegium musicum aus der Taufe. Neben dem Dirigieren probierte er sich als Opernsänger.

In diesem Jahr machte er die Bekanntschaft von Georg Friedrich Händel, mit dem er ein Leben lang befreundet blieb. Im Jahr 1704 begann mit einer Stelle als Organist an der Neuen Kirche in Leipzig seine berufliche Musikerkarriere, die mit häufigen Ortswechseln verbunden war. Georg Philipp Telemann komponierte in dieser Zeit Kantaten für die Thomaskirche und Opern für Leipzig und Weißenfels. Im Jahr 1705 trat er in Sorau beim Grafen Erdmann von Promnitz eine Stelle als Kepellmeister an und es entstanden die französischen Ouvertürensiuten. Drei Jahre später siedelte er nach Eisenach über, wo er sich als Konzertmeister und dann als Kapellmeister in die Dienste des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen und Eisenach begab. Der Komponist arbeitete in dieser Zeit an Werken für Oper, Kirche, Solokonzerte, Geburtstage, Huldigungen oder Trisonaten.

Im Jahr 1712 fand Telemann in Frankfurt am Main eine Anstellung als städtischer Musikdirektor sowie als Kapellmeister an der Barfüßer- und der Katharinenkirche. Weiterhin war er als Sekretär und Verwalter der Gesellschaft Frauenstein, eine führende Vereinigung des Frankfurter Patriziats, tätig, für die er 1713 ein Collegium musicum gründete und leitete. In dieser Zeit schuf er Werke für Kirchen-, Gelegenheits- Orchester- und Kammermusik. Und der Barockmusiker vervollständigte die Eisenacher Jahrgänge der Kirchenkantaten. Dabei handelt es sich um eine neuartige Kirchenmusik, die auf der gewagten Verbindung von Elementen der italienischen Oper und Bibelsprüchen, Choralstrophen und madrigalischen Texten beruhen. Ein Jahr später heiratete er die 16 Jahre alte Maria Catharina Textor.

Im Jahr 1716 vollendete er die Komposition des Passionsoratoriums "Der für die Sünde der Welt gemarterte Jesus" als bedeutendstes Werk dieser Art Anfang des 18. Jahrhunderts. 1621 wurde Telemann Kantor am Johanneum und Musikdirektor der fünf Hauptkirchen in Hamburg. Darüber hinaus komponierte er, veranstaltete Konzerte, druckte und verlegte Eigenkompositionen. Zu seinen Arbeiten in dieser Zeit gehören Passionsstücke, Kantaten für den Gottesdienst, Intermezzi, Feststücke unterschiedlicher Art oder Opern. 1737 trat er eine acht Monate dauernde Reise nach Berlin an. Zu seinem Alterswerk in seinen letzten zwölf Jahren zählen unter anderem Titel wie "Der Tod Jesu" (1755), "Die Donner-Ode" (1756), "Die Tageszeiten" (1757), "Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu" (1760) oder "Der Tag des Gerichts" (1762).

Georg Philipp Telemann starb am 25. Juli 1767 in Hamburg.

NameGeorg Philipp Telemann

Geboren am14.03.1681

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortMagdeburg (D).

Verstorben am25.07.1767

TodesortHamburg (D).

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