Biografie

Franz Frank

NameFranz Frank

Geboren am07.04.1897

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortKirchheim/Teck (D).

Verstorben am01.04.1986

TodesortMarburg an der Lahn (D).

Franz Frank

Der deutsche Maler holte sich in seinem Frühwerk künstlerische Anregungen von den Werken des Expressionisten Emil Nolde und des Impressionisten Lovis Corinth. In seinen Werken setzt Franz Frank soziale und kritische Themen um. So bekannte er sich noch während der Herrschaft der Nationalsozialisten 1936 in seinem Bild "Geißelung" mutig gegen das faschistische System. Darüber hinaus schuf Franz Frank Landschaftsbilder und Stillleben...
Franz Frank wurde am 7. April 1897 in Kirchheim/Teck geboren.

Frank beendete die Schule mit dem Abitur und meldete sich 1915 als Kriegsfreiwilliger zum Esten Weltkrieg. 1918 kehrte er zurück und studierte an der Universität Erlangen von 1919 bis 1921. Seine Dissertation hielt Frank über die "Unbedachte Entwicklung in der Malerei des 19. Jahrhunderts". Noch im selben Jahr studierte Frank an der Stuttgarter Kunstakademie bei Arnold Waldschmidt und Robert Breyer. An der Stuttgarter Kunstakademie entwickelten sich auch die Freundschaften zu Wilhelm Geyer, Joseph Kneer, Hans Fähnle und dem Dichter Eduard Reinacher.

Im Jahr 1925 gelang Frank der Durchbruch zum eigenen malerischen Stil. Dabei wurde er durch die Arbeiten von Emil Nolde und Lovis Corinth beeinflusst. 1926 zog Franz Frank in den Arbeitervorort Löbtau bei Dresden. In den Folgejahren entstanden tonige Landschaften und Bilder mit sozialer Thematik. Von 1931 bis 1932 wurde Frank an die Pädagogische Akademie nach Kassel berufen. Die Einrichtung wurde jedoch geschlossen und Frank daraufhin gekündigt. Er reiste nach Großfelden und bewohnte das Haus des verstorbenen Malers Otto Ubbelohde.

Im Jahr 1933 wurde ihm die Wiederverwendung als Dozent abgelehnt, da er sich weigerte, der NSDAP beizutreten. 1936 erfolgte die letzte Teilnahme an einer Ausstellung während der NS-Zeit. Die Galerie Gurlitt in Berlin zeigte das Bild "Geißelung", mit dem er auf seine Weise die Schergen der NS-Gewaltherrschaft anklagte. 1939 reiste Frank nach Sizilien. Er kehrte mit zahlreichen Bildern und Anregungen zurück. In den Jahren 1939 bis 1945 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und schwer verletzt. Nach langem Lazarett-Aufenthalt kehrte er über Kirchheim / Teck nach Großfelden zurück.

Im Jahr 1945 entstand sein Neubeginn mit malerischen Arbeiten von Landschaften, Stilleben und Gemälden mit umfangreicher Ausstellungsbeteiligung. Darunter auch an den Kunstvereinen von Frankfurt und Stuttgart. 1953 bis 1982 begab sich Frank auf zahlreiche Reisen. Er besuchte zweimal Jugoslawien, mehrfach Italien und die Schweiz, Griechenland, Ibiza, Mallorca und Tunesien. 1954 erfolgte der Ankauf des Gemäldes "Bahnübergang" durch die "Dankesspende des deuten Volkes". 1982 erfolgte die Ausstellung im Marburger Universitäts-Museum und in Kirchheim / Teck zum Anlass des 85. Geburtstages des Künstlers.

Er schuf Wandbilder für das San Francisco Museum of Modern Art (1985) und den Deutschen Bundestag in Bonn (1992). Weiter gründete er 1987 das Sam Francis Medical Research Center zur Erforschung umweltbedingter Krankheiten.

Franz Frank verstarb am 1. April 1986 in Marburg an der Lahn.

NameFranz Frank

Geboren am07.04.1897

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortKirchheim/Teck (D).

Verstorben am01.04.1986

TodesortMarburg an der Lahn (D).

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