Biografie

Freddie Mercury

Der in Sansibar geborene Rocksänger und Komponist iranischer Abstammung avancierte mit seinem unverwechselbaren Gesang und seiner großen Bühnenpräsenz ab Mitte der 1970er Jahre zum Weltstar. Indes hatte er als erste Stimme wesentlichen Anteil am Erfolg der britischen Rockgruppe "Queen". Seine lasziven Bühnenshows machte den bisexuellen Künstler zu einem der populärsten Rock-Sänger seiner Zeit, der mit Hit-Songs wie "Killer Queen", "Another One Bites The Dust" oder "Bohemian Rhapsody" große Erfolge feierte. Hits wie "We Are The Champions", "We Will Rock You" oder "Barcelona" wurden zu Kult-Hymnen. Neben seiner Karriere bei "Queen" konnte Freddie Mercury auch als Solo-Künstler beachtliche Erfolge verbuchen. Nach dem Tod, des AIDS-Erkrankten Künstlers, löste sich die Band kurzzeitig auf...
Freddie Mercury wurde am 5. September 1946 auf der kleinen Gewürzinsel Sansibar, heutiger Teil von Tansania, als Sohn des Ehepaars Bomi und Jer Bulsara persischer Abstammung geboren.

Freddie Mercury, mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara, besuchte als Achtjähriger das englische Internat Str. Peter in Panchgani, fünfzig Meilen von Bombay entfernt. Schon hier wurde er von Freunden "Freddie" genannt. Bereits als Jugendlicher widmete er sich der Musik und dem Malen, außerdem war Freddie Mercury sehr sportlich. Nach Abschluss der Schule siedelte die Familie 1964 nach England über. Mercury studierte ab 1966 Kunst und Design am Ealing College of Art. Dort machte er die Bekanntschaft von Tim Staffel, der Mitglied in einer Gruppe namens "Smile" war, in der auch Brian May und Roger Taylor, die beiden späteren "Queen"-Mitglieder, spielten. Nachdem Tim Staffel die Band verließ, wurde Mercury Leadsänger von "Smile", der die Band dann auch in "Queen" umtaufte.

Ab dieser Zeit nannte er sich auch Mercury mit Nachnamen. 1971 stieß John Deacon hinzu und komplettierte das Team von "Queen". Nach ersten Stücken wurde er das Aushängeschild der Band. Sein großes Vorbild sah Mercury in der Sängerin Liza Minelli. Im Dezember 1972 erhielten sie ihren ersten großen Plattenvertrag bei "EMI". Im Mai 1973 veröffentlichte Freddie Mercury unter dem Namen "Larry Lurex" eine Coverversion des "Beach Boys"-Songs "I Can Hear Music". Im Juni 1973 erschien mit Queen die erste Single "Keep Yourself Alive". Kurz danach folgte das Debüt-Album mit dem Titel "Queen". Im März 1974 erschien "Queen II". Dieses Album wurde der Durchbruch und erreichte Platz vier der GB-Charts. Queen setzte mit ihren pompösen Bühnenshows neue Maßstäbe. Mercury zelebrierte auf der Bühne eine Mischung aus Verkleidungskunst, Narzissmus, Machogehabe und Glamrock. Von 1975 bis 1976 folgten Hits wie "Killer Queen", "Bohemian Rhapsody" und "Somebody To Love". Im Sommer 1976 spielte Queen im Londoner Hyde Park ein Gratis-Konzert vor 150.000 Zuschauern. Ihre Touren durch Japan, Australien und Amerika wurden zum Mega-Erfolg.

Im Jahr 1977 kam das Album "News Of The World" in die Läden. Die Single "We Are The Champions" wurde zur Hymne für Gewinner. Album und Single-Auskopplung erreichten die Top 10 Platzierungen rund um den Globus. Die britische Schallplattenindustrie zeichnete Queen mit dem "Britannia Award" aus und "Bohemian Rhapsody" wurde in England die erfolgreichste Single der letzten 25 Jahre. Freddie Mercury war seit Mitte der 1970er Jahre bekennender Bisexueller. Dennoch wurde kaum über sein Privatleben berichtet. Im Vordergrund standen musikalische Erfolge, und Mercury avancierte zur festen Größe der internationalen Musikszene. 1980 veröffentlichte Queen mit "Crazy Little Thing Called Love" und "Another One Bites The Dust" Singles, die ebenso weltweit die Top 10 der Charts anführten. Im nächsten Jahr spielte Queen vor 130.000 Fans in Sao Paulo und gemeinsam mit David Bowie wurde die Single "Under Pressure" eingespielt. 1982 erschien das Album "Hot Space", danach nahm die Band eine 18-monatige Auszeit.

Freddie Mercury begann während dieser Zeit in München mit den Aufnahmen zum Solo-Album "Mr. Bad Guy". 1984 produzierte Queen das weltweite Top 10 Album "The Works" mit wie Hits "Radio Ga Ga" und "I Want To Break Free". Nach acht Konzerten im südafrikanischen Sun City wurde die Band von der UNO in die sogenannte "schwarze Kulturliste" aufgenommen. 1985 erschien Freddie Mercurys Solo-Album "Mr. Bad Guy" und Queen spielte im Juli beim legendären "Live Aid"-Festival. 1988 wurde Mercury gemeinsam mit der spanischen Opernsängerin Monserrat Caballé für die Eröffnungs-Hymne der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona verpflichtet. Gemeinsam besang Mercury mit ihr das Album "Barcelona". 1991 produzierte die Band die drittlängste Single aller Zeiten: "Innuendo". Erste Spekulationen über den Gesundheitszustand von Freddie Mercury wurden laut. Von 1985 bis 1991 war Jim Hutton sein Lebensgefährte, der ihn bis zu seinem Tod begleitete. Am 23. November gab er in einer Pressemitteilung seine HIV-Erkrankung öffentlich bekannt.

In der Nacht zum 24. November 1991 verstarb Freddie Mercury an einer Lungenentzündung in Kensington, London. Am 20. April 1992 wurde mit Hilfe der verbliebenen "Queen"-Musiker das "Freddy Mercury Concert For AIDS Awareness" ausgerichtet. Weltweit waren über eine halbe Milliarde Fernsehzuschauer live dabei.
1973 - Queen / Album

1974 - Sheer heart attack / Album

1974 - Killer Queen

1974 - Seven seas of rhye

1974 - Queen II / Album

1975 - A night at the opera / Album

1975 - Bohemian rhapsody

1975 - Now I`m here

1976 - A day at the races / Album

1976 - You`re my best friend

1976 - Somebody to love

1977 - News of the world / Album

1977 - Tie your mother down

1977 - We are the champions/ We will rock you

1978 - Jazz / Album

1978 - Bycicle race/ Fat bottomed girls

1978 - Spread your wings

1979 - Live killers / Album

1979 - Crazy little thing called love

1979 - Don`t stop me now

1980 - The game / Album

1980 - Flash`s theme

1980 - Another one bites the dust

1980 - Play the game

1980 - Save me

1981 - Flash gordon "Soundtrack" / Album

1981 - Under pressure

1982 - Hot Space / Album

1982 - Backchat

1982 - Body language

1982 - Las palabras de amor

1984 - The works / Album

1984 - Thank god it`s christmas

1984 - Hammer to fall

1984 - Radio GaGa

1984 - It`s a hard life

1984 - I want to break free

1985 - One vision

1986 - Live magic / Album

1986 - A kind of magic / Album

1986 - Who wants to live forever

1986 - A kind of magic

1986 - Friends will be friends

1989 - The miracle / Album

1989 - The miracle

1989 - Scandal

1989 - Breakthru

1989 - I want it all

1989 - The invisible man

1991 - Innuendo / Album

1991 - Bohemian Rhapsody Reissue `91

1991 - Innuendo

1991 - I`m going slightly mad

1991 - Headlong

1991 - Show must go on



Postum:

1995 - Made in heaven / Album

1995 - A winter`s tale

1995 - Heaven for everyone

1996 - You don`t fool me

1996 - Let me live

1996 - Too much love will kill you

1999 - These are the days of our lives / Album

NameFarrokh Bulsara

AliasFreddie Mercury

Geboren am05.09.1946

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortSansibar (Tansania)

Verstorben am24.11.1991

TodesortLondon (GB).