Biografie

König Fahd

NameFahd Ibn Abd al-Aziz

AliasKönig Fahd

Geboren am00.00.1923

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortRiad (Saudi-Arabien).

Verstorben am01.08.2005

TodesortRiad (Saudi-Arabien).

König Fahd

His Royal Highness König Fahd war von 1982 bis 2005 König und Ministerpräsident des Königreichs Saudi-Arabien. Der saudische Staats- und Regierungschef galt politisch als pro-westlich orientiert, was ihm die Gegnerschaft islamischer Fundamentalisten bescherte. Als einer der reichsten Menschen der Welt hielt der saudische Monarch unbeirrt am diktatorischen Regime der Abd-al-Aziz-Dynastie fest, wobei er sich trotz zahlreicher Terroranschläge im Land auf die stillschweigende Unterstützung seiner westlichen Bündnispartner verlassen konnte. König Fahd betrachtete sich selbst indes als "Hüter der beiden edlen Stätten", womit Mekka und Medina gemeint waren...

Die Staats- und Regierungschefs Asiens
Fahd Ibn Abd al-Aziz wurde 1923 (nach anderen Angaben auch 1921) in Riad (Saudi-Arabien) als Sohn des Königs Ibn Saud IV. und Halbbruder König Faisals sowie als Bruder des Königs Khalids V. geboren.

Aufgewachsen ist Fahd in Riad, wo er zunächst Privatunterricht nach hohem westlichen Standart genoss und anschließend Politische Wissenschaften studierte. 1953 übernahm der Prinz erste Regierungsämter. 1967 berief man ihn zum Innenminister und nach der Ermordung des Königs Faisals erhielt er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. In dieser Funktion machte Fahd bereits entscheidenden Einfluss auf die Politik Saudi-Arabiens geltend. Nach dem Tod des Königs Kahlid avancierte Fahd 1982 zum direkten Thronfolger. Dabei gilt nach der saudi-arabischen Sukzessionsregelung das Seniorenprinzip, in der nicht der Sohn vom Vater den Thron erbt, sondern das jeweils älteste männliche Familienmitglied zum Nachfolger erhoben wird.

Aus diesem Grund waren bis 2005 die direkten Söhne des Staatsgründers Abd al-Aziz an der Herrschaft des Landes beteiligt. Dies war möglich, da Abd al-Aziz bis ins hohe Alter Kinder zeugte. König Fahd ließ seit Herrschaftsantritt das traditionelle aristokratische und reformfeindliche Feudalregime der Abd al-Aziz unangetastet fortbestehen. Seine undemokratische Regierung konnte sich allerdings von außen der unvoreingenommenen Unterstützung der USA erfreuen. In die internationalen Schlagzeilen geriet der Feudalherrscher, als er sich 1984 die Mega-Yacht "Prince Abdul Aziz" bauen ließ. Das Schiff misst eine Länge von 147 Metern und wurde damit die größte private Yacht der Welt. König Fahd sah sich mit seinem autoritär-diktatorischen Herrschaftsstil zunehmenden Anfechtungen von innen ausgesetzt. Insbesondere seine pro-westliche Haltung stieß auf Seiten des islamischen Fundamentalismus im Innern und von außen auf große Kritik.

König Fahd betrachtete sich selbst jedoch als "Hüter der beiden edlen Stätten", womit Mekka und Medina gemeint waren und er eine religiös-islamische Legitimität für sich beanspruchte. Aufgrund der Invasion in Kuwait durch Iraks Staatschef Saddam Hussein brach König Fahd 1990 die diplomatischen Beziehungen zum Irak ab. Im anschließenden Golfkrieg stellte er den von den USA geführten UNO-Streitkräften Saudi-Arabien als Aufmarschbasis für "Dessert Storm" zur Verfügung. Die stetige und massive Präsenz des amerikanischen Militärs im Lande provozierte jedoch Terroranschläge gegen amerikanische Einrichtungen in Saudi-Arabien, das sich somit als unsicheres Terrain erwies. Dies wiederholte sich auch infolge des Irak-Konfliktes vom Frühjahr 2003, den die USA und Großbritannien mit logistischer Unterstützung Saudi-Arabiens geführt hatten.

Nach dem Ende des Krieges wurde das Land von einer Welle von Anschlägen gegen amerikanische und andere westliche Einrichtungen erschüttert. Seit 1999 war König Fahd gesundheitlich angeschlagen, weshalb sein Bruder Abdallah (geb. 1925) und der stellvertretende Kronprinz Sultan (geb. 1926) die Regierungsgeschäfte führten. Im Oktober 2003 geriet die vom saudischen Königshaus finanzierte "König-Fahd-Akademie" in Bonn in den Verdacht, unter dem Einfluss islamistischer Extremisten zu stehen. Nach diplomatischen Verhandlungen zwischen Berlin und Riad konnte die streng islamische Schule ihren Betrieb in der Bundesrepublik jedoch aufrechterhalten.

König Fahd von Saudi-Arabien starb am 1. August 2005 an den Folgen einer Lungenentzündung in Riad. Sein Halbbruder, Kronprinz Abdallah, wurde noch am selben Tag offiziell zum neuen König ernannt.


Die Staats- und Regierungschefs Asiens

NameFahd Ibn Abd al-Aziz

AliasKönig Fahd

Geboren am00.00.1923

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortRiad (Saudi-Arabien).

Verstorben am01.08.2005

TodesortRiad (Saudi-Arabien).

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