Biografie

Egon Eiermann

NameEgon Eiermann

Geboren am29.09.1904

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortNeuendorf, Berlin (D).

Verstorben am19.07.1970

TodesortBaden-Baden (D).

Egon Eiermann

Der deutsche Architekt, Designer und Architekturtheoretiker zählt zu den bedeutendsten Formgebern im Industrie- und Gewerbebau nach dem Zweiten Weltkrieg. Von 1947 bis 1970 war er als Professor in Karlsruhe tätig. Internationale Beachtung fand Egon Eiermann mit Entwürfen wie der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin (1962-1964), der deutschen Botschaft in Washington, USA (1962-1964), dem IBM-Verwaltungsgebäude in Stuttgart (1967-1972) oder dem Deutschen Pavillon zur Weltausstellung in Brüssel (1956-1958). Weiter machte sich Eiermann als Möbeldesigner und Bühnenbildner einen Namen...

Die einflussreichsten Architekten des 20. Jhs.
Egon Eiermann wurde im Jahr 1904 in Neuendorf bei Berlin geboren.

Aufgewachsen ist er bei seinen Eltern in Berlin. Nach Abschluss der Schule mit Abitur studierte Eiermann in Berlin von 1923 bis 1927 bei Hans Poelzig Architektur. Im Anschluss arbeitete er im Bauatelier des Warenhausunternehmens Karstadt in Hamburg. Nachdem Eiermann weitere Berufserfahrungen als Mitarbeiter im Planungsbüro der Berliner E-Werke gesammelt hatte, machte er sich 1930 als freier Architekt in der Hauptstadt selbstständig. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er zum Kriegsdienst eingezogen.

Im Jahr 1947 wurde Eiermann als Professor an die Technische Hochschule in Karlsruhe berufen. Hier unterrichtete er bis 1970. Eiermann spezialisierte sich auf Industrie- und Verwaltungsbauten. Dabei entwickelte er eine Formsprache, die in ihrer technischen und funktionalen Klarheit eine elegante und leichte Gebäudeführung zeigte. Ein für Eiermann typisches Gestaltungselement waren die horizontalen Stege und Linien vor den Glasfassaden. Der Architekt erhielt Aufträge für so renommierte Projekte wie den Bau des Hochhauses des Deutschen Bundestages in Bonn, der in den Jahren von 1965 bis 1969 fertiggestellt wurde.

Zu seinen meist beachteten Planungen wurde das IBM-Verwaltungsgebäude bei Stuttgart, das in der Zeit von 1967 bis 1972 erbaut wurde. Als ebenso innovativ galt Eiermanns Entwurf zum Olivetti-Verwaltungs- und Ausbildungszentrum, das in Frankfurt am Main in den Jahren von 1969 bis 1972 erbaut wurde. Zu Eiermanns bekanntesten Gewerbebauten zählen die Horten-Warenhäuser in Heilbronn und Heidelberg sowie das Merkur in Stuttgart. Weiter schuf er Sakralbauten wie den Neubau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, die er von 1957 bis 1963 erbaute.

Internationale Anerkennung erfuhr Eiermann 1958 für seinen Entwurf des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung in Brüssel. Mitverantwortlich für die Gestaltung waren der Architekt Sepp Ruf und die Innenarchitektin Herta-Maria Witzemann. Von 1961 bis 1963 erbaute Eiermann die Deutsche Botschaft in Washington. Große Beachtung fanden auch seine privaten Wohnhäuser im Krippenhof und in der Hermann-Sielcken-Strasse in Baden-Baden, das viele typische Elemente seines Architekturstils enthält.

Egon Eiermann verstarb nach zahlreichen Ehrungen im Jahr 1970 in Baden-Baden.


Die einflussreichsten Architekten des 20. Jhs.

NameEgon Eiermann

Geboren am29.09.1904

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortNeuendorf, Berlin (D).

Verstorben am19.07.1970

TodesortBaden-Baden (D).

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