Biografie

Daniel Bahr

Der FDP-Politiker und Volkswirtschaftler stellt seit 2011, in der Nachfolge von Philipp Rösler, den Bundesminister für Gesundheit im Kabinett II. von Angela Merkel. Davor verdiente er sich unter Rösler ab 2009 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. Seit November 2010 war er weiter Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen. Von 1999 bis 2004 war Daniel Bahr Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Innerparteilich gilt er als einflussreicher Ideengeber, der bis zu seinem Sprung in die Bundesregierung weitgehend unbehelligt im Hintergrund agierte...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Daniel Bahr wurde am 4. November 1976 in Lahnstein geboren.

Bahr trat 1990 als Schüler den Jungen Liberalen (JuLis) bei; 1992 wurde er Mitglied der FDP. Von 1994 bis 1996 bekleidete er als Vorsitzender des JuLi-Bezirksverbandes Münsterland sein erstes politisches Amt. Das Abitur legte Bahr 1996 am Immanuel-Kant-Gymnasium in Münster ab. Im Anschluss absolvierte er bei der Dresdner Bank eine Ausbildung zum Bankkaufmann in Schwerin und Hamburg. Von 1996 an gehörte er zum Bundesvorstand der Jungen Liberalen. 1998 nahm er an der Universität Münster das Studium der Volkswirtschaftslehre auf, das er mit dem Bachelor of Science in Economics abschloss. Bis zum Bundeskongress 1998 in Mainz war Bahr Beisitzer, ehe er zum Stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit dem Geschäftsbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt wurde.

Von 1999 bis 2004 verdiente er sich als Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Ab 2001 war er auch Mitglied im FDP-Bundesvorstand. 2002 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages. 2003 wurde Bahr zum Vorsitzenden des Zukunftsforums Frauen, kinderfreundliches Deutschland, Generationengerechtigkeit beim FDP-Bundesvorstand berufen. Ab 2005 war er im Bundestag Sprecher für demographische Entwicklung, Behindertenpolitik und Pflege der FDP-Bundestagsfraktion. 2006 wurde er FDP Bezirksvorsitzender des Münsterlandes. Zwischen 2005 und 2009 war er gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. Neben seinen politischen Aufgaben vollendete er 2008 seine akademische Ausbildung an der WWU mit einem Business-Management-Studium zum Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt International Health Care and Hospital Management.

Vom 29. Oktober 2009 bis zum 11. Mai 2011 war Bahr Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. Am 27. November 2010 wurde er auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen FDP zum Landesvorsitzenden gewählt. Mit dem Wechsel von Philipp Rösler ins Amt des Bundeswirtschaftsministers und Vizekanzlers wurde Daniel Bahr zu dessen Nachfolger im Amt des Bundesgesundheitsministers im Kabinett II. von Angela Merkel bestellt. Am 12. Mai 2011 wurde Bahr von Bundespräsident Christian Wulff zum Bundesminister ernannt und vor dem Deutschen Bundestag vereidigt. Der Amtsantritt des 34 jährigen Ministers fiel zeitgleich in den Beginn der EHEC-Epidemie und damit in seine erste Bewährungsprobe. Die Hinterlassenschaft Röslers beinhaltete zentral die Reform der Pflegeversicherung und das geplante Gesetzespaket zur besseren Patientenversorgung.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland

NameDaniel Bahr

Geboren am04.11.1976

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortLahnstein (D).