Biografie

Christoph Hein

Der Schriftsteller, Übersetzer und Essayist wurde bekannt durch seine Novelle "Der fremde Freund", die 1982 in der DDR veröffentlicht wurde und in Westdeutschland 1983 aufgrund des Titelschutzes als "Drachenblut" erschien. 1964 legte er sein Abitur an der Abendschule ab. In Berlin und Leipzig studierte er zwischen 1967 und 1971 Philosophie und Logik. Danach wurde er Dramaturg und Autor an der Volksbühne in Ost-Berlin. Seit 1979 arbeitet er als freier Schriftsteller. "Die Wahre Geschichte des Ah Q" (1983) wurde sein erfolgreichstes Stück. Als Übersetzer bearbeitete Christoph Hein Stücke von Jean Racine und Molière. Von 1998 bis 2000 war er erster Präsident des gesamtdeutschen PEN-Clubs. Bis Juli 2006 war er Mitherausgeber der Wochenzeitung "Freitag". Weiter war Hein Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. 2005 wurde sein Roman "Willenbrock" von Andreas Dresen verfilmt. Lyrische Werke von Hein wurden 2009 von Hans-Eckardt Wenzel vertont.

NameChristoph Hein

Aliaswsw

Geboren am08.04.1944

GeburtsortHeinzendorf/Schlesien