Biografie

Brigitte Zypries

Die studierte Juristin und SPD Politikerin stellt seit 2002 die Bundesministerin für Justiz. Davor vollzog Brigitte Zypries eine Karriere als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Gießen und später am Bundesverfassungsgericht. Ab 1997 wurde sie Staatssekretärin im Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales des Landes Niedersachsen und unter der rot-grünen Bundesregierung ab 1998 Staatssekretärin des Bundesministeriums für Inneres...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Brigitte Zypries wurde am 16. November 1953 in Kassel geboren.

Nach Abschluss der Schule mit Abitur studierte Brigitte Zypries ab 1972 Rechtswissenschaften in Gießen. 1978 beendete sie ihr Studium mit dem ersten und 1980 mit dem zweiten Staatsexamen. Im Anschluss wurde Zypries bis 1985 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Gießen. Von 1985 bis 1988 wurde sie Referentin der Hessischen Staatskanzlei. 1988 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe.

Ab 1991 war sie in der Niedersächsischen Staatskanzlei tätig, bis Zypries 1995 als Referatsleiterin und ab 1997 als Abteilungsleiterin tätig wurde. Im Jahr 1997 wurde sie zur Staatssekretärin im Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales des Landes Niedersachsen berufen. Unter der rot-grünen Bundesregierung wurde Brigitte Zypries ab 1998 Staatssekretärin des Bundesministeriums für Inneres. 1999 erfolgte ihre Ernennung zur Vorsitzenden des Staatssekretärausschusses zur Steuerung des Programms "moderner Staat – moderne Verwaltung".

Im Zuge der Bundestagswahl 2002 wurde Zypries am 22. Oktober 2002 als Bundesministerin der Justiz ins Kabinett unter Bundeskanzler Gerhard Schröder berufen. Dem zuvor ging ein verbaler Ausrutscher ihrer Amtsvorgängerin Herta Däubler-Gmelin zum Thema der US-amerikanischen Administration, die in dessen Folge als Ministerin zurücktrat. In ihrer Amtszeit setzte sich Zypries gegen die Zulassung eines Vaterschaftstestes ohne das Wissen des Vaters ein. In der Europäischen Union setzte sie sich für den umstrittenen Vorschlag des EU-Rates zur später gescheiterten Richtlinie für computerimplementierte Erfindungen ein.

Im Jahr 2005 wurde Zypries Mitglied des Deutschen Bundestages, als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises 187, Darmstadt. Nach den vorgezogenen Neuwahlen der Bundesregierung im Oktober 2005 und der Bildung der Großen Koalition aus SPD, CDU und CSU, wurde Brigitte Zypries unter Bundeskanzlerin Angela Merkel im Amt der Ministerin für Justiz bestätigt und im November 2005 vereidigt.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland

NameBrigitte Zypries

Geboren am16.11.1953

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortKassel (D).