Biografie

Barry White

Der US-amerikanische Sänger, Komponist und Produzent avancierte zur Soul-Legende. Weltweit populär wurde Barry White mit Chartstürmern wie "Can't Get Enough of Your Love" oder "Let the music play". Besonderes Merkmal war seine tiefe, unverwechselbare Bassstimme, mit der er seinen Liedern viel Gefühl und Sexappeal verlieh. Der zweimalige Grammy-Gewinner Barry White verkaufte in seiner beeindruckenden Karriere über 16 Millionen Alben. Zu seinen erfolgreichsten Titeln zählen "Never Never Gonna Give You Up", "You're the first, The Last, My Everything", "Staving Power" und "Just the way you are"...
Barry White wurde am 12. September 1944 als Sohn von Sadie Carter und Melvin White in Galveston im US-Bundesstaat Texas geboren.

Barry White verbrachte seine Kinderjahre in Watts, einem Vorort von Los Angeles, und erlernte frühzeitig das Klavierspiel. In seinen musikalischen Bemühungen unterstützte ihn seine Mutter, eine Musiklehrerin. Schon mit elf Jahren wirkte er als Pianospieler an dem Song "Goodnight my love" von Jesse Belvin mit. Als Jugendlicher beteiligte sich White allerdings auch an den kriminellen Tätigkeiten seines Umfeldes. Er brach Autos auf und entwendete sie. Für einen Reifendiebstahl musste er für fünf Monate ins Gefängnis. Dort machte er erstmals bewusst Bekanntschaft mit der Musik von Elvis Presley, die ihn dazu inspirierte, selbst ins Musikgeschäft einzusteigen.

Nachdem er Anfang der 1960er Jahre einige eigene Aufnahmen gemacht und bei den Gruppen "Upfront", "Atlantic" und "Majestic" mitgewirkt hatte, rief er das weibliche Band-Trio "Love Unlimited" mit Diana Taylor, Glodean James und Linda James ins Leben. Später heiratete er Glodean James. Bereits die erste Scheibe der Band mit dem Titel "From a girl`s point of view" wurde vergoldet. Barry White produzierte das Trio nicht nur, sondern wirkte 1972 als Stimme durchs Telefon auch mit an dem erfolgreichen Titel "Walkin In The Rain With The One I Love". Im Anschluss daran leitete er das "Love Unlimited Orchestra", das ebenfalls erfolgreich agierte.

Danach startete er seine eigene Solo-Karriere. Im Jahr 1973 schlug sein Titel "I'm Gonna Love You Just A Little More Baby" groß ein in den US-Charts. Auch die Songs "Never Gonna Give Ya Up" (1973) und "Can't Get Enough Of You'r Love Baby" (1974) stürmten die Hitparaden nach oben. Im Jahr 1974 feierte er seinen größten Erfolg mit dem weltweiten Mega-Hit "You're The First, The Last, My Everything". In den Jahren von 1973 bis 1975 schrieb White insgesamt elf Musik-Alben. Mitte der 70er Jahre befand er sich auf dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere. Mit seinen Liedern erwarb er sich den Titel "King of Soft Soul".

Seine volle und dennoch samtige Stimme verlieh den Interpretationen viel Gefühl. Seine Titel, die sich inhaltlich stark an sexuelle Themen orientieren, haben mittlerweile Kultstatus. Ende der 1970er Jahre nahm der Erfolg des Soul-Sängers immer weiter ab, der Soul im Stil von Disco-Musik war nicht mehr gefragt. In den 1990er Jahren meldete sich Barry White zurück, indem er seine alten, erfolgreichen Titel coverte. Damit traf er die retrospektive Stimmung des Publikums, Barry White war wieder gefragt und erfolgreich. Dieser Erfolg zahlte sich in zwei Grammys, der höchsten Auszeichnung im Musikgeschäft, aus, die ihm im Jahr 2000 verliehen wurden.

Für seinen Song "Staving Power" wurde White als bester männlicher Sänger und als bester Interpret im Bereich Rythm & Blues geehrt. Barry White trat darüber hinaus als Arrangeur und Dirigent auf. Zudem wirkte er in den TV-Serien "Ally McBeal" und "The Simpsons" mit. Im Mai 2003 erlitt der Sänger einen Schlaganfall. Seine Krankheit machte eine Nierentransplantation notwendig.

Barry White starb am 4. Juli 2003 in Los Angeles im Alter von 58 Jahren an Nierenversagen.
Love Unlimited & Love Unlimited Orchestra

1972 - From a girl's point of view we give to you

1973 - Under the influence of

1974 - No Limit On Love (1969)

1974 - Rhapsody in White

1974 - Together Brothers

1974 - In Heat

1974 - White Gold

1975 - Music Maestro Please

1976 - My sweet summer suite

1977 - He's all I've got

1978 - My musical bouquet

1979 - Super movie themes, just a little bit different

1979 - Love is back

1981 - Let 'em dance!

1981 - Welcome Aboard

1983 - Rise

1993 - Barry's Gold


Barry White

1973 - I've got so much to give

1973 - Stone Gon'

1974 - Can't get enough

1975 - Just another way to say I love you

1976 - Let the music play

1976 - Me and Mrs. Jones

1976 - Is this whatcha wont?

1977 - Barry White sings for someone you love

1978 - The Man

1979 - The message is love

1979 - I love to sing the songs I sing

1980 - Sheet music

1981 - Barry & Glodean

1981 - Beware!

1982 - Change

1983 - Dedica ted

1987 - The right night & Barry White

1989 - The man is back!

1991 - Put me in your mix

1992 - Just for you (20-Jahre-Edition mit 3 CDs)

1994 - The icon is love

1996 - In Your Wildest Dreams (mit Tina Turner)

1999 - The Ultimate Collection

1999 - Staying Power

2003 - Love Songs

2004 - Shadow of Love

NameBarry White

Geboren am12.09.1944

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortGalveston, Texas (USA).

Verstorben am04.07.2003

TodesortLos Angeles (USA).