Biografie

Arnulf Baring

Der promovierte Jurist machte sich als Politologe und Zeithistoriker an der FU Berlin einen Namen. Neben seiner Lehrtätigkeit als Professor für Politikwissenschaft (1969-1976) und als Professor für Zeitgeschichte und internationale Beziehungen (1976-1998) meldete sich Arnulf Baring auch immer in der Öffentlichkeit zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen zu Wort. Seit seiner Emeritierung (1998) sorgt der Zeithistoriker als bekannter Gast politischer Talkshows für Zündstoff...

Bedeutende Geschichtsschreiber der Menschheitsgeschichte
Arnulf Baring wurde am 8. Mai 1932 in Dresden geboren.

Die Familie wechselte nach dem Krieg nach Berlin. Nach der Schule studierte Baring Jura an den Universitäten Hamburg, Berlin und Freiburg. Auslandsstudien führten ihn außerdem nach Paris und New York. An der Columbia University erlangte er den M.A. Während der Studienzeit war Baring von 1962 bis 1964 auch im journalistischen Bereich für den WDR in Köln tätig.

Nach der juristischen Promotion war Baring in den Jahren von 1966 bis 1968 als wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter am politikwissenschaftlichen Otto-Suhr-Institut (OSI) an der Freien Universität (FU) Berlin tätig. Von 1968 bis 1969 war Baring Fellow am Center for International Affairs der Harvard University. 1969 wurde er auf einen Lehrstuhl für Politikwissenschaft am OSI berufen, den er bis 1976 ausfüllte.

Im Jahr 1976 wechselte Baring auf den Lehrstuhl für Zeitgeschichte und internationale Beziehungen am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin. Hier lehrte er bis zu seiner Emeritierung 1998. Der Zeithistoriker engagierte sich auch frühzeitig im politischen Bereich. 1976-1979 war er im Bundespräsidialamt tätig. Daneben trat und tritt Baring wiederholt in der Öffentlichkeit auf, wo er sich mit konservativen bis neoliberalen Positionen und populistischen Meinungsäußerungen hervortut.

Im Jahr 1983 wurde Baring, weil er Hans-Dietrich Genscher im Bundestagswahlkampf unterstützt hatte, aus der SPD ausgeschlossen. In den 1990er-Jahren wurde er mit seinen Büchern "Scheitert Deutschland?" und "Es lebe die Republik, es lebe Deutschland!" außerhalb der Wissenschaft mit liberal-konservativen und patriotischen Anschauungen bekannt. 2003 war er Ehrengast der Villa Massimo in Rom.

Indes profiliert sich der emeritierte Historiker als Förderer der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft".


Bedeutende Geschichtsschreiber der Menschheitsgeschichte

NameArnulf Baring

Geboren am08.05.1932

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortDresden (D).