Biografie

Alexander Calder

Der US-amerikanische Bildhauer wurde mit seinen beweglichen abstrakten Metallplastiken zum Wegbereiter der "Kinetischen Kunst". Als erster widmete er sich ab Ende der 1920 Jahre ausschließlich dieser Darstellung. Später entstanden "Mobiles" - den Begriff prägte der französische Künstler Marcel Duchamp - als gleichgewichtige Konstruktionen von Metallscheiben. In diesen Kunstwerken spielt nicht nur die Räumlichkeit eine Rolle, sondern auch die kinetische Energie. Dadurch bezog der Künstler den variablen Bewegungsraum und die kinetische Energie selbst in sein Kunstkonzept mit ein. Darüber hinaus betätigte sich Alexander Calder als Buchillustrator und Bühnenbildner. Er erhält zahlreiche Preise u.a. den Großen Preis der Biennale Venedig für Plastik oder den Carnegie-Preis in Pittsburgh...
Alexander Calder wurde am 22. Juli 1898 in Lawton, USA, geboren.

Calder studierte am Stevens Institute of Technology in Hoboken Ingenieurswissenschaften mit dem Abschluss Diplom, 1919. In den Jahren von 1923 bis 1926 absolvierte er eine Ausbildung in der Art Students League. Gleichzeitig betätigte er sich als Pressezeichner für die National Police Gazette. 1926 siedelte er nach Paris über und gründete ein Atelier. Dort lernte er die Werke des niederländischen Malers und Begründers des Neoplastizismus Piet Mondriaan sowie des spanischen Malers, Graphikers und Bildhauers Joan Miro kennen.

Alexander Calder formte in dieser Zeit ab 1930 statische Plastiken aus Metall, Der deutsch-französische Bildhauer Hans Arp nannte sie "Stabiles". Das Konzept der Metallplastiken, die mit der Erde fest verbunden sind, erweiterte er 1931. Dazu formulierte Marcel Duchamp den Begriff "Mobiles". Es handelt sich dabei um bewegliche Konstruktionen aus geformten Metallscheiben – "Constructions animées et sonores". Sie sind durch Drähte und Gelenke miteinander verbunden und befinden sich im Gleichgewicht. Sie sind in Kontrastfarben bemalt oder in den Grundfarben Blau, Gelb und Rot mit Signalwirkung.

In Bewegung gesetzt werden sie durch einen Luftzug, durch Mechanik oder durch eine leichte Berührung. Mit seinen plastischen Kunstkonstruktionen, die weltweit ausgestellt sind, erreichte Alexander Calder eine große Bekanntheit. Nicht nur die Plastiken selbst nehmen Raum ein, sondern auch ihre Bewegungen. Je nach wechselnden Konfigurationen in der Bewegung ist es dann auch immer ein unterschiedlicher, wechselnder Raum. Dadurch bezog der Künstler den variablen Bewegungsraum und die kinetische Energie selbst in sein Kunstkonzept mit ein. 1966 wurde seine Autobiographie veröffentlicht.

Die statische Erdverbundenheit der "Stabiles" steht im Gegensatz zu der Beweglichkeit der "Mobiles", mit denen Alexander Calder eine neue Kunstgattung schuf. Mit diesen plastischen Konstruktionen erfuhr die Skulpturenkunst neue Anregungen. Er erhält zahlreiche Preise u.a. den Großen Preis der Biennale Venedig für Plastik oder den Carnegie-Preis in Pittsburgh.

Alexander Calder starb am 11. November 1976 in New York.

NameAlexander Calder

Geboren am22.07.1898

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortLawton (USA).

Verstorben am11.11.1976

TodesortNew York City (USA).