Biografie

Maxim Gorki

NameAleksey Maksimovich Peshkov

AliasMaxim Gorki

Geboren am28.03.1868

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortNizhni Novgorod (RUS).

Verstorben am18.06.1936

TodesortMoskau (UdSSR).

Maxim Gorki

Der russische Schriftsteller ist der Hauptrepräsentant des sozialistischen Realismus. Maxim Gorki selbst rief diese Kunstform auf dem Kongress des sowjetischen Schriftstellerverbandes aus. Sein literarisches Frühwerk ist geprägt von der russischen Romantik. Danach wandte er sich der realistischen Erzählweise zu, die ihm auf Anhieb zum Erfolg verhalf. In den Jahren von 1906 bis 1911 politisierte Maxim Gorki seine Werke. Darin wandte er sich gegen das Kleinbürgertum. Neben Romanen verfasste Gorki auch literarische und kulturkritische Essays...
Maxim Gorki wurde als Sohn eines Tischlers in Nsini Nowgorod am 28. März 1868 geboren.

Sein eigentlicher Name lautet Alexej Maximowitsch Peschkow. Bereits als Fünfjähriger im Jahr 1873 verlor Maxim Gorki seinen Vater. Die Kinder- und Jugendjahre verbrachte er bei seinem Großvater. In den Jahren von 1877 bis 1879 besuchte er eine Schule. Dann, mit dem Tod seiner Mutter im Jahr 1879, musste er sich, nach dem Willen des Großvaters, seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Gorki übte in den nächsten Jahren verschiedene Tätigkeiten aus, wie zum Beispiel Bäcker, Laufjunge, Hafenarbeiter oder Tellerwäscher.

Im Jahr 1884 siedelte er mit dem Plan, an der Universität zu studieren, nach Kasan über. Doch diesen Plan gab er wieder auf. Gorki fand Anschluss an eine Gruppe von Marxisten. 1888 wurde ihm politische Betätigung vorgeworfen und er wurde verhaftet. Es folgten ständige Beobachtungen durch die Polizei. In den beiden Jahren 1891 und 1892 begab er sich auf Arbeitssuche und wanderte durch das Wolgagebiet, die Ukraine, die Krim und den Kaukasus. 1892 wurde seine erste Erzählung "Makar Tschudra" unter dem Künstlernamen "Gorki" publiziert, der so viel bedeutet wie "der Bittere".

In den Jahren von 1894 bis 1901 folgten weitere Erzählungen wie "Tschelka" (1894). Sie sind trotz seiner Kennzeichnung "Gorki" im Stil der russischen Romantik geschrieben. In diesen Werken sind meistens Landstreicher und Abenteurer die Helden. Damit war Maxim Gorki einer der ersten Schriftsteller Russlands, der die Benachteiligten, das Proletariat thematisiert. 1899 zog der Schriftsteller nach Petersburg. Er machte enge Bekanntschaften zu Mitgliedern aus revolutionären Kreisen und schlug sich auf die Seite der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR).

In der Zeit zwischen 1899 und 1900 lernte er die Schriftsteller Anton Tschechov und Leo Tolstoi kennen, mit denen ihn eine freundschaftliche Beziehung verband. 1900 rief er den Verlag "Wissen" ins Leben und wurde dessen Leiter. 1901 kam sein revolutionäres Lyrikwerk "Das Lied vom Sturmvogel" in der marxistischen Zeitschrift "Leben" heraus. Daraufhin wurde Gorki abermals verhaftet. 1902 kam sein erstes Drama mit dem Titel "Kleinbürger" auf den Markt. Es folgte das dramatische Werk "Nachtasyl", das zum Welterfolg wurde. "Nachtasyl" wurde im Erscheinungsjahr am Moskauer Künstlertheater und ein Jahr darauf am Kleinen Theater von Max Reinhardt zur Aufführung gebracht.

In der Zeit des Protestes gegen die Regierung des russischen Zaren, machte Maxim Gorki die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Sujet seiner Dramen. Der Schriftsteller fand in der russischen Revolution ausreichend Stoff, der die literarischen Handlungen seiner Werke bestimmte. 1902 wurde er in die Russische Akademie der Wissenschaften aufgenommen, doch schon ein Jahr später wurde die Aufnahme aus politischen Gründen widerrufen. 1905 machte Gorki die Bekanntschaft mit Wladimir Iljitsch Lenin, die dann zur Freundschaft wurde. Im gleichen Jahr beteiligte er sich an den Protestaktionen und wurde abermals verhaftet.

Auf Druck der Weltöffentlichkeit wurde er wieder freigelassen. 1906 unternahm er im Auftrag der Partei eine Reise in die USA mit dem Zweck, die Revolution materiell und politisch zu unterstützen. Dort entstand auch das Erzählwerk "Mutter", ein Roman über das Proletariat. Gorki verarbeitete seine Reiseerfahrungen in dem Titel "Die Stadt des Teufels". In den Jahren 1906 bis 1913 musste er sich ins Exil auf Capri begeben. Danach kehrte er nach Russland zurück. In der Zeit von 1913 bis 1923 machte er seine autobiografische Trilogie "Kindheit", "Unter fremden Menschen" und "Meine Universitäten" publik. Maxim Gorki sprach sich gegen eine Einmischung Russlands in den Ersten Weltkrieg aus.

Die Machtübernahme der Bolschewisten im November 1917 lehnte er ab. Lenins weitgespannte Terror- und Verfolgungsaktionen kritisierte Gorki öffentlich. Eine im Jahr 1918 eingeführte Zensur brachte ihn zum Schweigen. 1919 beteiligte sich Maxim Gorki an der Gründung des Leningrader Gorki-Theaters. 1921 begab sich der Dichter ein zweites Mal ins Exil nach Sorrent. 1925 entstand der Roman "Das Werk des Artamonows", der sich, wie viele andere Werke, mit der Brüchigkeit der russischen Gesellschaft beschäftigt. 1931 kehrte er nach Russland zurück. Aufgrund von Meinungsabweichungen mit Josef W. Stalin war es dem Schriftsteller untersagt, aus Russland auszureisen.

Gorki wurde 1934 Erster Vorsitzender des russischen Schriftstellerverbandes. Er forderte eine Literatur im Sinne des sozialistischen Realismus. Er selbst verfasste seine Werke in diesem Stil und gilt als dessen bedeutendster Vertreter mit starkem Vorbildcharakter.

Maxim Gorki starb am 18. Juni 1936 unter mysteriösen Umständen in Moskau. Diese Umstände wurden bis heute nicht geklärt. Noch immer wird der Verdacht geäußert, dass der Schriftsteller vom russischen Geheimdienst ermordet wurde.
1890 - Das Lied der alten Eiche

1892 - Makar Tschudra

1894 - Zwei Barfüßer

1894 - Mein Weggefährte

1895 - Auf den Flößen

1895 - Tschelkasch

1895 - Das Lied vom Falken

1895 - Die alte Isergil

1895 - Sturmvogel

1897 - Das Ehepaar Orlov

1897 - Gewesene Leute

1897 - Malva

1897 - Der Tunichtgut

1897 - Konovalov

1898 - Der Gauner/Der Pilger

1899 - Kain und Artjom

1899 - Sechsundzwanzig und eine

1899 - Foma Gordejev

1900 - Drei Menschen

1901 - Die Kleinbürger

1902 - Auf dem Grund

1905 - Kinder der Sonne

1905 - Die Sommergäste

1906 - Die Feinde

1906 - Die Mutter

1907 - Die Letzten

1908 - Das Leben eines unnützen Menschen

1908 - Die Beichte

1909 - Das Städtchen Okurov

1909 - Ein Sommer

1910 - Der Romantiker

1911 - Die Mordwinin

1910/1935 - Wassa Schelesnova

1911 - Das Leben des Matvej Koshemjakin

1913 - Meine Kindheit

1916 - Unter fremden Menschen

1917 - Unzeitgemäße Gedanken über Kultur und Revolution

1912/1917 - Wanderungen durch Russland

1922/1924 - Erzählungen

1922 - Meine Universitäten

1922 - Der Sohn der Nonne

1925 - Das Werk der Artamonovs

1927/1937 - Das Leben des Klim Samgin

1928 - Wie ich schreiben lernte

1930 - Im Asyl für Obdachlose

1932 - Jegor Bulytschov und die anderen

1932 - Dostigajev und die anderen



Die Stadt des gelben Teufels

Die Entdeckung

Die Geschichte mit dem Silberschloss

Jahrmarkt in Goltwa

Aus Langeweile

Blasen

Heiligabend

Der Fremdenführer

Der Landstreicher

Pawel, der arme Teufel

Die Feuersbrunst

Die Geschichte eines Bäckergesellen

Die Geschichte eines Verbrechens

NameAleksey Maksimovich Peshkov

AliasMaxim Gorki

Geboren am28.03.1868

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortNizhni Novgorod (RUS).

Verstorben am18.06.1936

TodesortMoskau (UdSSR).

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