Biografie

Al Gore

Der US-amerikanische Politiker stellte von 1993 bis 2001, unter US-Präsident Bill Clinton, für zwei Amtszeiten den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten. Davor war Albert Arnold Gore jr. von 1985 bis 1993 Senator des US-Bundesstaates Tennessee. Als demokratischer Politiker verdiente er sich in der Gesundheitspolitik. In seiner Amtszeit und darüber hinaus engagierte sich Al Gore als starker Kämpfer für den Umweltschutz zur Eindämmung der Klimaveränderungen infolge des Treibhauseffektes. In der Wirtschaftpolitik der USA tat sich Gore in seiner zweiten Amtszeit als Unterstützer neuer Medien, insbesondere dem Internet hervor. 2007 wurde er für seine Bemühungen um eine Bewusstmachung der Klimakrise mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet...
Albert Arnold Gore jr. wurde am 31. März 1948 in Washington D.C. geboren.

Aufgewachsen ist er in wohlhabenden Verhältnissen als Sohn des US-Senators von Tennessee, Albert Arnold Gore sen., und dessen Frau Pauline LaFon Gore, in Carthage auf der Farm seiner Eltern in Tennessee und Washington D.C. In Washington besuchte er die Sheridan Schule, dann die Eliteschule St. Albans. Nach Abschluss der High School studierte er ab 1965 in Harvard. Im Juni 1969 verließ er Havard mit dem "Bachelor of Arts degree in government". Seine Examensarbeit hatte den Titel "The Impact of Television on the Conduct of the Presidency, 1947-1969". Während dieser Zeit teilte er sich ein Zimmer im Dunster House mit dem Schauspieler Tommy Lee Jones.

Im Jahr 1970 heiratete Al Gore Mary Elizabeth "Tipper" Aicheson. Gemeinsam wurden sie Eltern der vier Kinder Karenna (1973), Kristin (1977), Sarah (1979) und Al III. (1982). Unterdessen arbeitete Gore von 1969 bis 1971 als Kriegsreporter, u.a. in Vietnam. Als er 1971 in die Staaten zurückkehrte, studierte er Philosophie und Jura. Indes verdiente er sich als Zeitungsreporter in Nashville. Als er in die kommunale Politik wechselte, deckte er einige politische Korruptions-Fälle auf. Von 1977 bis 1979 wurde er Mitglied des Repräsentantenhauses. 1984 wurde Al Gore zum Senator des US-Bundesstaates Tennessee gewählt. 1985 trat er sein Amt an. Gore profilierte sich gleichfalls in der Gesundheitspolitik sowie in Rüstungsfragen, worauf er 1988 im Amt bestätigt wurde.

Im Jahr 1992 veröffentlichte er das Buch "Earth in Balance: Healing the Global Environment". Bis zum 20. Januar 1993 stellte er den Senator des US-Bundesstaates Tennessee, worauf er unter US-Präsident Bill Clinton zum Vizepräsident der Vereinigten Staaten bestätigt wurde. Als Vizepräsident engagierte er sich zentral in der Umweltpolitik. Er plädierte für eine Form globalen Marshallplans zur Stabilisierung des Bevölkerungswachstums sowie zur Eindämmung der Klimaveränderungen infolge des Treibhauseffektes. In der Wirtschaftpolitik der USA tat sich Al Gore in seiner zweiten Amtszeit als Unterstützer neuer Medien, insbesondere dem Internet hervor. Die darauf eintretende Medienrevolution bescherte der USA unter Präsident Bill Clinton den längsten Wirtschaftaufstieg ihrer Geschichte.

Im Jahr 2000 bewarb sich Gore um die Nachfolge Bill Clintons als US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Obwohl er in der Präsidentenwahl am 2. November 2000 insgesamt 48,4 % der Stimmen erhielt und der republikanische Gegenkandidat George W. Bush lediglich auf 47,9 % der Stimmen kam, erreichte Bush über das Wahlmannsystem der USA die Mehrheit nach Bundesstaaten. Am 20. Januar 2001 wurde Bush im Amt vereidigt. Beruflich wurde er Mitglied im Aufsichtsrat des Computerherstellers Apple. Auch erhielt er Gastprofessuren an den Universitäten von Kalifornien, Los Angeles, der Fisk University und der Middle Tennessee State University.

Im Sommer 2003 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahlen im Dezember 2004. 2006 erregte Al Gore Aufsehen mit dem Dokumentarfilm "An Inconvenient Truth", der das Ziel hat, die US-amerikanische Bevölkerung über Treibhausgase und den damit verbundenen Klimawandel zu informieren. Al Gore führte dabei persönlich durch den Film. Premiere feierte der Dokumentarfilm auf dem Sundance Film Festival. In Deutschland erschien die Arbeit im Oktober 2006 unter dem Titel "Eine unbequeme Wahrheit". 2007 wurde Al Gore für seine Bemühungen um eine Bewusstmachung der Klimakrise und ihrer globalen Gefahren zusammen mit dem Weltklimarat IPCC der Friedensnobelpreis verliehen.

NameAlbert Arnold Gore jr.

AliasAl Gore

Geboren am31.03.1948

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortWashington D.C. (USA).