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Tony Curtis wurde als Sohn jüdischer Einwanderer aus Ungarn am 3. Juni 1925 in New York City im US-Bundesstaat New York geboren.
Tony Curtis, mit bürgerlichem Namen Bernhard Schwartz, wuchs in einfachen Verhältnissen in der Bronx auf. Während seines Dienstes bei der US Marine ab 1943, kam Curtis das erste Mal mit der Schauspielerei in Kontakt, als er mit einer Laiengruppe auftrat. Nach der Army nahm er bei Erwin Piscator Schauspielunterricht und zog mit einer Wandertruppe von Stadt zu Stadt.
Ein Agent der Filmfirma "Universal" wurde 1948 auf Curtis aufmerksam und verhalf ihm zum Karrierestart. Aufgrund seiner athletischen Figur wurde Curtis hauptsächlich in Kostüm- und Abenteuerfilmen besetzt, wie in "Die Diebe von Marschan", "Der Sohn von Ali Baba", "Der eiserne Ritter von Falworth", "Brückenkopf X", "Seine letzte Chance" oder in "Die purpurrote Maske".
Indes heiratete er am 4. Juni 1951 seine Schauspielkollegin Janet Leigh. Aus dieser Ehe gingen die zwei Kinder Kelly Curtis (1956) und Jamie Lee Curtis (1958) hervor. Im selben Jahr spielte Tony Curtis in "Die Diebe von Marshan" seine erste Hauptrolle. Er übernahm daraufhin zunehmend auch anspruchsvollere Rollen. So spielte er an der Seite von Burt Lancaster die Hauptrolle in "Trapez" (1956) und in "Dein Schicksal in meiner Hand" (1957) sowie neben Kirk Douglas in "Die Wikinger" (1958).
Für die Rolle eines Sträflings an der Seite von Sidney Poitier in "Flucht in Ketten" (1958) wurde er als bester männlicher Hauptdarsteller für den "Oscar" nominiert. Danach glänzte Curtis 1959 in Billy Wilders Komödie "Manche mögen's heiß" mit Marilyn Monroe und etablierte sich als vielfältiger Schauspieler. Danach drehte er mit Cary Grant den Welterfolg: "Unternehmen Petticoat".
Curtis gehörte in der Folge zu den Topstars in Hollywood und begeisterte das Publikum auch die 1960er Jahre hindurch. Er stand für Stanley Kubricks "Spartakus" vor der Kamera und war unter anderem in Filmen wie "Ein charmanter Hochstapler", "Der Außenseiter", "Das große Rennen rund um die Welt" und "Der Frauenmörder von Boston" zu sehen. Bei den Dreharbeiten zu "Taras Bulba" (1961) lernte Curtis die sechzehnjährige, deutsche Schauspielerin Christine Kaufmann kennen.
Bereits am 8. Februar 1963 heiratete Tony Curtis Christine Kaufmann in Las Vegas. Aus dieser Ehe gingen die zwei Mädchen Alexandra (1964) und Allegra Curtis (1966) hervor. 1967 folgte nach nur vier Jahren Ehe die Trennung von Christine Kaufmann. 1968 glänzte der Mime als Killer in "Der Frauenmörder von Boston".
Am 20. April 1968 heiratete er in dritter Ehe das Fotomodell Leslie Allen in Las Vegas. 1971 wurde dort auch sein Sohn Nicolas Curtis geboren. In den 1970er Jahren wurde es etwas ruhiger um Curtis, aber nur auf der Leinwand. Im Fernsehen war er in der Serie "Die 2" neben Roger Moore zu sehen. Die 24teilige Serie um den Playboy "Danny Wilde" und dem englischen "Lord Brett Sinclair" wurde in über 80 Länder verkauft und ein Welthit.
Privat machte er zunehmend Schlagzeilen durch Drogen- und Alkoholexzesse. 1973 wurde Curtis' sechstes Kind Benjamin Curtis geboren. 1974 stand er für "Der Gangsterboss von New York" vor der Kamera. 1976 spielte er neben Robert DeNiro in Elia Kazans "Der letzte Tycoon". 1977 veröffentlichte er die Novelle "Kid Andrew Cody & Julie Sparrow". 1982 erfolgte die Trennung von seiner dritten Frau Leslie Allen.
Im Jahr 1984 heiratete er Andria Savio, 1993 Lisa Deutsch und 1998 ehelichte Curtis die 45 Jahre jüngere Reitlehrerin Jill Vandenberg. Nach einer erfolgreichen Entziehungskur feierte er 1985 mit dem Spielfilm "Insignifcance - Die verflixte Nacht" sein Comeback. Er setzte seine Filmkarriere fort und spielte in "Je reicher desto ärmer" (1990), unter der Regie von Arnold Schwarzenegger in "Christmas in Connecticut" (1992), in David Algrants "Nackt in New York" (1993) und in "Perry Mason" (1994).
Im Jahr 1994 musste sich Tony Curtis einer Bypass-Operation unterziehen und einer seiner Söhne starb nach einem
Nervenanfall. Im selben Jahr veröffentlichte er auch seine Autobiografie unter dem Titel "Ich mag's heiß". Tony Curtis zog sich weitgehend aus dem Rampenlicht zurück und lebt heute auf einer Insel bei Hawaii, wo er sich der Malerei widmet.
Im Jahr 1996 folgte in "Reptile Manseine" seine letzte Hauptrolle in einem Kino-Film. 1999 spielte er neben Antonio Banderas und Kevin Costner in "Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft". 2004 wurde Tony Curtis mit dem Ehrenpreis der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 2005 spielte er unter der Regie von Quentin Tarantino in "CSI Las Vegas - Grabesstille" und 2006 in "The Morning After - Remembering The Persuaders", einer Dokumentation über die Serie "Die Zwei". |
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