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Robert Francis Kennedy wurde am 20. Dezember 1925 in Brookline, Massachusetts, geboren.
Er war der zweite Sohn des irischen Bankiers Joseph P. Kennedy. Aufgewachsen ist Robert in behüteten und überaus wohlhabenden Verhältnissen bei seinen Eltern.
Nach dem Abschluss der High School meldete er sich, wie sein älterer Bruder John F. Kennedy, freiwillig zum Kriegsdienst des Zweiten Weltkrieges bei der Marine. Hier diente er von 1944 bis Kriegsende 1945.
Als er in die USA zurückkehrte studierte er von 1951 bis 1952 Jura an der Harvard University und wurde anschließend Untersuchungsrichter in Ausschüssen des Kongresses sowie des Senates.
Im Jahr 1961 wurde sein Bruder John F. Kennedy zum 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt und Robert Kennedy wurde im selben Jahr unter seiner Regierung zum Justizminister berufen.
Im Jahr 1963 begann der Wahlkampf seines Bruders für eine weitere Amtszeit. Am 22. November besuchte John F. Kennedy Dallas, Texas. Bei der Fahrt mit einem offenen Auto durch die Stadt wurde er durch Schüsse in Kopf und Nacken tödlich verletzt.
Im Jahr 1964 legte Robert Kennedy das Amt des Justizministers nieder und wurde im selben Jahr zum Senator des Staates New York gewählt und vereidigt.
In seiner Amtszeit als Senator erreiche er höchste Sympathie und politisches Ansehen. Ziel des liberalen Politikers war die Gleichberechtigung der Rassen und Religionen. Große Erfolge erzielte er in der Bürgerrechtsbewegung. Kennedy schuf das Rassentrennungsgesetz für öffentliche Verkehrsmittel ab.
Unter der Präsidentschaft von Lyndon B. Johnson wurde auch Robert Kennedy, wie sein Bruder, entschiedener Gegner des amerikanischen Kriegseinsatzes in Vietnam. Durch diese Haltung erreiche er weitere Zustimmung des Volkes und wurde, nach Schätzungen, als potentieller US-Präsident gehandelt.
Als er sich im Jahr 1968 zum Präsidentschaftswahlkampf gegen Richard Nixon stellen wollte, wurde Robert F. Kennedy am 6. Juni 1968 in Los Angeles ermordet.
Die Hintergründe dieser Tat blieben bis heute verborgen. |
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