Biografie

Warren Buffett

Der US-amerikanische Investor zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Warren Buffett entwickelte seit frühester Jugend eine erfolgreiche Investmentphilosophie, die auf einer sachkundigen Tiefenanalyse der Unternehmen beruht. Mit der nach ihm benannten Anlagestrategie - der "Buffettologie" - avancierte er zum brillantesten Finanzmanager. Der Großteil seines Vermögens wurde in der von ihm ab 1965 aufgebauten Investment-Firma Berkshire Hathaway angelegt. Seine offengelegten Anlagestrategien Inspirieren seither zahlreiche Autoren und Anleger. Das Geschäftsprinzip Buffetts beruht auf einer spezifischen Methode des Aufkaufs von Beteiligungen, die er der Investmentphilosophie seines Studienmentors Benjamin Graham entlehnte. Dabei konzentriert er sich auf noch unterbewertete Aktien, die er so lange hält, bis sich ihr eigentlicher "innerer Wert" ("intrinsic value") in Kurssteigerungen bemerkbar macht...
Warren Edward Buffett wurde am 30. August 1930 in Omaha (Nebraska, USA) als Sohn eines Brokers geboren.

Bereits als Junge erhielt Warren Einblick in die väterliche Arbeitswelt. Infolge der Wahl des Vaters in das US-Repräsentantenhaus, wechselte die Familie 1942 nach Fredricksburg in Virginia. Nach der Schule studierte Buffett an der Wharton School und der University of Nebraska. Bereits in der Schul- und Studienzeit begann er in Aktien zu investieren und sich mehrere Beteiligungen aufzubauen. 1952 heiratete Buffett Susan Thompson, mit der er Vater von drei Kindern wurde. Das Paar trennte sich in den 1970er Jahren, jedoch blieben sie bis zum Tod Susan Thompson Buffetts im Jahr 2004 verheiratet.

Buffet erwarb 1951 an der Columbia University in New York den Master in economics. Hier war einer seiner Lehrer der "Vater der Fundamentalanalyse", Benjamin Graham. Im Anschluss wurde er von 1954 bis 1956 für Benjamin Grahams Investmentfirma an der New Yorker Wallstreet tätig. Nachdem sich Graham 1956 ins Privatleben zurückgezogen hatte, gründete Buffett 25-jährig am 1. Mai 1956 mit der "Buffett Partnership" in Omaha seine erste Kommanditgesellschaft. Buffett erzielte von 1956 bis 1969 ein durchschnittliches jährliches Anlageergebnis von 29,5 %. Indes kaufte er 1965 die Berkshire Hathaway Inc. auf, die er in den folgenden Jahren zur Investmentfirma umwandelte.

Das Geschäftsprinzip Buffetts beruht auf einer spezifischen Methode des Aufkaufs von Beteiligungen, die er der Investmentphilosophie seines Studienmentors Benjamin Graham entlehnte. Dabei konzentriert er sich auf noch unterbewertete Aktien, die er so lange hält, bis sich ihr eigentlicher "innerer Wert" ("intrinsic value") in Kurssteigerungen bemerkbar macht. Diese als "Buffettologie" bezeichnete Methode der Aktienspekulation hängt somit von einer fundierten Einschätzung des Wertpotentials der Aktien ab, die aus der Kenntnis des zugehörigen Unternehmens und seiner Strategie resultiert. Die Anteile von Buffetts Investmentfirma streuen sich von Gillette über die Washington Post und American Express bis zu Walt Disney und McDonalds.

Im Jahr 1998 hielt er selbst 42% der Anteile seines Unternehmens. In den 1990er Jahren setzte Buffett, entgegen aller Prognosen, auf den Getränkeproduzenten Coca Cola, dessen Marktexpansion in Osteuropa und Asien seinen ausgebauten Beteiligungen großen Gewinn brachte. 1991 spielte der Finanzmanager bei der Sanierung der New Yorker Investmentbank Salomon Brothers Inc. eine maßgebliche Rolle, indem er dem Bankhaus durch seine Interims-Präsidentschaft wieder zu Ansehen verhalf. 1997/98 überraschte Buffett durch die Investition in Silber, durch die er 20% des globalen Angebots des Edelmetalls aufkaufte. Der anschließende Anstieg des Silberpreises krönte auch diese Spekulation mit Erfolg.

Mitte 1998 übernahm Buffetts Investmentunternehmen die General Re Corporation, den größten Rückversicherer der USA, der auch mit der Kölner Rückversicherung AG und damit mit dem europäischen Markt verflochten ist. Das Vermögen des Finanzspekulanten wurde für 1998 auf über 30 Milliarden US$ geschätzt. Damit rief Buffett eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben, die sich für Geburtenkontrolle und die Abschaffung von Atomwaffen stark macht. Mit 42,9 Milliarden US-Dollar Vermögen belegte Buffett 2004 den zweiten Platz im Ranking der reichsten Menschen der Welt. 2006 heiratete Buffett an seinem 76. Geburtstag Astrid Menks. 2008 gab die amerikanische Zeitschrift Forbes erneut die Liste der reichsten Menschen der Welt heraus. Demnach rangierte Buffett mit einem Vermögen von 62 Milliarden US-Dollar auf Platz 1. 2011 wurde er mit der "Presidential Medal of Freedom" ausgezeichnet.


Die 100 reichsten Menschen der Welt

NameWarren Buffett

Geboren am30.08.1930

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortOmaha, Nebraska (USA).