Biografie

Uwe Ochsenknecht

Der Schauspieler und Sänger zählt seit den frühen 1880er Jahren zu den populärsten Mimen Deutschlands. In seinen Rollen verkörperte Uwe Ochsenknecht zumeist den harten Typen mit einem sensiblem Kern. Dabei war er in allen Genres zu sehen. Er unterstrich seine Vielfältigkeit auch erfolgreich als Musiker. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen "Männer", "Schtonk!", "Irgendwie und Sowieso", "Die wilden Kerle", "Vom Suchen und Finden der Liebe" und "Elementarteilchen"....
Uwe Adam Ochsenknecht wurde am 7. Januar 1956 im hessischen Biblis als Sohn eines Feinmechanikers und einer Hausfrau geboren.

Aufgewachsen ist er in Mannheim. Als Zehnjähriger sang Uwe Ochsenknecht im Opernchor und interessierte sich später für das Theater. Unter seinen Interessen litten die Schulleistungen und Ochsenknecht musste kurz vor dem Abitur das Gymnasium verlassen. Er absolvierte mit 17 Jahren die Aufnahmeprüfung an der Bochumer Schauspielschule. Nach der Ausbildung spielte er am Nationaltheater Mannheim und am Schauspielhaus Bochum. 1977 hatte Ochsenknecht seine erste TV-Rolle und ein Jahr später war er in einer Nebenrolle im Hollywood-Film "Lawinenexpress" zu sehen. Den Durchbruch schaffte er in den 1980er Jahren durch die Filme "Das Boot" (1981), "Männer" (1985) und "Schtonk" (1986). Für seine Rolle in Doris Dörries "Männer" erhielt er den "Bundesfilmpreis in Gold".

Ochsenknecht spielte nach "Männer" auch in anderen Doris-Dörries-Filmen, unter anderem in "Geld" und in "Bin ich schön?". Ochsenknecht widmete sich aber weiterhin dem Theater, so in Wuppertal, Bochum und München. 1985 bekam er den Darstellerpreis des Verbandes der Film- und Fernsehregisseure. Indes drehte er fürs Fernsehen unter anderem "Tatort"-Episoden. 1997 stand Uwe Ochsenknecht für Sherry Hormans "Widows" vor der Kamera und spielte in Paul Harathers
"Weihnachtsfieber". Für diese Rolle wurde er erneut für den Bundesfilmpreis nominiert. Nicht nur nominiert, sondern auch ausgezeichnet wurde er 2000 für seine Rolle in Doris Dörries "Erleuchtung garantiert". Er bekam hierfür den "Bayerischen Filmpreis" als "Bester Darsteller". Ochsenknecht stellte sein Multitalent aber nicht nur als TV-, Film- und Theaterschauspieler unter Beweis, sondern machte als Musiker und Sänger eine zweite Karriere.

Das erste Album "Ochsenknecht" erschien 1992 und erreichte beinahe Gold-Status. Im selben Jahr wurde er mit dem "Bambi" ausgezeichnet. Im Jahr 1994 veröffentlichte er sein zweites Album "Blue Water", das dritte Album "O-Ton" folgte 2000 und war sein erstes deutschsprachiges Werk. Er nahm aber bald wieder Abstand von deutschen Texten und gab seine Blues-Rock-Songs auf dem 2001 erschienenen vierten Album "Singer" wieder auf englisch zum Besten. Im gleichen Jahr ging Ochsenknecht das erste Mal mit seiner Band auf Tournee. Zugleich blieb er auch dem Film treu. 2003 wirkte Uwe Ochsenknecht an Eric Tills "Luther" mit. Im April 2005 erschien der Kinoerfolg "Bluthochzeit" an der Seite von Armin Rohde. 2005 stand er für "Elementarteilchen" vor der Kamera. 2006 folgte der Fernsehfilm "Der beste Lehrer der Welr"; 2010 "Gier" nach der Regie von Dieter Wedel und "Zeiten ändern Dich".

Seit 1993 ist Ochsenknecht mit seiner Frau Natascha verheiratet. Gemeinsam sind sie Eltern der Kinder Jimi Blue, Wilson Gonzalez und Cheyenne Savannah.

NameUwe Ochsenknecht

Geboren am07.01.1956

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortBiblis (D).