Biografie

Stefan Gubser

Der Schweizer Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler sowie Co-Autor und Produzent zählt zu den bekanntesten Darstellern im europäischen Raum. Breitere TV-Popularität erlangte er zunächst durch seine Rolle als Schweizer Kommissar in der internationalen Serienproduktion "Eurocops". Mit anderen anspruchsvollen Rollen wie in dem Monumentalfilm "Die Bibel – Salomon" (1997) oder in dem Psychodrama "Tod durch Entlassung" (2001) unterstrich Stefan Gubser, der mit renommierten Kollegen wie Bruno Ganz zusammen spielte, die große Bandbreite seiner Schauspielkunst. Darüber hinaus gilt der bestens ausgebildete Darsteller in der Branche als Spezialist für Dialekte. Seit 2010 ermittelt er als Kommissar Reto Flückinger im Schweizer "Tatort"...
Stefan Gubser wurde am 1. August 1957 in Winterthur, Schweiz, als Sohn des Chemikers Bruno Gubser und seiner Frau Marianne Gubser Gattiker geboren.

Der Vater arbeitete jahrzehntelang für den Nestlé-Konzern und seine Frau versorgte Haushalt und Familie. Gubser absolvierte die Schule mit Abschluss Matura. Danach ließ er sich in der Zeit von 1978 bis 1981 am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien zum Schauspieler ausbilden. In der Folge spielte er unter anderem auf der Bühne am Wiener Burgtheater. Ab 1983 war er drei Jahre lang festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel München. Danach hatte er ein Engagement am Staatstheater Wiesbaden. Für seine Bühnenleistungen wurde Gubser 1986 vom Land Berlin ausgezeichnet. Ende der 1980er Jahre wandte er sich dem Filmschaffen zu und machte sich beim Publikum von Serienkrimis populär. So ermittelte er von 1989 bis 1992 als Schweizer Kommissar in der europäischen Serie "Eurocops".

In dem Liebesdrama "Beichtstuhl der Begierde" von 1997 mimte er unter der Regie von Peter Lehner einen jungen Priester. Ebenso in einer Serienrolle war der gelernte Schauspieler 2002 in den Vorabendfolgen von "Sternenfänger" als Erik Hilgers zu sehen. 2005 gewann er den Schweizer Fernsehpreis TV-Star in der Kategorie "Film", 2008 den Publikumspreis "Festival des Deutschen Films" und den Interfilmpreis für "Hellogoodbye" im Rahmen des Max Ophüls Festival. 2006 produzierte er unter der Regie von Stefan Jäger seinen ersten Kinofilm "Bevor ich lebe", womit sich Stefan Gubser einen persönlichen Wunsch, auch einmal hinter der Kamera zu arbeiten, erfüllte. 2007 war er Co-Autor des Drehbuchs und erneut Produzent für das Filmdrama "Hello Goodbye". Weiter spielte er die männliche Hauptrolle des todkranken Vaters Michael, zu der er laut Kritiker eine überzeugende Leistung ablieferte.

Für die Produktion gründete er zusammen mit dem Regisseur Stefan Jäger die Produktionsfirma "tellfilm". Im gleichen Jahr wirkte er wieder als Bühnenschauspieler in der Midlife-Komödie "Alte Freunde", in der er einer von vier ehemaligen Studienkollegen spielte. Zudem produzierte er die Aufführung mit seiner anderen, 2006 gegründeten Produktionsfirma Gubser&Bloch. In der Bühnenkomödie "Rockerbuebe", produziert von Gubser&Bloch, bestach er wiederholt durch seine komische Gabe. Stefan Gubser hat mit vielen bekannten Filmemachern zusammengearbeitet, wie zum Beispiel Markus Fischer oder Markus Imboden. Er spielte in seiner mehr als 30-jährigen Karriere mit zahllosen renommierten Kollegen wie Ben Gazzara, Dana Vavrowa, Matthias Habich, David Carradine oder Claudia Cardinale erfolgreich in Haupt- und Nebenrollen zusammen.

Gubser produzierte mit seiner Firma "tellfilm" im Jahr 2010 den ersten Luzerner "Tatort", der nach rund zehnjähriger Abstinenz zugleich ein Wiedereinstieg des Schweizer Fernsehens in diese internationale Krimiproduktion bedeutete. Zugleich mimte er darin den Kommissar Reto Flückinger, der mit der Ausstrahlung ab 2011 das Schweizer "Tatort"-Team fest unterstützt. Mit der ersten Folge "Wunschdenken" war zugleich ein Debakel verbunden. Das Schweizer Fernsehen verlegte die Ausstrahlung vom Frühjahr 2011 auf den August des Jahres für eine Nachbearbeitung, weil seine schöne "Tatort"-Kollegin Sofia Milos als Abby Lanning angeblich eine Fehlbesetzung gewesen sei.
Filmographie von Grubser (Auswahl)

1986: El río de oro
1988: Die Dollarfalle
1989: Schneller als das Auge
1989: Eurocops
1990: Anna Göldin
1991: Brandnacht
1991: Justiz
1993: Justiz
1993: Brandnacht
1994: Schwarz Rot Gold
1994: Die Direktorin
1995: L’avvocato delle donne
1995: Schwarz-Rot-Gold
1996–1997: Kurklinik Rosenau
1996: Beichtstuhl der Begierde
1997: Solomon
1997: Strahlen des Wahnsinns
1997: Laura
1998: Exklusiv
1998: Beresina
1999: Exklusiv
1999: Das Mädchen aus der Fremde
1999: Spuren im Eis
1999: Soko 5113
1999: Möwen im Win2000 Kilimanjaro
2000: Tatort - Der schwarze Skorpion
2000: Studers erster Fall
2001: Tatort: Time-out
2001: Ausgespielt
2001: Spital in Angst
2002: Sternenfänger
2002: Füür oder Flamme
2004: Fremde im Paradies
2004: Sabine!
2005: Mein Name ist Eugen
2005: Snow White
2005: Mein Name ist Eugen
2005: Anjas Engel
2005: Snow White
2006: Im Tal der wilden Rosen – Verzicht aus Liebe
2006: Millionenschwer verliebt
2006: Grounding – Die letzten Tage der Swissair
2007-2008: In aller Freundschaft
2007: Marmorera
2007: Hello Goodbye
2008: Eine bärenstarke Liebe
2008: Nur ein Sommer
2008: Tatort - Seenot
2009: Der grosse Kater
2010: Liebling, lass uns scheiden!
2010: Tatort - Der Polizistinnenmörder
2011: Inga Lindström: Das dunkle Haus
2011: Tatort: Der schöne Schein
2011: Tatort: Wunschdenken

NameStefan Gubser

Geboren am01.08.1957

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortWinterthur (CH).