Biografie

Björk

NameBjörk Gudmundsdottir

AliasBjörk

Geboren am21.11.1965

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortReykjavik (Island)

Björk

Die isländische Sängerin, Komponistin und Songwriterin nimmt mit ihrem exzentrischen und eigenwilligen Gesang nahezu eine Alleinstellung ein, mit der sie mit mehr als 20 Millionen verkauften Tonträgern zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen der Pop-Musik avancierte. Ihre künstlerische Ausdrucksform liegt außerhalb des Kommerziellen. In ihren einzigartigen Kompositionen gibt es Nähen zum Trip-Hop, dem Alternativen Rock, Jazz sowie der Folk-Musik. Ihre bunten und schrillen Kostüme verweisen auf Elemente des Glamour-Punk. Neben ihrer experimentellen Musik behauptete sie sich auch in der klassischen Musik. Des Weiteren wurde Björk Gudmundsdottir eine gefeierte Schauspielerin; sie wurde zweimal mit dem "Europäischen Filmpreis" geehrt und erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Darstellerpreis. Als "International Female Solo Artist" wurde sie 2016 mit dem BRIT Award ausgezeichnet. 2017 erschien mit "Utopia" ihr elftes Studioalbum...
Björk Gudmundsdottir wurde am 21. November 1965 in Reykjavik, Island, geboren.

Sie wuchs in einer Hippie-Kommune auf und besuchte ab 1970 die Musikschule, auf der sie zehn Jahre lang unter anderem in Gesang, Klavier und Flöte ausgebildet wurde. Bereits als Elfjährige hatte sie Auftritte in der Showband ihres Stiefvaters. Nach ihrer musikalischen Erziehung war sie von 1981 bis 1983 Mitglied der Avantgarde-Rock-Gruppe "Toppie Tikarras". Nachdem die Band regionale Bekanntheit erreicht hatte, wechselte Björk 1983 zu "KUKL". 1986 gründete Björk die "Subarcubes". Mit dem Gitarristen der Formation, Por Eldon Jönsson, wurde sie im selben Jahr Mutter eines Sohnes. Bis 1992 war sie Sängerin dieser Band und schaffte es, international auf sich aufmerksam zu machen. Von Beginn an hatten die "Sugarcubes" Erfolg. So schaffte bereits die Debüt-Single "Birthday" den Sprung an die Spitze der britischen Independent-Charts, die Zeitschrift "Melody Maker" kürte den Titel zur Platte des Jahres.

Die "Sugarcubes" zählten mit ihrer Musik aus Pop und Punk zu einer der auffälligsten Bands des New Wave. Die Band profitierte vor allem durch das Auftreten und dem Gesang Björks, der ihr beste Kritiken einbrachte und sie unverwechselbar werden ließ. 1992 verließ Björk die "Sugarcubes" und startete ihre sehr erfolgreiche Solokarriere. Mit einer siebenköpfigen Begleitband gab sie Konzerte und lieferte 1993 das experimentelle Album "Debut" ab. Es untermauerte ihren Ruf in der Branche, und ein Jahr später war sie Co-Autorin des Madonna-Songs "Bedtime Stories". Mit ihrem zweiten Album "Post" etablierte sich Björk international als Solo-Künstlerin und galt als launischer Star der britischen Popelite. Die Single "It's Oh So Quiet" erreichte 1995 Gold. Es folgte das Alben "Homogenic" (1997), das Björk mit ihrem eigenwilligen Gesangsstil zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Popstars der jüngeren Independent-Generation werden ließen.

Ihre Arbeit hob sich deutlich von der kommerziellen Masse ab, indem sie künstlerisch anspruchsvolle und experimentelle Musik machte. Die Stileinflüsse in ihren Songs gingen von Punk über Techno bis Jazz und Klassik. Vom Business genervt und von fanatischen Fans verfolgt, zog sich Björk gegen Ende der 1990er Jahre etwas aus der Szene zurück und begann sich mit der Schauspielerei zu beschäftigen. 2000 spielte sie die Hauptrolle einer blinden Mutter in dem Musical-Film "Dancer In The Dark", für den sie auch die Musik schrieb. Sie wurde zweimal mit dem "Europäischen Filmpreis" geehrt und erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Darstellerpreis. 2001 verwirklichte Björk gemeinsam mit der Avantgarde-Elektronik-Formation "Matmos" und Martin Gretschmann alias "Console" ihr sechstes Solo-Album "The Vespertine". Aus der Beziehung mt dem US-amerikanischen Medienkünstler Matthew Barney ging 2002 eine Tochter hervor.

Im August 2004 sang Björk bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von Athen das Lied "Oceania". Ebenfalls 2004 veröffentlichte sie das Album "Medulla". Neben vielen Show-Größen nahm auch Björk an dem von Sir Bob Geldof initiierten Live 8 Festival teil. Weltweit verfolgten fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel am 2. Juli 2005, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpfte. Mit "The Music from 'Drawing Restraint 9'" komponierte Björk im Juli 2005 die Filmmusik zu der gleichnamigen Produktion. Zudem war sie darin als Schauspielerin zu sehen. Im Rahmen der BRIT-Awards wurde sie 2016 als "International Female Solo Artist" ausgezeichnet. 2017 erschien mit "Utopia" ihr elftes Studioalbum.
Solo:


1993 - Debut

1995 - Post

1996 - Telegram

1997 - Homogenic

2000 - Dancer In The Dark

2001 - Vespertine

2001 - Jóga

2002 - Family Tree

2002 - Greatest Hits

2003 - The Live Box

2004 - Medulla

2005 - Drawing Restraint 9

2005 - Arme Of Me




Sugarcubes:


1988 - Life's Too Good

1989 - Here Today, Tomorrow, Next Week

1992 - Stick Around for Joy

1992 - It's It

1998 - The Great Crossover Potential

NameBjörk Gudmundsdottir

AliasBjörk

Geboren am21.11.1965

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortReykjavik (Island)

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