Biografie

Björk

Die isländische Sängerin, Komponistin und Songwriterin ist ein schillernder Star mit exzentrischem Auftreten. Ihr eigenwilliger Gesang ist mehr als künstlerische Ausdrucksform denn als kommerzieller Pop zu sehen. Ihre auffällige Kleidung und ihre experimentelle Musik unterstreichen ihren Hang zur Selbstdarstellung. Die Stileinflüsse in ihren Songs gingen von Punk über Techno bis Jazz und Klassik. Des Weiteren wurde Björk Gudmundsdottir eine gefeierte Schauspielerin. Zu ihren populärsten Titeln gehören "It's Oh So Quiet", "Oceania" und "Hidden Place"...
Björk Gudmundsdottir wurde am 21. November 1965 in Reykjavik, Island, geboren.

Sie wuchs in einer Hippie-Kommune auf und hatte bereits als Elfjährige Auftritte in der Showband ihres Stiefvaters. Sie bekam früh eine musikalische Erziehung und war von 1981 bis 1983 Mitglied der Avantgarde-Rock-Gruppe "Toppie Tikarras". Nachdem die Band regionale Bekanntheit erreicht hatte, wechselte Björk 1983 zu "KUKL". 1986 gründete Björk die "Subarcubes". Bis 1992 war sie Star dieser Band und schaffte es, international auf sich aufmerksam zu machen. Von Beginn an hatten die "Sugarcubes" Erfolg. So schaffte bereits die Debüt-Single "Birthday" den Sprung an die Spitze der britischen Independent-Charts, die Zeitschrift "Melody Maker" kürte den Titel zur Platte des Jahres.

Die "Sugarcubes" zählten mit ihrer Musik aus Pop und Punk zu einer der auffälligsten Bands des New Wave. Die Band profitierte vor allem vom Auftreten und vom Gesang Björks, der ihr beste Kritiken einbrachte und sie unverwechselbar werden ließ. 1992 verließ Björk die "Sugarcubes" und startete ihre sehr erfolgreiche Solokarriere. Mit einer siebenköpfigen Begleitband gab sie Konzerte und lieferte 1993 das experimentelle Album "Debut" ab. Es untermauerte ihren Ruf in der Branche, und ein Jahr später war sie Co-Autorin des Madonna-Songs "Bedtime Stories". Mit ihrem zweiten Album "Post" etablierte sich Björk international als Solo-Künstlerin und galt als launischer Star der britischen Popelite.

Es folgten die Alben "Telegram" und "Homogenic", die Björk mit ihrem eigenwilligen Gesangsstil zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Popstars der jüngeren Independent-Generation werden ließen. Sie hob sich mit ihrer Arbeit deutlich von der kommerziellen Masse ab, indem sie künstlerisch anspruchsvolle und experimentelle Musik machte. Die Stileinflüsse in ihren Songs gingen von Punk über Techno bis Jazz und Klassik. Von Business genervt und von fanatischen Fans verfolgt, zog sich Björk gegen Ende der 1990er Jahre etwas aus der Szene zurück und begann sich mit der Schauspielerei zu beschäftigen. 2000 spielte sie die Hauptrolle einer blinden Mutter in dem Musical-Film "Dancer In The Dark", für den sie auch die Musik schrieb.

Sie wurde zweimal mit dem "Europäischen Filmpreis" geehrt und erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Darstellerpreis. 2001 verwirklichte Björk gemeinsam mit der Avantgarde-Elektronik-Formation "Matmos" und Martin Gretschmann alias "Console" ihr sechstes Solo-Album "The Vespertine". Im August 2004 sang Björk bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von Athen das Lied "Oceania". Ebenfalls 2004 veröffentlichte sie das Album "Medulla". Neben vielen Show-Größen nahm auch Björk an dem von Sir Bob Geldof initiierten Live 8 Festival teil. Weltweit verfolgten fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel am 2. Juli 2005, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpfte.

Mit "The Music from 'Drawing Restraint 9'" komponierte Björk im Juli 2005 die Filmmusik zu der gleichnamigen Produktion. Zudem war sie darin als Schauspielerin zu sehen.

Björk ist zweifache Mutter und mit dem amerikanischen Medienkünstler Matthew Barney liiert.
Solo:


1993 - Debut

1995 - Post

1996 - Telegram

1997 - Homogenic

2000 - Dancer In The Dark

2001 - Vespertine

2001 - Jóga

2002 - Family Tree

2002 - Greatest Hits

2003 - The Live Box

2004 - Medulla

2005 - Drawing Restraint 9

2005 - Arme Of Me




Sugarcubes:


1988 - Life's Too Good

1989 - Here Today, Tomorrow, Next Week

1992 - Stick Around for Joy

1992 - It's It

1998 - The Great Crossover Potential

NameBjörk Gudmundsdottir

AliasBjörk

Geboren am21.11.1965

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortReykjavik (Island)