Biografie

Sam Walton

NameSam Walton

Geboren am29.03.1918

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortKingfisher, Oklahoma (USA).

Verstorben am05.04.1992

TodesortBetonville, Arkansas (USA).

Sam Walton

Der US-amerikanische Bankersohn und Einzelhändler avancierte mit seinem 1962 gegründeten "Wal-Mart" zu einem der erfolgreichsten Einzelhandelsunternehmer der USA. Dem Discount-Prinzip, das Sam Walton zu einem der reichsten Männer der Welt machte, verhalf er weltweit zum Durchbruch. Er stellte seine unternehmerischen Erfahrungen 1992 im Sachbuch "Sam Walton: Made in America" dar. Der Titel gilt als eines der besten Werke der Managementliteratur. Nach seinem Tod expandierte das Unternehmen unter der Leitung seines Sohnes Robson Walton, seit 2002 auch im globalen Rahmen...

Menschen und Marken
Samuel Moore Walton wurde am 29. März 1918 in Kingfisher (Oklahoma, USA) geboren. Sein Vater war Bankangestellter.

Walton studierte während der Großen Depression der 1930er Jahre. Zugleich begann er 1938 für ein Unternehmen in Iowa als Einzelhändler zu arbeiten. 1940 legte er seinen Abschluss an der University of Missouri vor. Während des Zweiten Weltkriegs diente Walton von 1942 bis 1945 als Nachrichtenoffizier in der US Army. In die USA zurückgekehrt kaufte er mit seinem Ersparten und einem Kredit ein Ben-Franklin-Filialgeschäft in Newport (Arkansas) auf.

Im Jahr 1950 wechselte Walton nach Betonville, ein Städtchen in Arkansas, von wo er bis 1962 neun Warenhäuser des Chicagoer Einzelhandelsunternehmens von Ben Franklin leitete. Dabei sah sich der Einzelhandelsunternehmer aber auch nach neuen Geschäftskonzepten um. Unter dem Eindruck des Erfolgs der Warenhaus-Ketten von K. Mart und Zayre gelangte Walton zu der Überzeugung, dass die Zukunft des Einzelhandels dem Discount-Prinzip gehörte: Nach dieser Geschäftsidee sollte ein beschränktes, an schnellem Umsatz orientiertes Warensortiment zu Niedrigstpreisen und unter weitgehendem Verzicht auf Kundenservice angeboten werden.

Nachdem die Ben-Franklin-Unternehmensleitung das neue Geschäftskonzept Waltons abgelehnt hatte, eröffnete dieser noch 1962 zusammen mit seinem Bruder James die erste Filiale seines neugegründeten Unternehmens "Wal-Mart Stores Inc." in Rogers bei Betonville. In den folgenden Jahren entwickelte der findige Unternehmer "Wal-Mart" zur bedeutendsten Warenhaus-Kette der USA. Um die Betriebskosten möglichst niedrig zu halten, kaufte Walton nach dem Discount-Prinzip seine Waren unter Umgehung der Großhändler in großen Mengen direkt beim Hersteller, um sie durch eine ausgeklügelte Infrastruktur günstig zu lagern.

Die Wal-Mart-Filialen zeichneten sich durch kosten- und verkehrsgünstige Standorte meist in kleinstädtischen bis ländlichen Peripherien aus, die einen großen Kundeneinzugsbereich besaßen. Gegenüber dem in geringer Zahl beschäftigten Personal trat "Sam" oder "Mr. Sam" als angenehmer Boss und allgegenwärtiger Visionär auf, der es verstand, seine Mitarbeiter für die Werte und Konzepte des Unternehmens zu begeistern.

Im Jahr 1970 ging das Unternehmen an die Börse. In den 1980er Jahren entwickelte sich Wal-Mart zu einer Warenhauskette, die nunmehr das gesamte Territorium der USA und auch die urbanen Großzentren abdeckte. 1990 zählte das Unternehmen mehr als 1.000 Filialen und 150.000 Angestellte. Das ungeheure Wachstum des Unternehmens machte Walton zu einem der reichsten Männer der Welt. 1992 verfasste der erfolgreiche Geschäftsmann darüber ein Buch: "Sam Walton, Made in America".

Sam Walton starb am 5. April 1992 in Betonville (Arkansas). Sein Sohn, Robson Walton, der bereits seit 1982 den Vizevorsitz über das Unternehmen wahrgenommen hatte, übernahm nun dessen Leitung. Sein zweiter Sohn, John Walton (geb. 1947), kam 2005 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.


Menschen und Marken

NameSam Walton

Geboren am29.03.1918

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortKingfisher, Oklahoma (USA).

Verstorben am05.04.1992

TodesortBetonville, Arkansas (USA).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html