Biografie

Roger Federer

Der Schweizer zählt zu den erfolgreichsten Tennisspielern der Welt. Er führte mehrfach über große Zeiträume die Weltrangliste an. Fünfmal in Folge erlangte er in den Jahren 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 den Sieg des Prestigeturniers von Wimbledon. Roger Federer ist zudem der erste Schweizer, der zum UNICEF-Botschafter ernannt wurde. Federer wurde in seiner bisherigen Karriere mit einigen Auszeichnungen bedacht, darunter wurde er im Jahr 2005, 2006 und 2007 zum "Weltsportler des Jahres" ernannt und mit dem "Laureus World Sports Award" ausgezeichnet...
Roger Federer wurde am 8. August 1981 als Sohn eines Schweizers und einer Südafrikanerin in Basel, Schweiz geboren.

Aufgewachsen ist er in dem Baseler Vorort Münchenstein. Bereits im Alter von drei Jahren begann er mit dem Tennisspielen. Er zeigte großes Talent und konnte in den folgenden Jahren konstante Leistungssteigerungen zeigen. Als Zehnjähriger nahm er bereits erfolgreich an internationalen Jugendturnieren teil. Im Alter von 14 Jahren war Roger Federer schließlich der hoffnungsvollste Nachwuchsspieler der Schweiz und wurde am nationalen Tenniscenter weiter gefördert. Der Leistungsdruck von Schulunterricht und paralleler Tenniskarriere wurde bald zu hoch, und Roger Federer entschied sich mit 16 die Schule zu beenden, um sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren zu können.

Im Jahr 1998 schließlich begann seine Profikarriere. Er nahm in dieser Saison an vier Profiwettkämpfen teil, wesentlicher waren jedoch seine Erfolge bei der Juniorentour, bei der er u.a. das Finale der US Open erreichte und sowohl im Doppel als auch im Einzel das Turnier von Wimbledon gewinnen konnte. Roger Federer beendete somit die Saison 1998 als bester Spieler der Juniorentour. Seine erste vollständige Profisaison spielte er 1999 im Alter von 18 Jahren. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten konnte er die Saison auf Platz 64 der Weltrangliste beenden. Im Jahr darauf spielte er sich dann unter die 30 Besten der Welt. In 2000 nahm Federer an den Olympischen Spielen in Sydney teil, wo er erst im Halbfinale scheiterte. Bei diesem Turnier lernte er seine spätere Lebensgefährtin Miroslava Vavrinec kennen.

Auch in der Saison 2001 konnte sich Federer weiter steigern. Nach einem sehr erfolgreichen Saisonstart wurde er unter den Experten sogar als Favorit des Traditionsturniers in Wimbledon gehandelt. Dort bezwang der Schweizer im Achtelfinale den siebenfachen Turniersieger und seit 31 Spielen in Folge ungeschlagenen Pete Sampras. Im Viertelfinale musste sich Federer dann aber dem Briten Tim Henman geschlagen geben. Die Saison 2002 konnte Federer gleich mit einem Turniersieg in Sydney beginnen. Auch in diesem Jahr gehörte er zu den Favoriten für Wimbledon, konnte den Erwartungen nach einer Erstrundenniederlage jedoch nicht gerecht werden. Die folgenden Wochen waren von dem Tod seines langjährigen Trainers und Freundes Peter Carter überschattet, der im August 2002 bei einem Autounfall ums Leben kam.

Nach wiedererlangter Kraft und noch einigen erfolgreichen Turnierverläufen, konnte Roger Federer die Saison 2002 als Weltranglisten Sechster beenden. 2003 schaffte es der Schweizer zum ersten Mal in seiner Profikarriere ins Finale des Prestigeturniers von Wimbledon, wo er den Australier Mark Philippoussis dominierte und zum Grand Slam Sieger aufstieg. Es folgte eine beispielhafte Siegesserie und ein Saisonabschluss mit einem Sieg gegen Andre Agassi im Finale des Masters Cup. Roger Federer wurde daraufhin zum "Schweizer Sportler des Jahres" und im Rahmen einer Fernsehgala zum "Schweizer des Jahres" gekürt. Die Saison 2004 startete Federer mit einem Sieg der Australian Open in Melbourne, woraufhin er erstmalig auf Platz 1 der Weltrangliste geführt wurde.

Nach einer Siegesserie von 23 Siegen in Folge und dem Sieg von drei Grand Slam Turnieren in einer Saison, was keinem männlichen Spieler vor ihm gelang, beendete Roger Federer die Saison 2004 als bester Tennisspieler der Welt. Roger Federer erlangte 2005 erneut den Titel des Wimbledon-Siegers. Zudem bezwang er im Finale der US Open den Amerikaner Andre Agassi. Insgesamt erkämpfte sich der Schweizer eine Saisonbilanz von 81-4 (81 Begegnungen mit 4 Niederlagen) und verpasste somit nur knapp den von John McEnroe 1984 aufgestellten Rekord von 85-3. Zum vierten Mal in Folge erlangte Roger Federer 2006 den Sieg von Wimbledon, dieses Mal gegen seinen Dauerrivalen Rafael Nadal. Der 1,86m große Schweizer ist seit dem 2. Februar 2004 ununterbrochen Weltranglisten Erster.

Er hatte indes bereits Preisgelder in Höhe von über 25 Mio. $ erspielt. Roger Federer wurde in seiner bisherigen Karriere mit einigen Auszeichnungen bedacht, darunter wurde er im Jahr 2004 zum Weltsportler des Jahres ernannt und mit dem Laureus World Sports Award ausgezeichnet. Neben seiner sportlichen Tätigkeit engagiert sich Roger Federer auch karitativ. 2003 gründete er eine Stiftung zur Unterstützung von Kindern in Südafrika. Zudem wurde er im April 2006 zum UNICEF-Botschafter ernannt. 2007 gewann er zum fünftenmal Wimbledon sowie die Australian Open, die French Open und die US Open.

Roger Federer ist mit der ehemaligen Tennisspielerin Miroslava Vavrinec liiert und lebt im schweizerischen Oberwil.
Roger Federer
Postfach
4103 Bottmingen
Schweiz

NameRoger Federer

Geboren am08.08.1981

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortBasel (CH).