Biografie

Ottmar Hitzfeld

Der ausgebildete Mathematik- und Sportlehrer zählt zu den international erfolgreichsten Vereinstrainern. Nach seiner Spielerkarriere wurde Ottmar Hitzfeld als Trainer von Borussia Dortmund populär, mit denen er 1995 Deutscher Meister wurde. In seiner Trainertätigkeit für den FC Bayern München wurde Hitzfeld mit den Bayern vier Mal Sieger der Deutschen Meisterschaft und zwei Mal Sieger des DFB-Pokals. 2001 errang das Team mit Hitzfeld erstmals nach 25 Jahren wieder die Champions League und den Weltpokal. 2004 wurde sein Vertag mit den Bayern vorzeitig gekündigt und die Position des Trainers mit Felix Magath besetzt. Nach dessen Beurlaubung 2007 wurde Hitzfeld zunächst bis zum Saisonende 2007/2008 erneut als Trainer des Rekord-Meisters verpflichtet. Seit Sommer 2008 ist er Trainer der Schweizer Nationalmannschaft...
Ottmar Hitzfeld wurde am 12. Januar 1949 als Sohn eines Zahnarztes in Lörrach geboren.

Aufgewachsen ist er in bürgerlichen Verhältnissen als jüngstes Kind von fünf Geschwistern. Seine sportliche Laufbahn begann Ottmar Hitzfeld mit 11 Jahren. Er wurde Feldspieler beim TuS Stetten und stieg später zu den Amateuren des FV Lörrach auf. Hier machte er als talentierter Nachwuchsspieler auf sich aufmerksam und wurde 1970 vom schweizerischen Erstligisten FC Basel verpflichtet. Zu dieser Zeit schloss er die Schule mit Abitur ab und studierte die Lehrfächer Mathematik und Sport. Mit Ottmar Hitzfeld wurde der FC Basel 1972 und 1973 Schweizer Meister. Dabei zeichnete er sich als exzellenter Team-Spieler und Angreifer aus.

So wurde er 1972 vom DFB für die Olympischen Spiele in München verpflichtet. 1973 wurde er Torschützenkönig der Schweiz. 1975 wechselte er zum VfB Stuttgart. 1978 kehrte er in die Schweiz zurück und spielte für den FC Lugano, bis er 1983 zum FC Luzern wechselte, wo er seine Karriere als Profi beendete. Hitzfeld wurde noch im selben Jahr vom Zweitligisten FC Zug als neuer Trainer verpflichtet. Diese Zusammenarbeit erwies sich als überaus fruchtbar und der FC Zug stieg schon im nächsten Jahr in die Erste Liga auf. Aufsehen erregte sein späterer Wechsel zu Grasshoppers Zürich, mit dem er 1989 und 1990 Schweizer Cup-Sieger wurde, sowie 1990 und 1991 Schweizer Meister. 1991 wechselte er als Cheftrainer zum Bundesligisten Borussia Dortmund.

Mit Hitzfeld erreichte der Verein 1992 und 1993 das Finale im UEFA-Cup. Zum großen Erfolgsjahr für Hitzfeld wurde die Saison 1995, als er mit den Borussen Deutscher Meister wurde. In den Jahren 1995 und 1996 wurde Hitzfeld zum "Trainer des Jahres" und zum "Welttrainer des Jahres" gekürt. Im Jahr 1997 zog sich Ottmar Hitzfeld von seiner Trainer-Position zurück und wurde Sportdirektor bei Borussia Dortmund. 1998 wurde er neuer Cheftrainer des FC Bayern München. Im ersten Jahr beim Rekordmeister gelang Hitzfeld der Sieg der 15. Meisterschaft, des DFB-Pokals und der Einzug ins Champions League-Finale. 2001 gelang ihm mit dem FC Bayern, nach 25 Jahren, wieder der Triumph der Champions-League und des Weltpokals.

In seiner beeindruckenden Trainerkarriere sammelte er bis 2004 sechs Meistertitel, vier davon mit dem FC Bayern München. Damit wurde Hitzfeld nicht nur erfolgreichster Vereinstrainer, sondern im Verbund mit seiner Mannschaft zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des Sports. Nachdem die Bayern 2004 mit Hitzfeld keinen Titel gewinnen konnten und seine Mannschaft in den Schlüsselspielen der Saison versagte, reagierte der Vorstand am 18. Mai 2004 mit seiner Entlassung. Dabei wurde er erstmals in seiner 21jährigen Karriere vorzeitig seines Amtes enthoben. Sein Nachfolger Felix Magath wurde am 31. Januar 2007 vom FC Bayern München mit sofortiger Wirkung beurlaubt und wieder durch Hitzfeld ersetzt, der zunächst bis zum Saisonende 2007/2008 als Trainer verpflichtet wurde.

Seit Sommer 2008 ist er Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.

Privat lebt Ottmar Hitzfeld bei München, ist verheiratet mit Frau Beatrix und Vater eines Sohnes.

NameOttmar Hitzfeld

Geboren am12.01.1949

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortLörrach (D).