Biografie

Michael Phelps

Der US-amerikanische Sportler, der auf den Freistil-, Schmetterling-, Rücken- und Lagenwettbewerben zur Weltspitze gehört, gilt als der kompletteste Schwimmer der Gegenwart. Mit insgesamt 14 olympischen Goldmedaillen avancierte Michael Fred Phelps zum erfolgreichsten Athleten der olympischen Geschichte. Zum Star des Schwimmsports sieg er bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking auf. Hier gewann Phelps acht Goldmedaillen, drei davon mit der Staffel, wobei bei sieben Siegen ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde...
Michael Fred Phelps wurde am 30. Juni 1985 in Baltimore, Maryland geboren.

Aufgewachsen ist er in bürgerlichen Verhältnissen. Phelps fand bereits im Kindesalter seinen Einstand im Profisport. 2000 nahm er in Sydney erstmals an den olympischen Spielen teil. Damit war er der der jüngste männliche Schwimmer im US-Team seit 68 Jahren. Ein halbes Jahr später blieb Phelps erstmals über 200m Schmetterling unter 1:55 Minuten. Damit brach er den Weltrekord von Olympiasieger Tom Malchow. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2001 im japanischen Fukuoka gewann er vor Malchow die Goldmedaille und verbesserte seinen eigenen Rekord nochmals um 34 Hundertstel-Sekunden auf 1:54.58 Minuten. Bei den nationalen Meisterschaften 2002 in Fort Lauderdale (USA) stellte er einen Weltrekord über 400m Lagen auf.

Ein Jahr später, 2003, errang er den Weltrekord auf der halben Distanz. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona gelang ihm die Titelverteidigung über 200m Schmetterling. Zudem gewann er dort Gold über beide Lagendistanzen. In allen drei Rennen stellte er einen Weltrekord auf, über 200m Lagen gelang ihm dies sowohl im Vorlauf als auch im Finale. Mit der 4×200m Freistilstaffel konnte Phelps eine weitere Silbermedaille hinzufügen. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen war Phelps für acht Wettbewerbe gemeldet. Mit der 4×200m Freistilstaffel sowie der Lagenstaffel gewann Phelps seine fünfte und sechste Goldmedaille. Mit der 4×100m Freistilstaffel gewann Phelps eine weitere Bronzemedaille.

Mit insgesamt 8 gewonnenen Medaillen war Phelps der erfolgreichste Teilnehmer der Spiele und stellte zugleich die Bestmarke des russischen Kunstturners Alexander Ditjatin von Moskau aus dem Jahr 1980 ein. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Montreal gewann er fünf WM-Titel. Dabei gewann er erstmals auch die Entscheidung über 200m Freistil. Michael Phelps verbesserte in diesem Rennen den Landesrekord auf 1:45:20 Minuten. Über 100m Schmetterling verlor Michael Phelps den Kampf um den Startplatz für die Lagenstaffel an Ian Crocker, welcher dabei einen neuen Weltrekord markierte und Phelps um 1,25 Sekunden distanzierte. Dennoch gewann er nach dem Finalsieg der US-Schwimmer die Goldmedaille. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne gewann Michael Phelps alle 5 Einzelstarts.

Phelps stellte dabei, bis auf die 100m Schmetterling, jedes Mal einen neuen Weltrekord auf. Weiterhin blieb Phelps über 200 m Freistil unter 1:44 Minuten. Einzig über 100m Schmetterling hatte der US-Amerikaner trotz persönlicher Bestleistung Probleme. Einen weiteren Weltrekord gab es beim Sieg mit der 4×200m Freistilstaffel. Mit dem Gold in der 4×100m Freistilstaffel gewann Phelps schließlich sieben Goldmedaillen und überbot damit den Rekord von Ian Thorpe. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewann Phelps acht Goldmedaillen, drei davon mit der Staffel, wobei bei sieben Siegen ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde.

NameMichael Phelps

Geboren am30.07.1985

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortBaltimore, Maryland (USA).