Biografie

Johann Wilhelm Ludwig Gleim

NameJohann Wilhelm Ludwig Gleim

Geboren am02.04.1719

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortErmsleben (D).

Verstorben am18.02.1803

TodesortHalberstadt (D).

Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Der deutsche Dichter zählt zu den bedeutenden Schriftstellern der Aufklärerzeit. Mit ihm werden seine anakreontischen Verse und seine "Preußischen Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grenadier" (1758) verbunden, mit denen er bekannt wurde. In seinem "Versuch in Scherzhaften Liedern" (1744) begründete er seinen typischen Tändelton in den anakreontischen Gedichten, den er zeitlebens beibehielt. Durch seine Anakreontik trug er zur Verbesserung der sprachlichen Anmut und Eleganz bei. Johann Wilhelm Ludwig Gleim schuf den Begriff "Zeitgedicht", indem er sich gegen die Französische Revolution wandte. In der Lyrik führte er den reimlosen Vers ein, um in dieser Gattung die Formentwicklung voranzutreiben. Mit seinen Übersetzungen des mittelalterlichen Minnesangs versuchte er sich als Volkslied-Dichter. Gleim galt als Mäzen junger literarischer Talente...
Johann Wilhelm Ludwig Gleim wurde am 2. April 1719 als Sohn eines Obersteuereinnehmers in Ermsleben im Ostharz geboren.

Zunächst wurde Gleim im Privatunterricht gebildet, dann ging er auf die Stadtschule in Wernigerode. Danach studierte er von 1738 bis 1740 in Halle Jura und Philosophie. Dort begann auch die Freundschaft mit Johann Peter Utz und Johann Nikolaus Götz. Zusammen mit Paul Jakob Rudnik gründeten sie den Zweiten Halleschen Dichterkreis. In diesem Umkreis war er bereits früh literarisch tätig. 1740 trat er eine Hauslehrerstelle an und wurde im gleichen Jahr Sekretär beim Prinzen Wilhelm von Schwedt sowie bei anderen Adeligen. 1747 erfüllte er die Stelle eines Sekretärs beim Domkapitel des säkularisierten Stifts Halberstadt. Außerdem erhielt er ein Kanonikat am Stift Walbeck. Die Stelle war gut bezahlt und sie ließ ihm genügend Zeit, um sich der Dichtung zu widmen.

Außerdem erlaubte ihm sein Honorar als eine Art Pfründe, sich als Mäzen zu betätigen. Gleim baute sich einen großen Bekannten- und Freundeskreis auf, in dem er im Mittelpunkt stand. Es erfolgten gegenseitige Besuche und ein ausgedehnter Briefwechsel. Unter dem Kreis befanden sich viele literarische Persönlichkeiten wie Christian Fürchtegott Gellert, Gottlieb Wilhelm Rabener, August Wilhelm und Friedrich Schlegel, Friedrich Gottlieb Klopstock, Gottfried August Bürger, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Gottfried Herder, Ewald Christian von Kleist oder Christoph Martin Wieland. Mit seinem Werk "Versuch in Scherzhaften Liedern" (1744) legte Wieland den tändelnden Ton seiner anakreontischen Verse vor und initiierte damit zugleich eine literarische Mode in Deutschland. Sein gesamtes Werk ist gekennzeichnet von diesem Stil, den er zeitlebens beibehielt.

Die Gedichte in der Art des griechischen Lyrikers Anakreon handeln von Wein und Liebe. Thematisch brachte Gleim dabei wenig eigene Erlebnisse unter in diesen anmutig klingenden Versen, wie ein Epigramm von ihm selbst verriet. Dennoch bereicherte der anakreontische Stil die deutsche Sprache mit mehr Anmut und Eleganz. Die anakreontischen Dichter empfanden sich und ihre Werke als Gegenentwurf zu einer Regelpoetik im rationalistischen Sinne. Daran machte sich auch Gleims Auffassung von einem Dichtergeist fest, der sich seinen eigenen Regelkanon schafft und sich keinem anderen unterordnet. Die Anakreontiker legten dagegen weit mehr literarisches und inhaltliches Gewicht auf Empfindung, Freundschaft und das Schöne in der Kunst im Sinn von Klarheit beispielsweise.

Die Merkmale von Gleims Versen sind der reimlose Strophenbau, Regelmäßigkeit und Klarheit. Selbst Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Schiller oder Johann Wolfgang von Goethe orientierten sich am Muster der Gleim'schen Anakreontik. Doch zu einer echten volkstümlichen Dichtung gelangten seine Werke nicht. Mit Übersetzungen von mittelalterlichen Minnesang versuchte Gleim sich als Volkslied-Dichter. So entstanden 1756 seine "Romanzen", aufgemacht in der Nachahmung von Bänkelsang-Werken, die später als Vorlagen für Parodien dienten. Darin verband er den Bänkelsang mit Schauererzählungen. Die Werke waren wegbereitend für die spätere Kunstballade. Er wandte sich außerdem den Gattungen der Fabel, des Lehrgedichtes und des Epigramms zu. Zu seinen erfolgreichsten Werken zählen die "Preussischen Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grenadier", verfasst in einem patriotischen Ton. Gleim gestaltete dieses Werk als Äußerungen eines einfachen Soldaten.

Durch seine günstigen Stellen war es Johann Ludwig Gleim erlaubt, junge Literaten zu unterstützen. Darin erwies er sich als großzügig. So förderte er beispielsweise Karl Wilhelm Ramler, Johann Jakob Wilhelm Heinse und andere mit Rat und Tat. Zu den weiteren Werken von Gleim zählen unter anderem "Lieder" (1749), "Fabeln" (1756), "Petrarchische Gedichte" (1764), "Helladat oder das rothe Buch" (1774) oder "Gedichte nach Walter von der Vogelweide" (1779). Bereits zu Lebzeiten galt Gleim als eine literarische Persönlichkeit. 1801 erblindete er, auch eine ärztliche Behandlung konnte die Krankheit nicht bessern oder aufhalten.

Johann Wilhelm Ludwig Gleim starb am 18. Februar 1803.
1744 - Versuch in scherzhaften Liedern. Berlin

1745 - Versuch in scherzhaften Liedern. Zweeter Theil. Berlin

1747 - Der Ursprung des Berlinischen Labyrinths. Credite posteri. Hor. Leb. II Od. 19. Berlin

1747 - Der alte Freyer. Eine Erzählung. Cölln

1749 - Lieder. Amsterdam

1749 - Lieder. Zürich

1752 - Der blöde Schäfer. Ein Lustspiel. Berlin

1752- Ode, als der Hochwohlgebohrne Herr, Herr Christoph Ludwig von Stille, Gene-ralmajor des Königs, Obrister eines Cüraßier- Regiments, Amtshauptmann zu Himmelstedt, Curator der Academie der Wissenschaften zu Berlin, und Erbherr auf Schwabach, den 18. Octobrer 1752 in die Ewigkeit gegangen war. Halberstadt

1753 - Versuch in scherzhaften Liedern. Erster und zweiter Theil. Berlin

1756 - Romanzen. Berlin/Leipzig

1756/1757 - Fabeln. erster und zweiter Theil. Berlin

1757 - Lied der Preußen. An die Kayserin Königin, nach Wiedereroberung der Stadt Breßlau am 19. Dezember 1757

1758 - Lieder, Fabeln und Romanzen, von J(ohann) W(ilhelm) (Ludwig) G(leim).

1758 - Preussische Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Mit Melodien. Berlin

1758 - Ein Schlachtgesang und zwey Siegeslieder von einem preussischen Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). o. O.

1758 - Lied eines Preußischen Grenadiers (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) bey Anfang des Krieges 1756 und Schlachtgesang der Preußen vor der Schlacht bey Prag den 6. May 1756 nebst dem Liede der Preußen an die Kayserinn-Königinn nach Wiedereroberung der Stadt Breßlau am 19. Dec. 1757

1759 - Der Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) an die Kriegsmuse nach dem Siege bey Zorndorf den 25. August 1758. o. O.

1760 - Philotas. Ein Trauerspiel. Von dem Verfasser der preussischen Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) vercificirt.

1760 - Sechzig freundschaftliche Briefe von dem Verfasser des Versuchs in scherz-haften Liedern (d. I. Johann Wilhelm Ludwig Gleim).

1762 - Klagen. Berlin, 1762 - Romanzen, mit Melodien, und einem Schreiben an den Verfasser derselben. Hamburg/Leipzig

1764 - Lob des Landlebens. Berlin

1764 - Petrachische Gedichte. Berlin

1765 - Lob des Landlebens. O. O.

1765 - Sämtliche Schriften des Herrn F. W. (d. Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Neue vermehrte Ausgabe. Amsterdam

1765 - Herrn F. W. G. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) sämmtliche poetische Wercke, I. Theil. Straßburg

1766 - Der Tod Adams. Ein Trauerspiel. Von Herrn (Friedrich Gottlieb) Klopstock. In Verse gesetzt von dem Verfasser der preußischen Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin

1766 - Lieder. Nach dem Anakreon von dem Verfasser des Versuchs in scherzhaften Liedern (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin/Braunschweig

1767 - Neue Lieder. Von dem Verfasser der Lieder nach dem Anakreon (d.i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin

1767 - Sämtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Neue vermehrte Ausgabe. II. Theil. Amsterdam

1767 - Der blöde Schäfer. Ein dramatisches Gedicht. Zürich

1768 - Herrn (Johann Wilhelm Ludwig) Gleims sämtliche Poetische Schriften, ganz neue, sehr viel vermehrte Auflage. Frankfurt/Leipzig,

1768 - Briefe von den Herren (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim und (Johann Georg) Jacobi. Berlin

1769 - Amor und die Muse von Gleim. Halberstadt

1769- Lob des Landlebens. (Berlin

1769 - Dem Oberbürgermeister Schulze zu Neu-Hallensleben. Den 21. Septemb. 1769. o. O.

1769 - Herrn (Johann Wilhelm Ludwig) Gleims Neue Lieder. Frankfurt/Leipzig

1769 - Sinngedichte, als Manuscript für Freunde. Berlin

1769 - Oden. Nach dem Horatz. Berlin

1769 - An den Herrn Canonicus (Johann Georg) Jacobi, als ein Criticus wünschte, daß er aus seinen Gedichten den Amor herauslassen möchte. Berlin

1770 - Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Neue vermehrte Auflage. Erster und zweiter Theil. Amsterdam

1770 - Der Apfeldieb. Ein dramatisches Sinngedicht. Berlin

1771 - Alexis und Elise. Drey Gesänge. Berlin

1771 - Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Neue vermehrte Auflage. Erster bis fünfter Theil in drei Bänden. Amsterdam

1771 - Briefe von Herrn (Johann Joachim) Spalding an Herrn (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Frankfurt/Leipzig

1772 - Zwey Lieder eines armen Arbeitsmannes zum NeujahrsGeschenk 1772, und wird verkauft zum Beßten der Armen für zwey Groschen zu Halberstadt bey dem Buchhändler Herrn Groß

1772 - Lieder für das Volk. Halberstadt

1772 - An die Musen von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim

1772 - Die beste Welt von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim und (Johann Georg) Jacobi. Halberstadt

1773 - Gedichte nach den Minnesingern. Dem Kaiser Heinrich, dem König Wenzel von Beheim, dem Marggrafen Otto von Brandenburg mit dem Pfeile, dem Herzog von Anhalt, dem Herzog Johann von Brabant, dem Herzog Heinrich von Pressela, und andern. Wird verkauft zum Besten zweyer armen Mägdchen für 12 Groschen, oder 12 Exemplare für einen Louis d'or. Berlin

1773 - Das Ritterstück. Nebst Anhang

1774 - Halladat oder das rothe Buch (zum Vorlesen in den Schulen). Erster und zweiter Theil. Hamburg

1774 - Die häuslichen Freuden am 19ten Sept. 1774. o. O.

1774 - Halladat oder Das rothe Buch. Hamburg

1775 - Der gute Mann. Als dem Vater des Vaterlandes wegen eines Geschenks von dreißig tausend Thaler ein Fest gefeyret wurde. Zum Besten der Armen. Halberstadt

1775 - Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Erster bis sechster Theil. Neue und verbesserte Auflage. o. O.

1776 - Des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims Fabeln. Zwey Bücher. o. O.

1776 - Sinngedichte. Dreyßig Exemplare für Freunde. o. O.

1777 - Romanzen. o. O.

1778 - Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Erster bis achter Theil. Neue und verbesserte Auflage. o. O., 1777 (7. u. 8. T. 1779)

1778- Preussische Kriegslieder im März und April 1778. Von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Leipzig

1778 - Der Rosenraub. Berlin

1778 - Preußische Kriegeslieder. Berlin

1778 - Preussische Kriegslieder in den Feldzügen von 1756 und 1757 von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Mit neuen Melodien. Berlin

1778 - Kriegslieder im May, Junius und Julius 1778. Von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin

1778 - Kriegslieder im August 1778. Von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin

1778 - Briefe von den Herren (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim und (Johann Georg) Jacobi. Berlin

1779 - Friedensgesang. Am Friedensfest zu Halberstadt, den 23. May 1779. Halberstadt

1779 - Wettgesang. Im May 1779. Halberstadt

1780 - Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Sechs Teile in zwei Bänden. Karlsruhe

1781 - Drey Gedichte an den Herrn Domdechant (Ernst Ludwig) Freyherrn Spiegel zum Diesenberg, Funfzigjährigen Dom- Capitularen zu Halberstadt, nebst Anhang, an den heiligen Stephanus. Halberstadt, 1781 (s. a. Heinrich Benedictus Oppermann / Mitautor)

1781- Lobgesang eines Preußischen Patrioten. Im Jenner 1781. (wird zum Besten einer Wittwe verkauft). Halberstadt

1781- An den Herrn geheimen Rath, Freyherrn Spiegel von und zu Pikkelsheim. Im Oktober 1781. (Halberstadt)

1783 - Episteln von Johann Wilhelm Ludewig Gleim. Original Ausgabe. Leipzig

1784 - Reisegespräche des Königs (d. I. Friedrich II. von Preussen) im Jahr 1779. Zum Besten armer Soldatenkinder in Druck gegeben vom Verfasser der preußischen Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim), am Geburtstage des Landesvaters im Jahr 1784. Halberstadt

1785 - Epoden. o. O.

1785 - Blumen auf unseres (Ernst Ludwig Frhr.) Spiegels Grab. Unter den Todten beweint ein Jeder die seinen; um Dich weint, Spiegel, die Stadt und das Land, aber die Freunde noch mehr. Halberstadt, den 7ten Jun. 1785. Halberstadt

1785 - Noch Blumen auf das Grab des Menschenfreundes (d. i. Ernst Ludwig Frhr. Spiegel zum Diesenberg). Halberstadt, den
7. Juni 1785. Halberstadt

1785 - Blumen auf Leopolds (d. i. Leopold, Herzog von Braunschweig-Lüneburg) Grab. o. O.

1785- Lied gesungen am Geburtstage des Königs (d. i. Friedrich II. von Preussen) zu Halberstadt den 24ten Januar 1785. (Halberstadt)

1785- Lied der deutschen Fürsten im August 1785. o. O.

1785 - Der König (Friedrich II. von Preussen) und (Hans Joachim von) Ziethen. Gesungen zu Halberstadt den 24ten Jenner 1785. Halberstadt

1785 - Als Mein Geliebtester Bruder Daniel Conrad Vollrad Gleim Zur Erde bestattet wurde. Zu Magdeburg den 29. Dec. 1785. o. O.

1786 - Ernst Möring. Halberstadt

1786- Lied gesungen in der Mitternacht vom Jahr 1785 zum Jahr 1786. Von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. o. O.

1786 - Fabeln von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Original-Ausgabe. Mit allergnädigsten Freyheiten. Berlin

1786 - Etwas von der Erleuchtung zu Halberstadt am Huldigungs-Tage den 24. Oct. 1786. (Halberstadt)

1786 - Die goldnen Sprüche des Pythagoras, aus dem Griechischen, nebst Anhang, von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Halberstadt

1786 - Blumen auf (Ernst Ludwig Frhr.) Spiegels Grab. Berlin

1786 - Gleim und Luchesini. o. O.

1786- Gesang der Musen und der Landleute, gesungen in der Litterarischen Gesellschaft zu Halberstadt, im Trauer-Jahr der Preussen, den 18ten Sept. 1786. Halberstadt

1786 - Friedrich der Zweyte (König von Preussen) nach Seinem irdischen Leben. Gesungen vom Verfasser der Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Im August 1786. Berlin

1787 - Die Frage : Wozu marschiren die Preußen? Beantwortet von einem alten Preußischen Grenadier. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin

1787 - Zwei Gedichte auf den Hut Friedrich des Einzigen (d. i. Friedrich II. von Preussen), welchen des Herzogs Friedrichs von Braunschweig Durchlauchten dem Verfasser der preußischen Krieges-Lieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) sandten. Halberstadt

1787 - Oden von Johann Wilhelm Ludewig Gleim, seit dem vierten August 1786 Ehrenmitglied der Königlich Preussischen Academie der Künste und mechanischen Wissenschaften. O. O.

1787 - Preußische Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grena-dier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Neue Auflage, mit neuen Melodien. Berlin

1788 - Der beste König. Von Gleim. Halberstadt

1790 - Einige Gedichte für einige Leser auf dem Congreß zu Reichenbach und auf der Kaiserwahl zu Frankfurt am Mayn. Berlin

1790 - Preussische Marschlieder im May 1790. Halberstadt

1790 - Preussische Soldatenlieder in den Jahren von 1778 bis 1790. Berlin

1791 - Das Möpschen. Halberstadt

1792 - Lieder, gesungen im Jahr 1792. o. O.

1792 - Sinngedichte von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Als Handschrift für Freunde. o. O.

1792- Kriegslieder. Bey dem Ausmarsch des Halberstädter Regiments, den 19, Jun. 1792. o. O.

1792- Preußische Kriegslieder, zum Singen in Frankreich im Jahr 1792. Von einem alten Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). o. O.

1792 - Zeitgedichte von alten Gleim. Als Handschrift für Freunde. o. O.

1793 - Siegeslied, als Mainz überwunden war. Den 22. Juli 1793. Berlin

1793 - Lieder zur Spiegelfeyer. Ein Denkmal jährlich ihm zu weihen, hält Volk und Stadt und Land für süße Pflicht. Halberstadt

1793 - Zeitgedichte vor und nach dem Tode des Heiligen Ludewig des Sechzehnten (König von Frankreich). o. O.

1794 - Kriegslieder im Jahr 1793. Deutschland

1794 - (Gotthold) (Ephraim) Lessings Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm (Ludwig) Gleim. Berlin

1794 - Forstenburg beklagt von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim, im September 1794. o. O.

1794 - Das Hüttchen. Halberstadt

1795 - Lieder zur Spiegelfeyer. Halberstadt

1795 - Nesseln auf Gräber. o. O.

1796 - Amor und Psyche. O. O.

1796- An (Christian Konrad Wilhelm) Dohm. Am Gedächtnißtage seiner Ankunft zu Halberstadt, den 22ten März 1796. Halberstadt

1797 - Kraft und Schnelle des alten Peleus. o. O.

1798 - Held Ferdinand besungen vom alten Gleim. o. O.

1798-1801 - Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Erster bis vierter Band. o. O.

1799 - Zeitgedichte vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Seinen Freunden zum Geschenk. Halberstadt, den 2. April 1799. Halberstadt

1800 - An Deutschlands Fürsten im Jahr 1800 vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. o. O.

1800 - Preußische Volkslieder in den Jahren 1772 bis 1800. Vermehrte Auflage. (Halberstadt)

1800- Todtenopfer, als Herr Rektor Gottlob Nathanael Fischer den 24. März 1800 zur Erde bestattet wurde, dargebracht vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Halberstadt

1800 - Dramatische Gedichte. Berlin

1801 - Zeitgedichte für wenige Leser. Vorbericht. Wenige Leser sind unparteiisch, deswegen sind diese Gedichte nicht für alle. o. O.

1801 - Zeitgedichte für einige Leser. o. O.

1801 - Zeitgedichte von einem alten Deutschen (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

1801 - Lieder zu einem Roman. o. O.

1802- Ein kleines Gedicht auf die Vermählung des Herrn Grafen Ferdinand Stolberg mit der lieblichen Gräfin Marie Agnes Stolberg, Wernigerode, 25. Mai 1802. Von einem alten Mann, der ein großes nicht mehr machen kann. o. O.

1802 - Lied am Spiegelfeste zu singen. Halberstadt

1802 - Nachtgedichte vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Im Frühjahr 1802. o., O.

1806 - Briefe zwischen (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim, Wilhelm Heinse und Johann von Müller. Aus Gleims litterarischem Nachlasse herausgegeben von Wilhelm Körte. Erster und zweiter Band. Zürich

1811 - Johann Wilhelm Ludwig Gleims Leben. Aus seinen Briefen und Schriften von Wilhelm Körte. Halberstadt

1811-1813 u. 1841 - J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleim's sämmtliche Werke. Erste Originalausgabe aus des Dichters Handschriften durch Wilhelm Körte. Acht Bände. Halberstadt

1812 - Halladat oder das rothe Buch, von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Neustadt (Orla)

1813 - Halladat oder das rothe Buch, von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Plauen

1816 - J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleim's Fabeln, Erzählungen und Romanzen. Neueste Auflage. Wien

1819/1820 - J(ohann) W(ilhelm) (Ludwig) Gleims Sämmtliche Werke. Mit Großherzoglich Badischen gnädigsten Privilegio. Vier Bände. Karlsruhe

1829 - Anthologie aus J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleim's sämmtlichen Werken. Erster bis dritter Theil. (Cabinets-Bibliothek der deutschen Classiker, Lfg. 45). Hildburghausen/New York

1882 - Preussische Kriegslieder von einem Grenadier. Von Johann W(ilhelm) L(udwig) Gleim. Herausgegeben von August Sauer. (Deutsche Litteratur-denkmale des 18. Jahrhunderts, herausgegeben von Bernhard Seuffert). Heilbronn

1885 - J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleims Ausgewählte Werke. Herausgegeben von Leonhard Lier. Leipzig

1906 - Preussische Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grena-dier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Mit Melodien. Berlin

Ohne Jahreszahl - Das rothe Buch. Dritter Theil. o. O., o.

Ohne Jahreszahl - In den Sommer-Monaten 1802. Halberstadt

NameJohann Wilhelm Ludwig Gleim

Geboren am02.04.1719

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortErmsleben (D).

Verstorben am18.02.1803

TodesortHalberstadt (D).

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