Biografie

James Stirling

NameJames Stirling

Geboren am22.04.1924

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortGlasgow (GB).

Verstorben am25.06.1992

TodesortLondon (GB).

James Stirling

Der britische Planer zählte zu den bedeutendsten Architekten der Postmoderne. Er war ein Meister der klaren Linien. Er legte großen Wert darauf, die Form seiner Projekte in Verbindung mit den Nutzern zu bringen. Sir James Frazer Stirling erregte mit seinen Bauwerken auch internationales Aufsehen. 1981 wurde er mit der Pritzker Architekturpreis geehrt, der in der Fachwelt als höchste Auszeichnung gilt. 1978 erhielt er die Alvar-Aalto-Medaille, kurz vor seinem Tod wurde er 1992 als Ritter in den Adelsstand erhoben...

Die einflussreichsten Architekten und Designer des 20. Jhs.
James Frazer Stirling wurde am 22. April 1924 in Glasgow geboren.

Stirling studierte von 1945 bis 1950 Architektur an der Universität von Liverpool. 1963 gründete er sein eigenes Architekturbüro. 1965 trat Michael Wilford als sein Geschäftspartner hinzu. Sie arbeiteten bis 1992 gemeinsam in dem Architektur-Unternehmen "James Stirling Michael Wilford and Associates". 1969 wurde Stirling Ehrenmitglied der Akademie der Künste in Berlin. 1976 ehrte man ihn mit der Ernennung zum Honorary Fellow of the American Institute of Architects. Im gleichen Jahr wurde der britische Stararchitekt vom Nationale Institute of Arts and Letters in den USA mit dem Brunner Preis geehrt.

Im Jahr 1977 erhielt Stirling den Alvar Alto Preis in Helsinki. Zwei Jahre später wurde er Ehrenmitglied der Florentinischen Akademie der Künste. Und ihm wurde die Ehrendoktorwürde des Royal College of Art angetragen. 1980 konnte Stirling die Royal Gold Medal for Architecture entgegennehmen. 1982 war er Architect in Residence der American Academy in Rom. 1983 wurde Stirling Ehrenmitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA). 1985 trat Stirling der Royal Academy in London bei. 1990 wurde er Ehrendoktor der University Glasgow. Zwei Jahre später wurde er zum Ritter geschlagen.

In der Zeit von 1959 bis 1963 entstand das Engineering Building für die Leicester Universität, für deren Planung Stirling verantwortlich zeichnete. Dieser Entwurf begründete seinen internationalen Ruf als Architekt. Von 1977 bis 1983 entstand in Stuttgart die Neue Staatsgalerie nach den Entwürfen von Stirling. Der Erweiterungsbau ist auf Galerieebene mit dem alten Museum verbunden. Die Neue Staatsgalerie in Stuttgart beherbergt in der Hauptsache Malerei-Werke und Plastiken der klassischen Moderne. In den Jahren 1980 bis 1984 entstand die Clore Gallery für die Turner Collection der Tate Gallery in London. 1984 entwarf Stirling das Arthur M. Sackler Museum der Harvard University.

Alle drei Bauprojekte – Neue Staatsgalerie in Stuttgart, Clore Gallery für die Turner Collection der Tate Gallery in London und Arthur M. Sackler Museum der Harvard University – haben sein Ansehen als internationaler Stararchitekt gefestigt. Der letzte Meisterentwurf gelang Sterling mit der Planung der Werksanlage Pfieffewiese der Firma B. Braun in Melsungen. 1992 konnte der Betrieb in dem neuen Gebäude, das sich durch seine moderne Architektur auszeichnet, gestartet werden. Das Bauwerk an der Bundesstraße 83 ist als glückliche Verbindung zwischen Industrie und Natur zu verstehen.

Zu den weiteren Projekten des international anerkannten Architekten zählen unter anderem die Ham Common Flats (1955-1958 ), das Preston Infill Housing (1957–1959), die School Assembly Hall in Camberwell (1958–1961), ein Old Peoples' Home (1960–1964), ein Children's Home (1960-1964), das Cambridge University History Building (1964–1967), das Queen's College Oxford (1966–1971), das Runcorn New Town Housing (1967-1976), die Olivetti Training School in Haslemere (1969–1972), das Southgate Housing in Runcorn (1972–1977), die Rice University in Houston, USA, und zwar dort die Extension of School of Architecture.

Weiter folgten Arbeiten folgten mit dem Wissenschaftszentrum Berlin (1979–1988), dem Fogg Museum New Building in Harvard im US-Bundesstaat Massachusetts (1979–1985), dem Performing Arts Centre for Cornell University in Ithaca, N.Y. (1983-1988), der Tate Gallery, Albert Dock, in Liverpool (1984–1988), der Musikakademie in Stuttgart (1987-1995), dem Palazzo Citterio Kunstmuseum in Mailand (1987), der Science Library an der University of California (1988–1994), dem Biennale Bookshop in Venedig (1989–1991), dem Temasek Polytechnic in Singapur (1991–1995) sowie dem Lowry Centre in Salford (1991).

James Stirling starb am 25. Juni 1992 in London.

Nach seinem Tod führte Michael Wilford das Unternehmen allein weiter. 1993 strukturierte er es um und bildete mit Laurance Bain und Russell Bevington daraus das Architekturbüro "Michael Wilford and Partners".


Die einflussreichsten Architekten und Designer des 20. Jhs.

NameJames Stirling

Geboren am22.04.1924

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortGlasgow (GB).

Verstorben am25.06.1992

TodesortLondon (GB).

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