Biografie

James Ensor

NameJames Ensor

Geboren am13.04.1860

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortOstende

Verstorben am19.11.1949

TodesortOstende

James Ensor

Der belgische Maler und Radierer gilt als wichtigster Wegbereiter des Expressionismus und Surrealismus. Zu seiner künstlerischen Anerkennung kam James Ensor erst spät. In seinen anfänglichen Werken stellte er Landschaften und Porträts in düsterer Aufmachung dar. Dann wechselte er zu einer helleren und kontrastreicheren Farbgebung. Inhaltlich gaben seine Werke eine phantastische Welt von maskierten Figuren und Skeletten her, die zu seinen bekanntesten Werken zählen. Sein berühmtester Titel "Der Einzug Christi in Brüssel" (1887 – 1888) bewirkte einen Skandal...
James Ensor wurde als Sohn eines englischen Vaters und einer flämischen Mutter am 13. April 1860 in Ostende geboren.

Ensor verbrachte seine Jugend- und Kinderjahre in seiner Geburtsstadt Ostende, der er sein ganzes Leben lang treu blieb. Nach seiner Schulzeit begab er sich zu Studienzwecke nach Brüssel. Dort studierte er ab dem Jahr 1877 an der Akademie. Im Jahr 1889 schloss er seine Ausbildung ab und kehrte nach Ostende zurück. Ensor wurde seine Anerkennung erst spät zuteil, im Jahr 1929 wurde er mit dem Titel des Barons geadelt. Vor dieser Zeit wurde sein Werk nur von wenigen beachtet wie zum Beispiel von den beiden belgischen Schriftstellern Emile Adolphe Gustave Verhaeren und Maurice Polydore Marie Barnard Maeterlinck.

In seinem anfänglichen Malstil zeigte Ensor Porträts, Seestücke und Landschaften in einer düsteren Ausdruckssprache, wobei er sich am impressionistischen Stil orientierte. So entstand im Jahr 1877 beispielsweise der Titel "Badewagen am Strand". Aus dieser Zeit stammen auch einige gelungene Stillleben. 1888 trat ein Stilwechsel ein. James Ensor wählte eine hellere und kontrastreichere Farbgebung aus und traf damit die typisch flämische Farbwahl. In dieser Weise realisierte er erstmals ein Selbstbildnis von Rubens mit dem Titel "Selbstbildnis mit Hut" aus dem Jahr 1888, das eine überarbeitete Version seines Werks aus dem Jahr 1883 darstellt.

Mit dem Stilwechsel war auch ein inhaltlicher Wechsel verbunden. Ab dieser Zeit malte er eine phantastische Welt von maskierten Figuren, Skeletten und Harlekins oder religiöse Szenen mit surrealer Verfremdung. Sie sind unter anderem als Karikatur der dunklen Seite des Menschen zu verstehen, die auch seine eigene Situation widerspiegeln wie zum Beispiel die fehlende künstlerische Anerkennung. So entstand beispielsweise im Jahr 1891 der Titel "Masken im Streit um einen Gehängten". Vor allen Dingen die Maskenbilder machten ihn als Künstler berühmt. Sie knüpfen in Aufmachung und Gegenstand an Werke von Hieronymus Bosch, Peter Bruegel der Ältere, Jacques Callot, Francisco José de Goya y Lucientes, und Alessandro Magnasco an.

Ensors berühmteste Arbeit aus dieser Phase trägt den Titel "Der Einzug Christi in Brüssel", die er in der Zeit von 1887 bis 1888 fertig stellte. Im Jahr 1889 kam es deswegen zu einem Skandal und James Ensor wurde aus der im Jahr 1883 gegründeten neoimpressionistischen Künstlergruppe "Les Vingt" ausgeschlossen. In der Zeit von 1888 bis 1892 entstanden seine bedeutendsten Bilder. Ab dem Jahr 1900 lässt das phantasiestarke Schaffen von James Ensor nach und die Bildthemen wiederholen sich. Darüber hinaus machte er sich einen Namen als Radierer. 1891 entstand die Radierung mit dem Titel "Die Kathedrale" die zu seinem berühmtesten Werk in dieser Technik zählt.

James Ensor starb am 19. November 1949 in Ostende.

NameJames Ensor

Geboren am13.04.1860

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortOstende

Verstorben am19.11.1949

TodesortOstende

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