Biografie

Ivan Lendl

Der tschechische Sportler gehörte in den achtziger Jahren zu den erfolgreichsten Tennisspielern der Welt. Zu seiner Erfolgsbilanz zählen unter anderem acht Grand Slam Titel (Australien Open 1989, 1990, French Open 1984, 1986, 1987 sowie US Open 1985, 1986, 1987). Ivan Lendl schloss insgesamt 94 Turniere als Sieger ab und war mehrfach die Nummer Eins in der Rangliste der weltbesten Tennisspieler. Nur ein Sieg beim traditionsreichen Wimbledon-Turnier in London blieb ihm versagt, nachdem er hier 1986 und 1987 das Finale erreicht hatte. In seiner Bilanz stehen 1070 gewonnene Spiele 238 verlorenen Spielen gegenüber. Zu Lendls Spielqualitäten zählen unter anderem sein Grundlinienspiel, das er präzise und mit viel Druck ausübte. Vor seinem kraftvollen Aufschlag hatten seine Gegner großen Respekt...
Ivan Lendl wurde am 7. März 1960 als Sohn eines Jusristen und Sportfunktionärs in Otsrava in der heutigen tschechischen Republik geboren.

Landl begann bereits in früher Kindheit mit dem Tennisspielen. Er wurde von seiner Mutter gefördert und trainiert. 1968 nahm er als Achtjähriger erstmals an einem Turnier teil. 1978 war er unter den Teilnehmern an der tschechischen Meisterschaft, die der Achtzehnjährige für sich entscheiden konnte. Mit dem Titel als tschechischer Meister wurde er auch die Nummer eins in der Rangliste der weltbesten Juniorenspieler. Im Jahr darauf, 1979, spielte er im Profi-Tennis. Trainiert wurde er zu dieser Zeit von Wojtech Fibak, einem ehemaligen polnischen Top-Spieler. 1980 traf er auf den damaligen Weltranglisten-Ersten Björn Borg, den er besiegen konnte. In diesem Jahr konnte Lendl insgesamt sieben Turniersiege verbuchen.

Lendl spielte mit der tschechoslowakischen Mannschaft im Davis-Cup, aus dem er mit dem Team auch als Gewinner herausging. 1981 kam er erstmals in ein Finalspiel eines Grand Slam Turniers. Bei den French Open stand ihm die heutige Tennislegende Björn Borg gegenüber, dem er aber unterlag. Im gleichen Jahr gewann er das Masters-Turnier. Ein Jahr darauf wiederholte er diesen Erfolg. 1983 schaffte es Lendl erstmals, die Nummer eins der ATP-Weltrangliste zu werden. Aber erst im Jahr darauf sollte es ihm gelingen, seinen ersten Sieg bei einem Grand Slam Turnier zu holen. Bei den French Open 1984 begegnete er dem US-Amerikaner John McEnroe im Endspiel. Das war erst der Anfang einer außergewöhnlichen Tenniskarriere. Lendl baute sein Leistungspotenzial weiter aus und spielte auf Erfolg.

In den achtziger Jahren dominierte er den internationalen Tennissport. 1985 nahm Ivan Lendl an den US Open teil. Er schaffte es bis zum Finale, in dem er auf John McEnroe traf. Lendl ging aus dieser Begegnung als Sieger hervor. Im gleichen Jahr wurde er bereits zum drittenmal Gewinner des Masters-Turniers. Im Jahr darauf beherrschte er das French Open 1986, das er nach einem Endspiel gegen den schwedischen Spieler Mikael Pernfors gewinnen konnte. In diesem Jahr kassierte Lendl auch den Sieg bei den US Open, nachdem er den Tschechoslowaken Miroslav Mecir ausschaltete. Zum viertenmal entschied Lendl das Masters- Turnier für sich. 1987 gewann Ivan Lendl zum drittenmal in seiner Laufbahn die French Open. Sein Finalgegner war der Schwede Mats Wielander.

Auf ihn traf er auch im Endspiel der US Open von 1987. Und wieder zeigte Landl seine Stärken und verließ den Platz als Sieger des Turniers. Im gleichen Jahre steckte er seinen fünften Siegeserfolg beim Masters-Turnier weg. Im Jahr 1989 konnte Lendl auch erstmals die Australian Open für sich entscheiden. Sein damaliger Finalgegner hieß Boris Becker. Im Folgejahr schloss er dieses Turnier ebenso erfolgreich ab. Der Schwede Stefan Edberg zog gegen Ivan Lendl im australischen Endspiel den Kürzeren. In seiner außerordentlichen Erfolgsaufbahn fehlte Ivan Lendl lediglich ein sportliches Wunschziel, das er sich in seiner aktiven Laufbahn aber nicht mehr erfüllen konnte. So erfolgreich er an anderen, den international bedeutendsten Turnieren abschnitt, so erfolglos war er in Wimbledon.

In dem traditionsreichsten Rasenturnier der Welt stoppte ihn der junge Deutsche Boris Becker im Jahr 1986 im Finale. Im Jahr darauf unterlag Ivan Lendl dem australischen Tenniscrack Pat Cash. Anfang der neunziger Jahre machte sich das Ende der Tenniskarriere des Tschechen bemerkbar. Die Siege blieben aus und damit rutschte er auch in der Weltrangliste immer weiter ab. In insgesamt 270 Wochen behauptete er sich als Weltranglisten-Erster; davon 157 Wochen in Folge. Diesen Erfolg teilt er nur noch mit dem ehemaligen Weltklassespieler Jimmy Connors. Zu Lendls Spielqualitäten zählen unter anderem sein Grundlinienspiel, das er präzise und mit viel Druck ausübte. Vor seinem kraftvollen Aufschlag hatten seine Gegner großen Respekt.

An jedes Spiel ging er mit einer außergewöhnlichen Konzentration, die gleichfalls ihren Anteil an seinem Erfolg hatte. Außerdem war seine Spielweise von seiner hohen körperlichen Fitness geprägt.

NameIvan Lendl

Geboren am07.03.1960

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortOtsrava (SSR).