Biografie

Hans-Peter Friedrich

Der promovierte Jurist und CSU-Politiker stellt seit 2011 den Bundesminister des Innern. Davor verdiente sich Hans-Peter Friedrich von 2005 bis 2011 als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von Oktober 2009 bis März 2011 als CSU-Landesgruppenvorsitzender. 2005 wurde Friedrich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden für die Bereiche Verkehr, Bau, Stadtentwicklung, Tourismus und Kommunalpolitik gewählt. Bis 2002 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses Parteispenden und von 2002 bis 2004 Leiter des Untersuchungsausschusses Wahlbetrug...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Hans-Peter Friedrich wurde am 10. März 1957 in Naila, Landkreis Hof, Oberfranken, geboren.

Friedrich trat bereits 1973 als stellvertretender Kreisvorsitzender der Junge Union bei. Im folgenden Jahr, 1974, wurde er Gründungsvorsitzender der Schülerunion Oberfranken. Seit demselben Jahr war er auch Mitglied des CSU-Ortsverbandes Naila. Nach Abschluss der Schule mit Abitur 1978 am Gymnasium in Naila und Ableistung des 15-monatigen Wehrdienstes zwischen 1978 und 1979, studierte er von 1979 bis 1983 Rechtswissenschaften in München und Augsburg. 1984 legte er das 1. Juristische Staatsexamen ab, 1986 folgte das 2. Juristische Staatsexamen. Daneben studierte er von 1984 bis 1986 Wirtschaftswissenschaften in Augsburg mit Vordiplom für Diplomökonomen (1986).

In den Jahren 1986 bis 1988 vollendete er seine akademische Ausbildung mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Fernuniversität Hagen mit Promotion zum Doktor der Rechte (Dr. jur.) im Jahr 1988. Ab demselben Jahr wurde Friedrich, bis 1990, Regierungsrat im Bundesministerium für Wirtschaft (Industrieabteilung), zuletzt Ministerialrat, und von 1990 bis 1991 verdiente er sich in der Abordnung der Deutschen Botschaft (Wirtschaftsabteilung) in Washington D.C., USA. In den Jahren von 1991 bis 1993 war er Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Referent der CSU-Landesgruppe im Arbeitskreis Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Post und Telekommunikation und von 1993 bis 1998 persönlicher Referent des Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Glos.

Seit 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Nach seiner Ernennung zum Vorsitzenden der Bundeswahlkreiskonferenz Hof/Wunsiedel (1998), wurde er ab 1999 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Oberfranken. Bis 2002 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses Parteispenden und von 2002 bis 2004 des Untersuchungsausschusses Wahlbetrug. Hier war Friedrich von 2002 bis 2005 außerdem Justitiar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 2005 bis 2011 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von Oktober 2009 bis März 2011 CSU-Landesgruppenvorsitzender. Am 29. November 2005 wurde Friedrich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden für die Bereiche Verkehr, Bau, Stadtentwicklung, Tourismus und Kommunalpolitik gewählt.

Nach dem Wechsel von Peter Ramsauer ins Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, wurde Friedrich nach der Bundestagswahl 2009 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe. Im Zuge des Rücktritts von Karl-Theodor zu Guttenberg im Amt des Ministers für Verteidigung am 1. März 2011, wurde Innenminister Thomas de Maizière am 3. März zu Guttenbergs Nachfolger und Friedrich zum neuen Innenminister berufen. Friedrichs Vereidigung vor dem Deutschen Bundestag erfolgte am 16. März 2011. Zugleich wurde er Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland

NameHans-Peter Friedrich

Geboren am10.03.1957

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortNaila, Hof, Oberfranken (D).