Biografie

Hans Clarin

NameHans Clarin

Geboren am14.09.1929

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortWilhelmshaven (D).

Verstorben am28.09.2005

TodesortAschau am Chiemsee (D).

Hans Clarin

Der Schauspieler Hans Clarin zählte zur festen Größe in der deutschen Fernseh- und Kinolandschaft. Vor allem als Charakter- und Komödiendarsteller hat er sich einen Namen gemacht. Populär wurde er in den 1970er und 1980er Jahren, als er dem Kobold "Pumuckl" und dem Gespenst "Hui Buh" seine unverwechselbare Stimme lieh. Er war in mehr als 100 Fernseh- und gut zwei Dutzend Kinorollen zu sehen. Darüber hinaus betätigte sich Hans Clarin erfolgreich als Kinderbuchautor und Sänger...
Hans Clarin wurde am 14. September 1929 in Wilhelmshaven als Sohn eines Beamten geboren.

Nachdem Clarin das humanistisch-musische Gymnasium in Frankfurt absolvierte, zog er nach Ulm und dann weiter in den bayerischen Raum. Von 1946 bis 1948 besuchte er eine Schauspielschule. Zwei Jahre später gab Clarin in München sein Debüt in Grillparzers "Weh dem, der lügt". In München erhielt er ein Engagement an den Kammerspielen und bis 1967 am Bayerischen Staatsschauspiel. Er spielte unter anderem in literarischen Vorlagen von William Shakespeare, Molière oder Johann Nestroy. Hans Clarin zeigte sich früh als Multitalent.

Neben seiner Theaterschauspielerei machte er Musik und sang im Unterhaltungssektor. Zu seinen frühen Fernsehrollen zählen unter anderem Titel wie "Das Wirtshaus im Spessart" (1957), "Das indische Tuch" (1963), "Zimmer 13" (1963) oder "Pippi Langstrumpf" (1968). In den 1960er Jahren lieh er in der beliebten US-Serie "77 Sunset Strip" dem Kriminalassistenten "Cookie" die Stimme. Erst später stieß er zum Kino-Film. So spielte er mit bekannten deutschen und internationalen Schauspielern wie Gerd Fröbe, Klaus Kinski, Hildegard Knef, Joachim Fuchsberger, Heinz Rühmann, Lex Barker, Vivi Bach, Dietmar Schönherr, Gila von Weitershausen oder Mickey Rooney zusammen. Auch war er in dem Hörspiel "Hui Buh" als Gespenst zu hören.

TV-Popularität erreichte Hans Clarin in der 1970er Jahren zunächst mit witzigen Werbespots der Fernsehlotterie. In den 1980er Jahren kam er als Synchronsprecher ganz groß heraus. Er lieh dem TV-Kobold "Pumuckl" in der gleichnamigen Serie seine verstellte Stimme. Die beliebte Kinderserie erstellte Clarin gemeinsam mit Gustl Bayrhammer als "Meister Eder" für den Bayerischen Rundfunk mimte. In den Jahren von 1988 bis 1992 moderierte Clarin im Privatfernsehen Adventssendungen. Zu seinen bekannteren Fernsehrollen zählen Titel wie "Fest im Sattel", "Rivalen der Rennbahn" (1989), "Oliver Maas", Ausgestoßen", "Peter und Paul" (1992), "Das Auge Gottes" (1992) oder "Titus, der Satansbraten" (1998).

Hans Clarin war zunächst mit Irene Reiter verheiratet. Aus dieser Verbindung gingen drei Töchter hervor. Tochter Irene wurde ebenfalls Schauspielerin und bekannt unter anderem in der Rolle der TV-Serie "Pfarrerin Lenau" (1991). 1994 wurde mit Hans Clarin die Kinoproduktion "Pumuckl und der blaue Klabauter" abgedreht und 2001 dann "Pumuckl und das Zirkusabenteuer". In seiner zweiter Ehe war Clarin mit Margarete Freiin von Cramer-Klett verheiratet, mit der er Sohn Philipp und Tochter Anne bekam. 1995 heiratete Clarin Christa Maria Gräfin von Hardenberg. Erfolge feierte Clarin auch als Autor. Er veröffentlichte das Jugendbuch "Paquito oder Die Welt von unten", das unter seiner Regie verfilmt wurde.

Im Jahr 2001 hatten sich in seinem Hals Knötchen gebildet, die schließlich eine Blutvergiftung auslösten. Wochenlang lag der Schauspieler im künstlichen Koma. Im dritten Pumuckl-Film, der im Herbst 2003 in den Kinos lief, konnte Clarin allerdings seine Parade-Synchronisation nicht übernehmen. Dennoch konnte er sich wieder erholen.

Hans Clarin starb am 28. August 2005 in Aschau am Chiemsee im Alter von 75 Jahren.
Hans Clarin wirkte in über 100 Fernseh- und zwei Dutzend Kinofilmen mit. Zu seinen weiteren TV-Filmen zählen unter anderem "Christoph Kolumbus oder Die Entdeckung Amerikas"(1969), "Es begann bei Tiffany" (1979), "Der Weg ins Freie" (1983), "Der kleine Riese" (1985), "Hexenschuß" (1987), "Tagebuch für einen Mörder" (1988), "Der Spatzenmörder" (1989), "Keine Gondel für die Leiche" (1989), "Geld macht nicht glücklich" (1989), "Der Bettler vom Kurfürstendamm" (1989), "Sieben auf einen Streich" (1993), "Titus und der Fluch der Diamanten" (1998), "Das verbotene Zimmer" (1998), "Warten ist der Tod" (1999), "Polt muss weinen" (2000), "Der Bestseller" (2001).

Zu Hans Clarins Kinofilme zählen: "Zwerg Nase" (1952), "Geliebtes Fräulein Doktor" (1954), "Oberarzt Dr. Solm" (1954), "Das Spukschloß im Spessart" (1960), "Magnet Großstadt" (1964), "Wartezimmer zum Jenseits" (1964), "Madame Pompadour" (1976), "Ein fast perfekter Seitensprung" (1995), "Eine fast perfekte Scheidung" (1997), "Eine fast perfekte Hochzeit" (1999) oder "Pinky, oder wer hat den Mops geklaut" (2001).

NameHans Clarin

Geboren am14.09.1929

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortWilhelmshaven (D).

Verstorben am28.09.2005

TodesortAschau am Chiemsee (D).

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