Biografie

Francis Crick

NameFrancis Crick

Geboren am08.06.1916

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortNorthhampton (GB).

Verstorben am29.07.2004

TodesortLa Jolla, Kafifornien (USA).

Francis Crick

Der englische Physiker zählt zu den bedeutendsten Pionieren der Gentechnik. Er entwickelte 1953 erstmals, zusammen mit dem US-Amerikaner James Watson, ein räumliches Modell der Desoxyribonukleinsäure (DNS). Dieses zeigte den Erbgurtinformationsträger mit seiner Fähigkeit zur Reduplikation (Verdopplung) in Form einer Doppelhelix aus einer zweisträngigen Spirale. Dabei wurde deutlich, dass sich die einzelnen Stränge bei ihrer identischen Reproduktion nicht zerstören, sondern zur Vorlage zur Bildung eines weiteren, neuen komplementären Strangs dienen. Die Entdeckung ging als Watson-Crick-Modell in die Geschichte der sich neu entwickelnden Disziplin Biochemie ein. Die bahnbrechende Entdeckung wurde 1962 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet...
Francis Harry Compton Crick wurde am 8. Juni 1916 im britischen Northhampton als Sohn von Harry Crick und Annie Elizabeth Wilkins geboren.

Crick besuchte die Northhampton Grammar School und nach dem Umzug nach London die dortige Mill Hill School. Bereits in der Schule galt sein Interesse vor allem den Naturwissenschaften – Physik, Chemie und Mathematik. So entschied er sich für ein Physikstudium am University College in London. 1937 absolvierte er seinen Abschluss und nahm gleich darauf sein Promotionsstudium auf. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939 unterbrach zunächst seine Ausbildung, Crick arbeitete jedoch für die Britische Admiralität weiter als Wissenschaftler, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Entwicklung magnetischer und akustischer Minen.

Im Jahr 1940 heiratete Crick Ruth Doreen Dodd, aus dieser Verbindung ging der Sohn Michael Crick hervor. Das Paar ließ sich 1947 scheiden. Nach Ende des Krieges blieb Crick für weitere zwei Jahre bei der Marine. In dieser Zeit las er das Buch "What is life? The physical aspects of Living Cell" des Physikers Erwin Schrödinger. Fortan begeisterte er sich für die Verknüpfung von Physik und Biologie. Er verließ 1947 die Marine und begann Biologie zu studieren. In Cambridge arbeitete er zunächst am "Strangeways Research Laboratory", 1949 wechselte er dann ans "Cavendish Laboratory". Er heiratete indes erneut. Mit seiner Frau Odile Speed bekam er zwei Töchter, Gabrielle und Jacqueline Crick.

Im Jahr 1952 lernte Crick am Cavendish Laboratory den jungen amerikanischen Biologen James Watson kennen, mit dem er eine enge Zusammenarbeit aufbaute. Die beiden jungen Wissenschaftler interessierten sich dafür, wie das DNA-Molekül – die Erbinformation – aufgebaut ist und wie die in ihm enthaltene genetische Information weitergegeben wird. Mit Hilfe der wissenschaftlichen Arbeiten von Rosalind Franklin und Maurice Wilkins stellten sie schließlich 1953 ein Modell des DNA-Moleküls (Desoxyribonukleinsäure) auf: das "Watson-Crick-Modell". Demzufolge besteht die DNA aus zwei umeinander gewundenen Strängen – also einer Doppelhelix – die durch paarweise angeordnete Basen miteinander verbunden sind.

Am 25. April 1953 stellten beide Forscher in dem Beitrag "Die molekulare Struktur von Nukleinsäuren" ihre Arbeitsergebnisse vor, die DNA als dreidimensionales Modell eines Moleküls. Dabei wurde deutlich dass sich die einzelnen Stränge bei ihrer identischen Reproduktion nicht zerstören, sondern zur Vorlage zur Bildung eines weiteren, neuen, komplementären Strangs dienen. Es war wohl die Begeisterung über die eigene Arbeit, die Crick veranlasste, sein Haus "Golden Helix" zu taufen. 1962 erhielten Crick, Watson und Wilkins den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. Rosalind Franklin, die durch ihre Arbeit die wissenschaftlichen Grundlagen lieferte, ging leer aus.

Im selben Jahr wurde Crick Direktor des Molekularbiologische Instituts der Cambridge Universität und außerordentlicher Professor des kalifornischen "Salk Institute". 1966 schrieb Crick das Buch "Of Molecules and Men", in dem er die Auswirkungen der gerade blühenden Forschungsdisziplin "Biochemie" beschrieb. 1975 ging er schließlich an das "Salk Institute" und wandte sich verstärkt der Neurobiologie zu. Er beschäftigte sich vorwiegend mit Bewusstseinsforschung. Später richtete er sein Interesse auf die Verarbeitung visueller Wahrnehmung im Gehirn. Zahlreiche weitere wissenschaftliche Arbeiten und populärwissenschaftliche Bücher folgten.

So zum Beispiel "Life itself: Its Origin and Nature", in dem er vorschlägt, der Ursprung für das Leben auf der Erde könnte von einem anderen Planeten stammen und "Was die Seele wirklich ist. Die naturwissenschaftliche Erforschung des Bewußtseins". Darin liefert er eine neurobiologische Sicht auf das Wesen der Seele.

Francis Crick starb 29. Juli 2004 im Thornton-Krankenhaus im kalifornischen La Jolla an Darmkrebs.

NameFrancis Crick

Geboren am08.06.1916

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortNorthhampton (GB).

Verstorben am29.07.2004

TodesortLa Jolla, Kafifornien (USA).

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