Biografie

Ella Fitzgerald

NameElla Fitzgerald

Geboren am25.04.1918

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortNewport News (USA).

Verstorben am15.06.1996

Todesort--

Ella Fitzgerald

Die US-amerikanische Sängerin zählte zu den wichtigsten Jazz-Interpretinnen des vergangenen Jahrhunderts. Zu ihren bekanntesten Werken gehören ihre Songbooks mit Interpretationen bedeutender amerikanischer Komponisten wie Duke Ellington oder George Gershwin. Ella Fitzgerald entwickelte und pflegte ihr unverwechselbares Markenzeichen, den Scatgesang; und sie machte mit ihrem Stimmumfang von drei Oktaven Furore. Die Sängerin galt als große alte Dame des Jazz und arbeitete mit anderen berühmten Jazzgrößen wie Louis Armstrong zusammen. Die 13-malige Grammy-Gewinnerin wurde auch mit der National Medal of Arts als bedeutendste Auszeichnung für Künstler vom US-Kongress ausgezeichnet...
Ella Fitzgerald wurde am 25. April 1917 in Newsport News im US-Bundesstaat Virginia geboren.

Fitzgerald wuchs in ärmlichen Verhältnisse auf und wurde schon früh Vollwaise. Ihre Karriere begann sie als 17-Jährige im November 1934 bei einem Wettbewerb im Apollo-Theater in Harlem. Sie geriet unter die Obhut des Jazzmusikers, Schlagzeugers und Bandleaders Chick Webb, trat zusammen mit dessen Orchesterband im berühmten Savoy Ballroom in Harlem auf und machte mit ihr zusammen Plattenaufnahmen. In Webbs Formation hatte sie 1938 mit dem Titel "A-Tisket, A-Tasket" ihren ersten großen Hit, der zum musikalischen Signal der Swingära wurde. Im Jahr darauf übernahm Ella Fitzgerald mit dem Tod von Chick Webb dessen Bigband, die längst von ihrem Gesang dominiert wurde.

Im Jahr 1941 trennten sich die Bandmitglieder und die Jazzsängerin startete ihre Solokarriere. Unter dem Musiklabel "Decca" gelangen ihr viele Chartstürmer – unter anderem in Zusammenarbeit mit dem afroamerikanischen Jazz- und Rhythm-and-Blues-Musiker Louis Jordan oder mit der Doo-Wop-Formation Ink Spots. Ab 1946 trat sie dank der Unterstützung ihres Agenten und Plattenproduzenten Norman Granz regelmäßig an den "Jazz At The Philharmonic"-Veranstaltungen auf. Im Jahr darauf heiratete Ella Fitzgerald den Bassisten Ray Brown, von dem sie sich 1953 wieder trennte. Ab den 1950er Jahren war sie bei Granz` Label "Verve" unter Vertrag. Die mittlerweile bekannte Jazzsängerin startete in den Jahren zwischen 1956 und 1964 richtig durch und lieferte in dieser Phase viele ihrer bedeutendsten Einspielungen ab.

Ella Fitzgerald besang in dieser Zeit ihre weltbekannten Songbooks mit Kompositionen von Cole Porter, Richard Rodgers und Lorenz Hart, Duke Ellington, Irving Berlin, George und Ira Gershwin, Harold Arlen, Jerome Kern und Johnny Mercer. Damit erwarb sie sich den Titel als "First Lady Of Song", mit dem sie auch in die Jazzgeschichte einging. Zu ihren weiteren bedeutendsten Werken zählen ihre Aufnahmen von George Gerschwins Oper "Porky and Bess" oder vom Live-Auftritt "Ella in Berlin". Mit der Trennung vom "Verve"-Label war auch ein Karriereknick verbunden: Ella Fitzgerald wollte neue Zielgruppen gewinnen und wandte sich zeitgenössischer Popmusik zu. Ihre Interpretationen kamen in dieser Zeit aber weit weniger gut an. In der Folge arbeitete sie wieder mit Norman Granz und seinem neuen Label "Pablo" zusammen und konnte so erneut an alte Erfolge anknüpfen.

In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte sie erfolgreich Aufnahmen mit dem Jazz-Gitarristen Joe Pass oder mit den Jazz-Pianisten Oscar Peterson und Count Basie. In ihren gesanglichen Interpretationen setzte sie immer wieder ihr musikalisches Markenzeichen, den von ihr geprägten Scatgesang, ein: Damit unterstützte oder ahmte sie instrumentale Partien in ihren Werken – vornehmlich Vor- oder Nachspiele davon - stimmlich nach, indem sie besonders Vokale und Wortteile aneinander reihte zu lautmalerischen Instrumentenklänge. Perfekten Scatgesang lieferte Ella Fitzgerald mit ihrem Song "One Note Samba" von 1969 ab, aber auch in Titeln wie "Lullaby of Birdland" oder "How High the Moon" realisierte sie gekonnt die stimmliche Instrumentalimitation. 1994 beendete sie nach über 50 Jahren und weit über 40 Millionen verkaufter Alben ihre legendäre Jazz-Karriere.

Ella Fitzgerald starb am 15. Juni 1996 im Alter von 81 Jahren in Berverly Hills.
Discografie Ella Fitzerald (Auswahl)

1938: A-Tisket, A-Tasket
1950: Ella Sings Gershwin
1954: Lullabies of Birdland
1954: Songs in a Mellow Mood
1955: Songs from Pete Kelly’s Blues
1955: The First Lady Of Song (Decca)
1956: Sings the Cole Porter Songbook Vol. 1 und Vol. 2
1956: Ella and Louis
1956: Sings the Rodgers and Hart Songbook
1957: Ella and Louis Again
1957: Sings the Duke Ellington Songbook
1957: Ella Fitzgerald at the Opera House
1957: Like Someone in Love
1957: Porgy and Bess
1958: Ella Fitzgerald and Billie Holiday at Newport
1958: Ella Swings Lightly
1958: Ella Fitzgerald Sings the Irving Berlin Songbook
1959: Sings the George and Ira Gershwin Song Book
1960: Fitzgerald Soundtrack of Let No Man Write My Epitaph
1960: Ella in Berlin: Mack The Knife
1960: Ella Wishes You a Swinging Christmas
1961: Ella Fitzgerald Sings the Harold Arlen Songbook
1962: Ella Swings brightly with Nelson
1962: Ella Swings gently with Nelson
1963: Ella Sings Broadway
1963: Ella Fitzgerald Sings the Jerome Kern Songbook
1963: On the Sunny Side of the Street: Ella and Basie
1963: These Are the Blues
1964: Hello, Dolly!
1964: Ella Fitzgerald Sings the Johnny Mercer Songbook
1965: Ella at Duke’s Place
1965: Ella in Hamburg
1967: Whisper Not
1967: Brighten the Corner
1967: Ella Fitzgerald’s Christmas
1968: 30 by Ella
1968: Misty Blue
1969: Sunshine of Your Love
1969: Ella
1970: Things Ain't What They Used to Be
1972: Ella Loves Cole
1973: Newport Jazz Festival: Live at Carnegie Hall
1974: Ella in London
1974: Ella and Oscar
1975: At the Montreux Festival
1978: Dream Dancing
1980: Ella Abraca Jobim
1990: All That Jazz

NameElla Fitzgerald

Geboren am25.04.1918

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortNewport News (USA).

Verstorben am15.06.1996

Todesort--

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