Biografie

Dirk Niebel

Der Politiker stellt seit 2009 den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Davor war Dirk Niebel von 2005 bis 2009 Generalsekretär der FDP. Von 2004 bis 2005 gehörte er dem Stadtrat von Heidelberg an. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war er von 2002 bis 2005 Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg in der FDP-Bundestagsfraktion und seit 1998 Fraktionssprecher für Arbeitsmarktpolitik. 1998 wurde er stellvertretender Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe…

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Dirk Niebel wurde am 29. März 1963 in Hamburg geboren.

Als Schüler wurde Niebel 1977 Mitglied der Jungen Union und 1979 auch der CDU, die er beide 1981 wieder verließ. Die Schule beendete er 1983 mit der Fachhochschulreife in Hamburg. Im Anschluss diente er acht Jahre als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr. Hier stieg er zum Zugführer eines Aufklärungs- und Erkundungszuges bei den Fallschirmjägern der Luftlandebrigade 25 "Schwarzwald" in Calw sowie zum Hauptmann der Reserve auf.

Im Jahr 1990 trat er in die FDP/DVP ein und war Gründungsmitglied des Kreisverbands Heidelberg der Jungen Liberalen. Indes absolvierte er ein Studium des Verwaltungswesens an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Mannheim, welches er 1993 als Diplom-Verwaltungswirt (FH) beendete. Von 1993 bis 1998 war er als Arbeitsvermittler in Sinsheim, einer Geschäftsstelle des Arbeitsamtes Heidelberg, tätig. 1998 wurde er stellvertretender Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe.

Ab 2003 gehört Niebel dem Bundesvorstand der FDP und dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung an. Am 5. Mai 2005 wählte ihn der Bundesparteitag auf Vorschlag von Guido Westerwelle mit 92,4 % der Stimmen zum neuen Generalsekretär der FDP. Er trat für eine radikale Reform der Bundesagentur für Arbeit ein. Nach seinen Vorstellungen sollte die Bundesagentur nur noch für die Verwaltung und Auszahlung der Versicherungsleistungen der Arbeitslosenversicherung zuständig sein.

Von 2004 bis 2005 gehörte er dem Stadtrat von Heidelberg an. Ab 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde stets über die Landesliste Baden-Württemberg im Bundestag vertreten. Hier war er von 2002 bis 2005 Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg in der FDP-Bundestagsfraktion und ist seit 1998 Fraktionssprecher für Arbeitsmarktpolitik. Zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September 2009 erreichte die FDP mit 14,6 Prozent der Stimmen ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl.

Im Kabinett von Bundeskanzlerin Merkel wurde Dirk Niebel am 28. Oktober 2009 als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vereidigt. Während des Wahlkampfes hatte er sich als FDP-Generalsekretär gemäß dem Wahlprogramm der FDP dafür ausgesprochen, das Ministerium abzuschaffen und die Aufgaben in das Außenministerium einzugliedern. Ende Oktober 2009 kündigte er an, die deutsche Entwicklungshilfe für die Volksrepublik China und Indien mit der Beendigung der laufenden Programme auslaufen zu lassen, da diese Länder nun selbst wirtschaftlich stark seien.

Privat ist Dirk Niebel verheiratet und Vater von drei Söhnen.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland

NameDirk Niebel

Geboren am29.03.1963

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortHamburg (D).