Biografie

Christopher Reeve

Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Christoper Reeve feierte seinen Durchbruch am Broadway. Als "Superman" in der gleichnamigen Kino-Reihe avancierte er zum Hollywood-Star und Sexsymbol. Seit einem tragischen Unfall, im Mai 1995, war Reeve an den Rollstuhl gefesselt. In seinem Kampf um Überwindung der Querschnittslähmung wurde er einer der populärsten Verfechter der medizinischen Forschung auf Stammzellenbasis. 2003 ehrte man ihn für sein Engagement zugunsten behinderter Menschen mit dem "World-Award" ...
Christopher D'Olier Reeve wurde am 25. September 1952 in New York City als Sohn eines Englischprofessors und einer Journalistin geboren.

Als Reeve vier Jahre alt war ließen sich seine Eltern scheiden. Der Sport bestimmte seither sein Freizeitprogramm. Nach Abschluss der High School Reeve machte 1974 einen Hochschulabschluss in Geisteswissenschaften an der Cornell University, nachdem er an der Juilliard School of Performing Arts angenommen wurde. Reeve, der ein Enkel von Katharine Hepburn war, erhielt bereits während seiner Ausbildung erste Rollen an namhaften Theatern in New York. Der Durchbruch am Theater gelang Christoper Reeve Ende der 1970er Jahre mit seinem Broadwaydebüt in "A Matter of Gravity".

Fortan zählte er zu den populären Bühnenschauspielern der Stadt. Zur ersten großen Filmproduktion wurde 1978 der Streifen "U-Boot in Not". Im Rahmen eines großen Castings, an dem sich über 200 Schauspieler bewarben, wurde Reeve im Jahr 1978 als neuer Darsteller der Comic-Verfilmung von "Superman" ausgewählt. Bereits im selben Jahr stand er für die gleichnamige Produktion vor der Kamera. Im Januar 1979 erschien Superman in den Kinos und Christoper Reeve avancierte zum hochdotierten Hollywood-Star und Sexsymbol. Noch im selben Jahr wurde der zweite Teil abgedreht.

In den frühen 1980er Jahren folgten außerhalb der Superman-Verfilmungen Kino-Produktionen wie "Ein Tödlicher Traum" 1980, "Das Mörderspiel" 1981, "Sleeping Beauty" 1983 oder "Die Damen aus Boston" 1984. 1983 erschien "Superman III" in den Kinos und im Jahr 1987 folgte die vierte und letzte Folge der Actionreihe. Mit weiteren Kinoproduktionen in den 1990er Jahren etablierte sich Reeve auch außerhalb der Superman-Verfilmungen als namhafter Darsteller. 1990 stand er für "Die Liebe einer Spionin" und "Earthday Birthday" vor der Kamera. "Anklage aus dem Jenseits" begründete eine neue schauspielerische Qualität seiner Arbeit.

So auch in "Stunden der Angst" 1991, als er sich als pädophiler Porno-Fan in einer Charakterrolle behauptete. 1992 heiratete er die Schauspielerin Dana Reeve. Gemeinsam wurden sie Eltern eines Sohnen. Aus einer früheren Beziehung mit Gae Exton war Reeve bereits Vater eines Sohnes und einer Tochter. 1993 erschienen "Der Seewolf", "Morgen früh, so Gott will" und "Was vom Tage übrigblieb". 1994 folgten die Produktionen "Tödlicher Betrug" und "Sprachlos". "Das Dorf der Verdammten" aus dem Jahr 1995 zählte zur letzten großen Verfilmung mit Christopher Reeve vor seinem tragischen Unfall.

Am 27. Mai 1995 wurde der leidenschaftliche Dressur- und Springreiter Reeve von seinem Pferd abgeworfen, wodurch er sich das Genick brach. Wie durch ein Wunder konnte er den Unfall überleben. Er blieb jedoch bis unterhalb des zweiten Halswirbels gelähmt. Mit weltweiter Anteilnahme wurde über das Unglück berichtet. Reeve trat schon kurz nach dem Unfall aus der Opferrolle, um mit allen Mitteln das Laufen sowie das selbstständige Atmen neu zu erlernen. Mit einem Team von Medizinern, Therapeuten und seiner Familie kämpfte er für seine Genesung.

Dabei wurde er auch zum Verfechter der Gen-Forschung und der Weiterentwicklung von Therapien auf Stammzellenbasis, in der er seine größte Hoffung sah. Dieses Engagement bescherte ihm jedoch auch zahlreiche Gegner. 1997 gab Reeve mit dem Spielfilm "In der Abenddämmerung" sein Regiedebüt. 1999 sah man Reeve für das Remake des Hitchcock-Klassikers "Das Fenster zum Hof" erstmals wieder vor der Kamera. Im selben Jahr feierte er im Rahmen der Golden-Globe-Verleihung sein Comeback im öffentlichen Licht der Filmwelt.

Im Jahr 2001 gründete er die "Christopher Reeve Paralysis Foundation" (www.apacure.com). Eine umfassende TV-Dokumentation mit dem Titel "Reeve – Eines Tages werde ich aufstehen und laufen", die sein Leben und seinen Kampf für eine Heilung beschreibt, wurde 2003 im deutschen Fernsehen gezeigt. Für seinen Einsatz für Menschen mit Behinderung, mit dem er Millionen neuen Mut machte, wurde Christopher Reeve am 23. Oktober 2003 von Michail Gorbatschow mit dem "Lifetime Achievement Award" des World-Awards ausgezeichnet.

Christopher Reeve verstarb am 10. Oktober 2004 in einem Krankenhaus in New York.
1978 - "U-Boot in Not"

1979 - "Superman"

1979 - "Superman ll"

1980 - "Ein Tödlicher Traum"

1981 - "Das Mörderspiel"

1982 - "Monsignor"

1983 - "Sleeping Beauty"

1983 - "Superman III"

1984 - "Die Damen aus Boston"

1985 - "Anna Karenina"

1985 - "Absturz in der Wildnis"

1986 - "Glitzernder Asphalt"

1987 - "Superman IV"

1988 - "Eine Frau steht ihren Mann"

1988 - "Gesprengte Ketten - Die Rache der Gefangenen"

1990 - "Die Liebe einer Spionin"

1990 - "Earthday Birthday"

1991 - "Anklage aus dem Jenseits"

1991 - "Stunden der Angst"

1992 - "Albtraum ohne Erwachen"

1992 - "Der Spaß beginnt"

1992 - "Todsünden"

1993 - "Black Fox"

1993 - "Black Fox - Die Rache ist mein"

1993 - "Black Fox - Kampf um Leben und Tod"

1993 - "Der Seewolf"

1993 - "Morgen früh, so Gott will"

1993 - "Was vom Tage übrigblieb"

1994 - "Tödlicher Betrug"

1994 - "Sprachlos"

1995 - "Das Dorf der Verdammten"

1996 - "Gelähmt - Eine Mutter gibt nicht auf"

1997 - "In der Abenddämmerung" / Regie

1999 - "Das Fenster zum Hof".

NameChristopher Reeve

Geboren am25.09.1952

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortNew York, (USA).

Verstorben am10.10.2004

TodesortNew York, (USA).