Biografie

Antonio Vivaldi

NameAntonio Vivaldi

Geboren am04.03.1678

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortVenedig (I).

Verstorben am28.07.1741

TodesortWien (A).

Antonio Vivaldi

Der venezianische Priester und Komponist war durch seine außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten der bedeutendste Violinist seiner Zeit. Als virtuoser Geiger verhalf er dem Instrument zu einem Durchbruch im Konzertbetrieb von Europa. Antonio Lucio Vivaldi prägte mit seiner Musik und seinen Konzerten maßgeblich die zeitgenössischen Komponisten und Musiker des Barock sowie auch nachfolgende Generationen. Der italienische Meisterkomponist begründete die dreisitzige Konzertform und die Solokadenzen. Sein umfangreiches Werk, welches erst 1926 durch einen Handschriftenfund erschlossen wurde, umfasst 344 Solokonzerte, 93 Sonaten und Trios, 81 Konzerte mit zwei oder mehr Soloinstrumenten, 46 Opern (21 davon erhalten), 61 Sinfonien und Ripienokonzerte sowie zahlreiche geistliche und weltliche Vokalwerke...
Antonio Lucio Vivaldi wurde als ältestes Kind des späteren Cellisten Gian Battista Vivaldi am 4. März 1678 in Venedig geboren.

Vivaldi brachte ein großes Talent zur Musik mit. Sein Vater, selbst Cellist an der Markuskirche, unterrichtete den Sohn musikalisch. Zunächst absolvierte dieser eine Ausbildung als Priester. 1703 empfing er die Weihe. Im gleichen Jahr startete er bis zum Jahr 1740 eine Tätigkeit als Dirigent, Violinist und Komponist an dem Mädchenkonservatorium Ospedale della Pietà in Venedig. In dieser Zeit komponierte er auch Konzerte und Oratorien, die dann dort aufgeführt wurden. Zusätzlich komponierte Vivaldi in Venedig Opern. Zu den Aufführungen seiner Werke unternahm der Komponist Reisen nach Rom, Mantua, Amsterdam und anderen großen europäischen Städten. Um das Jahr 1723 verließ er Venedig und siedelte nach Rom über, das er im Jahr 1725 wieder verließ. Im Anschluss an seine Lehrtätigkeit im Mädchenkonservatorium in Venedig ließ er sich in Wien nieder.

Dort fand er eine Beschäftigung am Hof von Kaiser Karl VI. Antonio Vivaldis war ein sehr produktiver Komponist. Sein Gesamtwerk umfasst unter anderem 344 Solokonzerte, 81 Konzerte, 93 Sonaten und Trios, 46 Opern, 61 Sinfonien und Ripienokonzerte; außerdem gehören dazu noch viele geistliche und weltliche Vokalwerke wie das Oratorium "Juditha triumphans" aus dem Jahr 1716, Messen und Motetten. Seine bekanntesten Werktitel sind unter anderem die Opern "Orlando furioso" (1727), "Griselda" (1735) oder "Cantone in Utica" (1737), die zwölf Trisonaten op.1 (1705), die zwölf Violinsonaten op. 2 (1709), die zwölf Konzerte "L`Estro armonico" op. 3 (1711), die zwölf Violinkonzerte "La stravaganza" op. 4 (um das Jahr 1714), die zwölf Violinkonzerte "Il cimento dell`armonia e dell`inventione" op. 8 (1725) und die zwölf Violinkonzerte "Le cetra" op. 9 (1727).

Vivaldis typisches Merkmal seiner Kompositionen ist der Dreisatz und seine variationsreiche Instrumentation, die von einer wirkungsvollen Melodik und Rhythmisierung betont wird. Dagegen sind die langsamen Tempi charakteristisch für seine Mittelsätze. Besonders das Instrumentalwerk des italienischen Komponisten diente zeitgenössischen Kollegen aus Italien und Deutschland als Orientierung für das eigene Schaffen. So ließ sich beispielsweise Johann Sebastian Bach aus Vivaldis Werken anregen. Der deutsche Komponist transkribierte Vivaldis Violinkonzerte und Sonate und sind auch heute nur in dieser Form erhalten. Neben seiner Kompositionsleistung verschaffte sich Antonio Vivaldi einen weitverbreiteten Ruf als virtuoser Violinist. Dazu verhalfen ihm seine ungewöhnlichen technischen Fertigkeiten in der Beherrschung dieses Instruments.

Vivaldi selbst machte die Geige salonfähig für den europäischen Konzertbetrieb. Als Komponist setzte er die Ritornell-Form konsequent in den eigenen Werken durch. Sie wurde durch ihn zur Standardform für schnelle Konzertsätze. Außerdem begründete er die Dreisätzigkeit im Konzert und setzte somit einen Gegenpunkt zum Cocerto grosso-Modell von Corelli. Zu seinen weiteren kompositorischen Besonderheiten zählt die Einführung der Solokadenzen.

Antonio Lucio Vivaldi starb am 28. Juli 1741 in Wien.

NameAntonio Vivaldi

Geboren am04.03.1678

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortVenedig (I).

Verstorben am28.07.1741

TodesortWien (A).

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