Biografie

Antonio Stradivari

NameAntonio Stradivari

Geboren am02.01.1644

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortCremona (I).

Verstorben am18.12.1737

TodesortCremona (I).

Antonio Stradivari

Der Norditaliener gilt bis heute als der bedeutendste Geigenbaumeister aller Zeiten. Vom lombardischen Cremona aus zogen die Instrumente von Antonio Stradivari ihren Siegeszug um die Welt an, um unter der Kunstfertigkeit der größten Virtuosen ihre außerordentliche und einzigartige Klangkraft unter Beweis zu stellen. Stradivaris Instrumente wurden vielfach gefälscht und zum Maßstab aller ihm folgenden Generationen seines Handwerks erhoben. Ein Stradivari-Original ist an handschriftlichen oder gedruckten Aufklebern sowie einen Rundstempel zu erkennen, auf dem unter einem Kreuz das Monogramm "AS" abgebildet ist...
Antonio Stradivari wurde vermutlich Anfang 1644 als Sohn einer Patrizierfamilie bei Cremona (Norditalien) geboren.

Über seine früheste Kindheit und Jugend ist wenig bekannt. Doch begab er sich schon in jungen Jahren nach Cremona, wo er in der Geigenbauerwerkstatt des Nicola Amati das Handwerk erlernte und arbeitete. 1680 konnte er in Cremona an der Piazza S. Domenico (heute: Piazza Roma) ein Haus erwerben und darin seine eigene Werkstatt eröffnen. Bis zu seinem Tod baute Stradivari dort mehr als 1.000 Violinen, mindestens 80 Violoncelli und Gitarren sowie zahlreiche weitere Instrumente, die insgesamt auf rund 3.000 geschätzt werden.

Seine Werke hatten bereits um 1700 einen Weltruhm erlangt, der den seines Lehrers Amati bei weitem überstieg. In der Anfangszeit seines Schaffens orientierte sich Stradivari noch stark am Baustil Amatis. Nach dessen Tod (1684) begann er seinen eigenen, spezifischen Stil zu entwickeln. Dabei stützte er sich auf die Traditionen der beiden Geigenbauerschulen von Brescia und Cremona, die er zur Perfektion weiterentwickelte. Das Stradivari-Modell zeichnet sich durch einen gestreckten, großformatigen Klangkörper mit flacher Wölbung aus.

Neben den doppelteiligen Böden ist besonders der eingesetzte Lack charakteristisch, der lange Zeit für die außergewöhnlichen Klangeffekte der Stradivari-Geige verantwortlich gemacht wurde. Dank neuerer Untersuchungen ist aber inzwischen bekannt, dass die Beschaffenheit des Lackes der zeitgenössischen handwerklichen Gepflogenheit entsprach und keine Besonderheit der Stradivari-Instrumente darstellt. Deren einzigartige Klangstärke erreichte ihr Erbauer jedoch durch die richtige Anordnung und Bearbeitung aller den Klang beeinflussenden Teile.

Ein Stradivari-Original ist an handschriftlichen oder gedruckten Aufklebern sowie einen Rundstempel zu erkennen, auf dem unter einem Kreuz das Monogramm “AS” abgebildet ist. Stradivaris Instrumente wurden vielfach gefälscht und zum Maßstab aller ihm folgenden Generationen seines Handwerks erhoben.

Antonio Stradivari starb am 18. Dezember 1737 in Cremona.

Nach seinem Tod traten die vom Meister erbauten Geigen ihren Siegeszug durch Europa und die Welt an. Zwei seiner insgesamt 11 Söhne, Francesco und Omobono, führten seine Werkstatt fort, ohne allerdings einen analogen Erfolg zu erringen.

NameAntonio Stradivari

Geboren am02.01.1644

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortCremona (I).

Verstorben am18.12.1737

TodesortCremona (I).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html