Biografie

Anja Kling

Die Schauspielerin zählt zu den populärsten Darstellerinnen des deutschen Films. Noch als Schülerin feierte sie in der Hauptrolle der jungen Mutter "Susanne" in der DEFA-Produktion "Grüne Hochzeit" (1989) ihr Kinodebüt. Ihren Durchbruch vollzog die ehemalige Nachwuchs-Moderatorin des DDR-Fernsehens mit zahlreichen deutschen TV-Serien. Anja Kling zeigte ihr Können bald in Charakterrollen ebenso wie in Komödien und wurde zur festen Größe in der deutschen Fernseh- und Kinolandschaft. Für ihre Darstellung in "Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen" (2008) wurde sie mit der Goldenen Kamera (als Beste Schauspielerin), dem Bayerischen Fernsehpreis (als Beste Schauspielerin in einem Fernsehfilm) sowie mit dem Ensemblepreis des Deutsche Fernsehpreises geehrt...
Anja Kling wurde am 22. März 1970 in Potsdam geboren.

Aufgewachsen ist sie in Wilhelmshorst bei Potsdam gemeinsam mit ihrer fünf Jahre älteren Schwester Gerit, die ebenso Schauspielerin wurde. In Berlin Marzahn besuchte sie nach der allgemeinen Schulform im Schulsystem der DDR bis zur zehnten Klasse die Polytechnische Oberschule. 1987 erhielt sie die Hauptrolle der jungen Mutter "Susanne" in der DEFA-Kinofilmproduktion "Grüne Hochzeit" (1989) von Herrmann Zschoche. Ihr Film-Debüt bescherte Kling große Popularität, worauf sie zu Gunsten der Schauspielerei ihren Wunsch Medizin zu studieren aufgab. Im Jahr der Wende, 1989, legte sie in Potsdam ihr Abitur ab.

Im Anschluss ließ sie sich in Schauspielerei ausbilden. Erste Rollen in West-Deutschland hatte sie 1990 und 1991 in den "Polizeiruf 110"-Folgen "Tödliche Träume" und "Zerstörte Hoffnung". Indes war sie von 1998 bis 1991 auch als Moderatorin für das Mädchenmagazin "Paula" der Jugendsendereihe "Elf 99" des Deutschen Fernsehfunks (DFF) tätig. 1994 stand sie in "Hagedorns Tochter" als Helke Hagedorn in der Hauptrolle vor der Kamera; 1995 in "Die Sturzflieger" als Angie. 1995 wurde Kling als Beste Nachwuchsschauspielerin mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 1997 synchronisierte sie für 20th-Century-Fox, neben Jana Werner (Gesang), die weibliche Sprach-Hauptrolle der "Anastasia" im gleichnamigen Zeichentrickfilm. 1998 wurde sie mit dem Kritikerpreis des Fernsehfestivals von Monte Carlo (ditto) ausgezeichnet.

In der achten und neunten Staffel der italienischen Fernsehserie "Solange es Liebe gibt" (La Piovra) verkörperte sie 1999 die Hauptrolle. Nach erfolgreichen Produktionen wie "Die Affäre Semmeling" (2002) oder "Das fliegende Klassenzimmer" (2003) war Kling unter anderem neben Michael Herbig, Christian Tramitz und Till Schweiger als Königin Metapha in der komödiantischen Sciencefiction-Kinoproduktion "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" zu sehen. Im selben Jahr erhielt Kling den Deutschen Comedypreis sowie einen Bambi. Ab 2004 spielte sie bei Tramitz in dessen Comedyserie "Tramitz & Friends". In der Komödie "Wo ist Fred?" (2006) spiele sie neben Till Schweiger und ihrer Schwester Gerit die Rolle der Mara. Als Autorin veröffentlichte Anja Kling 2007 den Titel "Meine kleine Großfamilie".

Für ihre charaktervolle Darstellung in "Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen" (2008) wurde sie mit der Goldenen Kamera (als Beste Schauspielerin), dem Bayerischen Fernsehpreis (als Beste Schauspielerin in einem Fernsehfilm) sowie mit dem Ensemblepreis des Deutsche Fernsehpreises geehrt. 2010 war sie in "Die Grenze" als Linda Jehnert zu sehen. Im selben Jahr spielte sie neben Bernhard Schir die Hauptrolle im TV-Drama "Vom Ende der Liebe", nach der Regie von Till Endemann.

Privat lebt Anja Kling in Wilhelmshorst bei Potsdam. Mit ihrem Lebensgefährten ist sie Mutter von zwei Kindern.
1989: Grüne Hochzeit
1990: Polizeiruf 110: Tödliche Träume
1991: Polizeiruf 110: Zerstörte Hoffnung
1992: Landschaft mit Dornen
1993: Derrick: Langsamer Walzer
1994: Sherlock Holmes und die sieben Zwerge
1994: Hagedorns Tochter (13 Episoden)
1995: Die Sturzflieger
1996: bzw. 2000: Von Hölle zu Hölle
1997: Das Hochzeitsgeschenk
1999: Das Herz des Priesters
1999: Solange es Liebe gibt
2000: Zurück auf Los!
2000: Tatort: Direkt ins Herz
2001: High Adventure
2002: Herz in Flammen
2002: Die Affäre Semmeling
2003: Das fliegende Klassenzimmer
2003: September
2004: (T)Raumschiff Surprise – Periode 1
2004: Nachtschicht – Vatertag
2005: Es ist ein Elch entsprungen
2005: Irren ist sexy
2006: Freundinnen fürs Leben
2006: Wo ist Fred?
2007: Die Masche mit der Liebe
2007: Tatort: Schleichendes Gift
2007: Küss mich, Genosse
2008: Verrückt nach Emma
2008: Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen
2008: Die Frau aus dem Meer
2008: Der Amokläufer – Aus Spiel wird Ernst
2009: Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch
2009: Männersache
2009: Engel sucht Liebe
2009: Mama kommt!
2010: Die Grenze
2010: Vom Ende der Liebe
2010: Kommissarin Lucas (TV-Serie, eine Folge)
2010: Hanni & Nanni
2010: Es war einer von uns
2010: Undercover Love
2011: Das Traumschiff: Bora Bora (TV-Reihe)
2011: Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan
2011: Spreewaldkrimi: Die Tränen der Fische (TV-Film)
2011: Hannah Mangold & Lucy Palm (TV-Film)
2011: Es ist nicht vorbei (TV-Film)
2012: Fünf Freunde
2012: Mord in Ludwigslust (TV-Film)
2012: Hanni & Nanni 2
2012: Hänsel und Gretel (TV-Film)
2012: Familie Windscheidt – Der ganz normale Wahnsinn (TV-Film)
2013: Das Adlon. Eine Familiensaga
2013: Einmal Leben bitte! (TV-Film)
2013: Spreewaldkrimi: Feuerengel (TV-Film)
2014: Kein Entkommen (Thriller)

NameAnja Kling

Geboren am22.03.1970

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortPotsdam (D).