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Niccolò Paganini wurde am 27. Oktober 1782 in Genua (Italien) geboren. Über seine Kindheit und Jugend ist wenig bekannt.
Es wird jedoch überliefert, dass sich Niccolò bereits in jungen Jahren autodidaktisch eine Musikausbildung angeeignet habe.
Mit 12 Jahren begann er, als Violinist öffentlich aufzutreten. Nach Aufenthalten in Genua und Parma begann Paganini seine Musiker-Karriere mit einer Konzertreise durch Nord- und Mittelitalien.
Im Jahr 1805 wurde er als Erster Violinsolist an den Hof von Lucca gerufen. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt 1809 in Florenz entfaltete Paganini eine intensive Reisetätigkeit, die ihn auf Konzerte in Italien und Europa führte.
Im Jahr 1828 ernannte man ihn in Wien zum kaiserlichen Kammervirtuosen, im Jahr darauf ließ er sich auf Konzerten in Dresden und Berlin feiern.
Im Anschluss an seinen Pariser Konzerterfolg von 1831 hielt er sich wiederholt in Großbritannien (1831, 1833, 1834), in den Niederlanden und abermals in Frankreich auf.
Nach Italien zurückgekehrt trat Paganini in der zweiten Hälfte der 1830er Jahre noch mehrmals in Piacenza, Parma und in seiner Heimatstadt Genua auf. Vermutlich bildete eine Aufführung in Turin 1837 sein letztes Konzert.
Als Komponist schrieb Paganini u. a. 24 Kapricen für Violine solo, vier Violinkonzerte, Sonaten für Violine und Gitarre. Viele seiner Werke blieben jedoch unveröffentlicht.
Die von Paganini als Violinist entwickelte Spieltechnik bestand aus vielen noch unbekannten Kunstgriffen, die das Spiel künftiger Musiker beeinflussten.
Paganini zog sich nach 1837 ins Privatleben zunächst nach Marseille, dann nach Genua und schließlich nach Nizza zurück.
Am 27. Mai 1840 starb Niccolò Paganini in Nizza, von wo man seine Überreste 1876 nach Italien überführte, um sie in Parma beizusetzen. |
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