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James David Graham Niven wurde am 1. März 1910 in Kirriemuir, Angus, Schottland, geboren.
Seine Mutter war die französische Lady Comynyplatt Henrietta de Gacher, sein Vater war der britische Leutnant William Graham Niven, der im Krieg fiel, als David sechs Jahre alt war. Niven galt als schwererziehbares Kind und musste oft die Schulen wechseln, bis er schließlich auf die Militärakademie von Sandhurst ging. Er kam als Soldat nach Malta, verließ hier die Armee und ging nach Kanada, wo er als Holzfäller, Brückenbauer, Journalist und Whiskey-Verkäufer arbeitete.
Nach Umwegen über New York und Kuba, ließ sich Niven 1934 in Kalifornien nieder, wo er erste Rollen als Komparse hatte. Bis zum Zweiten Weltkrieg spielte er in kleineren Filmen mit und musste dann für die britische Armee in den Krieg ziehen. Zwischendurch spielte er aber auch in Propaganda-Filmen. Niven kämpfte an der britischen Front bei Dünkirchen und wurde im Jahr 1944 zum Oberst befördert.
General Eisenhower dekorierte ihn mit den Orden der "American Legion of Merit". Aus seiner ersten Ehe mit Primula Rollo, die er 1940 heiratete, hatte Niven die beiden Söhne David und Jamie. Nach dem Unfalltod seiner Frau im Jahr 1946 heiratete er 1948 die Schwedin Hjordis Tersmeden, aus dieser Ehe stammen die Töchter Kristine und Fiona.
Im Jahr 1952 gründete Niven mit Charles Boyer und anderen Kollegen die Fernsehproduktion "Four Star TV" und spielte in den selbst-produzierten Serien "The David Niven Show" und "Gauner gegen Gauner". Schon zuvor war er als Schauspieler längst erfolgreich. Er spielte 1946 in der englischen Produktion "Irrtum im Jenseits" und kehrte danach nach Hollywood zurück.
Er feierte Erfolge mit "Die Jungfrau auf dem Dach", "Bonjour Tristesse", "Die Kanonen von Navarone", "55 Tage in Peking", "Der rosarote Panther", "Lady L." und mit "Casino Royale". 1959 erreichte er den Gipfel seines Erfolges, als er für "Getrennt von Tisch und Bett" mit dem "Oscar" für den "Besten Hauptdarsteller" geehrt wurde. Als seine schönste Filmrolle galt aber die des "Phileas Fogg" in der Jules Verne-Verfilmung "In 80 Tagen um die Welt".
Später stellte Niven sein enormes Können in vielen weiteren Filmen unter Beweis. In den 1970er und 1980er Jahren spielte er in "Vampira", "Eine Leiche zum Dessert", "Tod auf dem Nil", "Der Löwe zeigt die Krallen" und in "Ein Opa kommt selten allein". In den Jahren 1982 und 1983 hatte er in "Der rosarote Panther wird gejagt" und "Der Fluch des rosaroten Panthers" seine beiden letzten Rollen. Niven zog sich zurück und lebte an der Cote d'Azur und in der Schweiz.
David Niven verstarb am 29. Juli 1983 in der Schweiz an den Folgen der Nervenkrankheit ALS. Einen Teil seines Erbes stellte er der medizinischen Forschung zur Verfügung. |
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