WHO'S WHO.
Christopher Lee
Der britische Schauspieler feierte seinen Durchbruch als Dracula in der gleichnamigen Kinoverfilmung aus dem Jahr 1958, ehe er als Darsteller zu einem der populärsten Stars der "Zweiten Generation" Hollywoods avancierte. Der vielseitige Mime ließ sich nicht auf diesen Part festlegen, sondern meisterte auch andere Rollen in Western, Krimis und Komödien wie auch im klassischen Theaterfach. Christopher Frank Carandini Lee wirkte an über 200 Filmen mit und spielte zahlreiche Theaterrollen. Er trug zu Welterfolgen wie "James Bond 007 - Der Mann mit dem Goldenen Colt" (1974), "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" (2001) oder "Star Wars - Episode II" (2002) bei...
Biografie
Christopher Frank Carandini Lee wurde am 27. Mai 1922, als Sohn der Gräfin Estelle Marie Carandini di Sarzano und eines Oberst beim King`s Royal Rifle Corps, in Balgravis bei London geboren.

Christopher Frank Carandini Lee absolvierte zunächst die Summer Fields Preparatory School. Im Anschluss daran besuchte er das Eton College und das Wellington College. Lee lernte dort unter anderem Griechisch und Latein. 1947 startete Lee seine Schauspiellaufbahn mit dem Filmdrama "Im Banne der Vergangenheit".

Ab dem Jahr 1958 spielte Lee die Rolle des Grafen Dracula unter der Regie von Terence Fisher. Lee feierte damit seinen internationalen Durchbruch und avancierte zum klassischen Bösewicht des Kinos. Aber auch klassische Rollen besetzte der britische Mime. So beispielsweise im Jahr 1948 die Figur des "Laurence Olivier" in William Shakespeares "Hamlet". Im selben Jahr wirkte er in dem Film "Scotts letzte Fahrt" mit.

In "Des Königs Admiral" von Raoul Walsh spielte er neben Gregory Peck wie auch in dem Titel "Der rote Korsar" neben Burt Lancaster. Zusätzlich zu seiner Film- und Theaterarbeit war Lee sehr erfolgreich als Rundfunksprecher tätig. In dem 1983 erschienenen Zeichentrickfilm "Das letzte Einhorn" synchronisierte er in Deutsch den bösen König Haggard.

Im Jahr 1984 lieh er seine Stimme dem dänischen Zeichntrickfilm "Walhalla". Seine erste komödiantische Rolle spielte Lee 1978 in dem Streifen "1941 – Wo, bitte geht's nach Hollywood" unter Starregisseur Steven Spielberg. 1978 moderierte er in einem Gastauftritt die bekannte Comedyshow "Saturday Night Live" mit John Belushi, Bill Murray und Laraine Newman. Lee bezeichnete diese Arbeit als einen Höhepunkt seiner Karriere.

Im deutschen Fernsehen war Lee 1996 neben Jürgen Prochnow in "Prinzessin Alisea" zu sehen. Im selben Jahr spielte er zusammen mit Ben Kingsley in der Bibelverfilmung "Moses". Als außerordentliches Sprachtalent beherrscht er acht Sprachen, so dass er während seines Berufslebens auch Filme in italienischer, deutscher, spanischer oder französischer Sprache drehte.

Im Jahr 2000 war Lee dann in dem Bibelthema "Am Anfang" zu sehen. Doch auch eher zweitklassige Produktionen wie "Police Academy: Mission Moskau" aus dem Jahr 1994 zählen zur Filmographie Lees. Mittlerweile war der britische Schauspieler schon weit mehr als ein halbes Jahrhundert im Filmgeschäft. In dieser Zeit arbeitete er mit den bedeutendsten Regisseuren zusammen, so auch mit George Marshall, Orson Welles, John Huston, Edward Molinaro, Nicholas Ray, Michael Powell oder Jerome Savary.

Neben populären Rollen in Western und anderen Unterhaltungsfilmen stellte Lee auch King Charles I. von England oder Louis XVI. dar. Zu seinen Fähigkeiten gehört unter anderem der Schwertkampf, in dem er ausgebildet ist. Auch vor gefährlichen Rollen scheut sich der Schauspieler nicht. Er ist Ehrenmitglied verschiedener Stuntman-Gewerkschaften. Neben der Schauspielerei ist Lee auch musikalisch aktiv. Er genoss eine Ausbildung als Opernsänger und sang bereits vor seiner Zeit als Schauspieler in diversen Opernhäusern.

Zu seinen bekanntesten Filmtiteln zählen unter anderem "A Tale of two Cities" (Zwei Städte), "Frankensteins Fluch", "Horror of Dracula", "Rasputin", "The wicker Man", "The private Life of Sherlock Holmes", "The three Musketeers", "The Man with the Golden Gun" (James Bond 007 – Der Mann mit dem Goldenen Colt), "The two Faces of Dr. Jeckyll", Dr.-Fu-Man-Chu-Filme, "Airport `77", "Gremlins II", "Sleepy Hollow", "Der Herr der Ringe" und "Star Wars: Episode II – Attack of the Clones" aus dem Jahr 2002.

Im Jahr 2001 wurde Lee mit dem DIVA-Award und dem Titel "Commander of the British Empire" ausgezeichnet. In der Filmbranche wurde Lee als ein sehr produktiver Schauspieler bekannt. So wirkte er einmal innerhalb von 18 Monaten in insgesamt 12 Filmen mit. Im Rahmen der 55. Berliner Filmfestspiele trat Lee am 14. Februar 2005 als prominenter Gastgeber der Galaveranstaltung "Cinema for Peace" in der deutschen Hauptstadt auf.
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Biografie
Filmografie
Kontaktadresse
Nachname: Lee
Vorname: Christopher
Geburtsdatum: 1922-05-27
Geburtsort: London (GB).
Sternzeichen: Zwillinge 22.05. - 21.06
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