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Günter Pfitzmann
Der deutsche Schauspieler Günter Pfitzmann zählte für Jahrzehnte zu den beliebtesten Darstellern des Fernsehens und des Theaters. Als langjähriger Freund von Harald Juhnke und Brigitte Mira avancierte er zum "Berliner Theater Wahrzeichen". Zu seinen größten Erfolgen zählen Produktionen wie "Die Brücke", "Hunde, wollt ihr ewig leben", "Drei Damen vom Grill", "Praxis Bülowbogen" und "Der Havelkaiser". Die große Popularität des Schauspielers gründete sich auf seine einzigartige Darstellung des Berliner Typen "mit Herz und Schnauze"...
Biografie
Günter Pfitzmann wurde am 8. April 1924 in Berlin als Sohn eines Kaufmanns geboren.

Nach dem Abitur wurde er 1942 zum Arbeits- und Kriegsdienst eingezogen, wobei er eine schwere Beinverletzung erlitt. Im unmittelbaren Nachkrieg nahm Pfitzmann Unterricht an der Berliner Schauspiel-Akademie "Der Kreis".

Sein Theaterdebüt hatte der Schauspieler 1946 in "Iphigenie auf Tauris" am Landestheater in Potsdam. Dann folgten Engagements an Berliner und Münchner Bühnen. Er spielte in Schillers "Karl Moor" und Shakespeares "Petrucchio" ebenso wie in "My Fair Lady". 1956 wurde Pfitzmann mit den "Berliner Kunstpreis" der jungen Generation ausgezeichnet.

1949 zählte Pfitzmann zu den Gründern des Berliner Kabaretts "Die Stachelschweine". In den folgenden acht Jahren war er hier Mitglied und absolvierte mehrere sehr erfolgreiche Auftritte. Neben seiner Kabarett- und Bühnentätigkeit führte der Schauspieler ab 1959 auch Regie. Überdies fand er Zeit für intensive Hörfunk-, Film- und Fernseharbeit.

Seine Popularität vermehrte sich in den 1960er Jahren durch zahlreiche Fernsehauftritte weiter. Er war in Fritz Umgelters "Am grünen Strand der Spree" zu sehen und spielte die Titelrolle in der ersten Krimiserie des deutschen Fernsehens: "Gestatten, mein Name ist Cox".

In zweiter Ehe heiratete Pfitzmann 1964 Lilo Giebken, mit der er zwei gemeinsame Söhne hatte.

Zwei Fernsehserien, die er unmittelbar hintereinander drehte, machten Pfitzmann ab 1977 zu einem der bekanntesten TV-Schauspieler überhaupt: "Drei Damen vom Grill", die bis 1986 ausgestrahlt wurde, und "Praxis Bülowbogen", die von 1986 bis 1989 gesendet wurde.

Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen wurden Pfitzmann in den 1980er Jahren das "StarLight", die "Goldene Kamera", der "Goldene Vorhang" und der "TeleStar" für seine Film- und Fernseharbeiten verliehen.

Mit dem Fernsehkrimi "Röpers letzter Tag" und den bislang elf 90-Minuten-Filmen "Der Havelkaiser" feierte Pfitzmann auch in den 1990er Jahren einen außergewöhnlichen Erfolg. Seine Leidenschaft zu Lied und Chansons schlug sich in einer CD nieder, die er mit seinem Kollegen Herbert Köfer aufnahm. Auch davor war er schon auf einigen Platten zu hören.

Pfitzmann gehörte zu Berlin wie der Wannsee und die Havel. Das erkannte eine Jury im Jahr 2000 offiziell an, indem sie ihn mit einem besonderen Preis auszeichnete: Im Februar 2000 erhielt der Schauspieler bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" der Zeitschrift "Hörzu" den Ehrenpreis für sein jahrzehntelanges Engagement für Berlin.

Im November 2002 wurde er für sein Lebenswerk mit dem "Goldenen Wuschel" bedacht.

Günter Pfitzmann starb am 30. Mai 2003 in Berlin.
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Biografie
Filmografie
Nachname: Pfitzmann
Vorname: Günter
Geburtsdatum: 1924-04-08
Geburtsort: Berlin (D).
Todesdatum: 2003-05-30
Todesort: Berlin (D).
Sternzeichen: Widder 21.03 - 20.04
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