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John Malkovich wurde am 19. Dezember 1953 als Sohn jugoslawischer Einwanderer in Benton im US-Bundesstaat Illinois geboren.
John Malkovich studierte nach Abschluss der Highschool an der Eastern Illinois State University Biologie und Ökologie. Seine damalige Liebe zu einer Schauspielschülerin veranlasste ihn das Studienfach zu wechseln und er widmete sich dem Theater.
Im Jahr 1976 rief er mit Freunden das "Steppenwolf Theatre" in Chicago ins Leben. Es wurden rund 60 Stücke aufgeführt, von denen Malkovich über 20 selbst inszenierte. Seine Bühnengruppe ging 1982, nach seiner Hochzeit mit Kollegin Glenn Headly, nach New York, wo sie 1985 mit dem "Tony Award" ausgezeichnet wurde.
Malkovich wandte sich darauf auch der Filmbranche zu. Seine erste Filmrolle in "Platz im Herzen" brachte ihm sofort eine "Oscar"-Nominierung ein. In der Folge avancierte er zum Liebling beim Publikum und galt bald als gefragter Charakterdarsteller.
Im Jahr 1983 zog er nach New York City, wo er 1984 neben Dustin Hoffman im Theaterstück "Tod eines Handlungsreisenden" nach Arthur Miller auftrat. Ein Jahr später wurde anhand des Stücks der gleichnamige Fernsehfilm produziert, in dem Malkovich neben Dustin Hoffman, Kate Reid und Charles Durning spielte. Für seine Rolle gewann er den "Emmy Award" sowie den "Premio Sant Jordi".
Die Produktionen "Killing Fields - Schreiendes Land" und "Making Mr. Right - Ein Mann à la carte" untermauerten darauf seinen Ruf als Charakterdarsteller. Für seine Rolle im Film "Gefährliche Liebschaften" (1988), in dem er neben Glenn Close und Michelle Pfeiffer spielte, wurde er erneut mit dem "Premio Sant Jordi" ausgezeichnet.
Zwischen John Malkovich und Michelle Pfeiffer entwickelte sich privat eine Affäre, die zur Scheidung zwischen Malkovich und seiner Frau Glenn Headly führte. Im Jahr 1992 heiratete der Schauspieler Nicoletta Peyron, mit der er Vater von drei Kindern wurde.
John Malkovich verkörpert indes häufig den bösen Charakter in seinen Filmen und erhielt so als Attentäter in "In the Line of Fire - Die zweite Chance" seine zweite "Oscar"-Nominierung. Ebenfalls einen Bösewicht mimte er in "Con Air" neben Nicolas Cage. Allen Erfolgen in Kinofilmen zum Trotz gehörte seine Leidenschaft dem Theater, wo er immer wieder auf der Bühne stand und Regie führte.
Seine Leidenschaft für Independent-Filme und sein Ruf als einer der interessantesten Schauspieler Hollywoods führte dazu, dass ihm der Film "Being John Malkovich", von Spike Jonze nach dem Drehbuch von Charlie Kaufman, gewidmet wurde, in dem alle Beteiligten versuchen, durch eine Geheimtür in sein Gehirn zu gelangen. In den Rollen spielten neben ihm Cameron Diaz und John Cusack.
Auch Regiearbeiten nahm er an und feierte sein Debüt 1999 mit dem Film "The Libertine", in dem Johnny Depp in einer Rolle zu sehen war. Zu seinen folgenden Filmprojekten zählt die Mitarbeit in der Komödie "Johnny English" (2002) mit Rowan Atkinson (Mr. Bean) als Hauptdarsteller.
Ende Januar 2005 wurde Malkovich im Rahmen der Verleihung des Deutschen Entertainmentpreises in München der "DIVA World Award" verliehen. 2006 stand er für die Produktionen "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter", "Art School Confidential" und "Klimt" vor der Kamera.
Seine Freizeit verbringt John Malkovich häufig auf seinem Landsitz bei Paris, wo er mit seiner Familie lebt, aber auch in England, Italien und Spanien ist er zu Hause. |
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