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John Wayne
Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur war der Prototyp des Westernhelden. Ausgestattet mit den Tugenden eines amerikanischen Pioniers, verkörperte er mit Pathos und Patriotismus den Rancher, Sheriff oder den Offizier der Kavallerie. Mit dem Klassiker "Höllenfahrt nach Santa Fé" (1938) feierte er seinen Durchbruch. Zugleich leitete John Wayne damit die Blüte des Western-Genres ein. Mit Werken wie "Red River" (1948) oder "Der schwarze Falke" (1956) wurde er international zum Star. Ab den 1960er Jahren folgten auch Rollen in Kriegs- und Abenteuerfilmen wie "Die grünen Teufel" (1967). 1970 wurde er für "Der Marshall" mit dem "Oscar" für die beste Hauptrolle ausgezeichnet. Zu seinen größten Erfolgen zählen weiter Genreklassiker wie "Ringo" (1939) oder "Rio Bravo" (1959)...
Morrison
Biografie
John Wayne wurde am 26. Mai 1907 in Winterest im US-Bundesstaat Iowa geboren.

John Wayne, mit bürgerlichem Namen Marion Michael Morrison, besuchte die Glendale High School in Kalifornien und studierte Jura und Volkswirtschaft an der Universität Süd Kalifornien in Los Angeles. Während seiner Studentenzeit machte er als Football-Spieler eine gute Figur.

Wayne interessierte sich schon früh für den Film und arbeitete als Statist. Als der große Regisseur John Ford auf ihn aufmerksam wurde, verschaffte er ihm erste Filmrollen und engagierte Wayne 1930 für die Hauptrolle in "The Big Trail". Mit diesem Film begann die Karriere von John Wayne, obgleich er schon seit Mitte der 1920er Jahre vor der Kamera stand.

Er drehte in den folgenden acht Jahren 80 Filme und schaffte 1939 den internationalen Durchbruch in dem Klassiker "Höllenfahrt nach Santa Fé". Wayne wurde der Western-Schauspieler schlechthin und hatte Rollen in zahlreichen weiteren Filmen. Wayne stand für ein starkes Amerika mit strenger Hand und Prinzipen ein.

So beteiligte er sich am Wahlkampf des erzreaktionären Senators Barry Goldwater aus Arizona. Beide verachteten John F. Kennedys liberales Denken und waren bekennende Militaristen und Nationalisten. Und beide waren Gegner der Emanzipation sowie Befürworter der Afroamerikaner-Rassentrennung. Wayne sah sich indes selbst als schlagkräftig und bibelfest, wie in seinen Filmen. Er war mit seinen 1,92 Meter die Verkörperung amerikanischer Größe.

Wayne war dreimal verheiratet, immer mit Lateinamerikanerinnen, die ihm insgesamt sieben Kinder schenkten. Neben seinem Superstar-Dasein hatte Wayne gemeinsam mit seinem ältesten Sohn die eigene Produktionsgesellschaft "Batjac". Vor allem in den Produktionen dieser Firma präsentierte sich Wayne gerne als Held und Retter des amerikanischen Rechts, der Freiheit und des Stolzes.

Wayne war Kettenraucher und entging 1963 nur knapp dem Krebstod. Ein Lungenflügel musste ihm entfernt werden; er lebte rauchfrei weiter. Doch 15 Jahre später brach die Krankheit erneut aus. 1969 bekam John Wayne einen "Oscar" in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" für seine Darstellung in dem Westernstreifen "Der Marshall".

Nach genau 50 Jahren beendete John Wayne 1976 seine Filmkarriere mit dem melancholischen Spätwestern "The Shootist – Der letzte Scharfschütze", in dem er selbstironisch, selbst an Krebs erkrankt, als alternder Revolvermann zu sehen war. Noch als er im Sterbebett lag, startete ein Fernsehsender einen Rückblick auf sein Leben. Begleitet von großem Medieninteresse besuchte US-Präsident Jimmy Carter Wayne noch kurz vor seinem Tod.

John Wayne starb am 11. Juni 1979 in Los Angeles.
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Biografie
Filmografie
Nachname: Morrison
Vorname: Marion Michael
Alias: John Wayne
Geburtsdatum: 1907-05-26
Geburtsort: Winterest (USA).
Todesdatum: 1979-06-11
Sternzeichen: Zwillinge 22.05. - 21.06
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