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Giacomo Antonio Domenico Puccini wurde am 22. Dezember 1858 in Lucca (Italien) als Abkömmling einer angesehenen lokalen Musikerfamilie geboren.
Nach einer ersten Musikausbildung in seiner Heimatstadt nahm er am Konservatorium von Mailand unter A. Bazzini und A. Ponchielli ein weiterführendes Studium auf.
Im Jahr 1884 feierte Puccini die Aufführung seiner ersten Oper "Le Villi" in Mailand. Der Erfolg des romantischen Stückes brachte ihm einen Vertrag mit dem Verleger Giulio Ricordi ein.
Im Jahr 1989 verzeichnete seine zweite, ebenfalls romantische Oper "Edgar" einen Misserfolg. Begeisterte Aufnahme fand dagegen 1893 "Manon Lescaut" beim Turiner Publikum. Die Oper ließ erstmals die künstlerische Note Puccinis erkennen.
Nach diesem ersten Meisterwerk schuf der Komponist mit "La Bohème", die 1896 uraufgeführt wurde, ein vielbeachtetes Stück, das als Prototyp der italienischen Oper des ausgehenden 19. Jahrhunderts international rezipiert wurde.
Auch "Madame Butterfly" entwickelte sich zunächst 1904 in Turin, dann weltweit zu einem Erfolg. 1910 gelangte "La fanciulla del West" in New York zur Aufführung.
Durch ihre hervorstechende Originalität begründeten die Opern Puccinis ein Musiktheater, das sich in der internationalen Opernkultur neben denen Giuseppe Verdis und Richard Wagners seinen Platz eroberte und bis heute bewahrt hat.
Das letzte Werk des Meisters blieb unvollendet: Die Oper "Turandot" wurde posthum durch den Komponisten Franco Alfano abgeschlossen und 1926 in Mailand erstmals dargeboten.
Noch 1924 wurde der Komponist in den italienischen Senat berufen. Wenig später, am 29. November 1924, starb Giacomo Puccini in Brüssel. |
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