 |
 |
 |
 |
 |
 |
Katherine Elizabeth Winslet wurde am 5. Oktober 1975 als Tochter der Theaterschauspieler Sally und Roger Winslet in Reading, England, geboren.
Ihre Großeltern mütterlicherseits leiteten ein Theater in Reading; ihr Onkel Robert Bridges war unter anderem im Musical "Oliver!" im Londoner West End ein gefeierter Star. Ihre jüngere und ältere Schwester, Beth und Anna Winslet, wurden ebenfalls als Schauspielerinnen tätig. Bereits im Alter von elf Jahren nahm sie an der Redroofs Theatre School in Maidenhead Schauspielunterricht. Indes spielte sie in Werbefilmen mit, unter anderem in einer Cornflakes-Werbung neben dem "Honey Monster".
Weiter sammelte Winslet Bühnenerfahrung am Theater. Ihr Fernsehdebüt hatte sie in dem britischen Fernsehdrama "Shrinks" (1990), gefolgt von Auftritten in den Fernsehserien "Casualty" (1990), "Dark Season" (1991), "Get Back" (1992) und dem Fernsehfilm "Anglo-Saxon Attitudes" (1992). Mit 17 Jahren bekam Winslet ihre erste Kino-Hauptrolle in Peter Jacksons Spielfilm "Heavenly Creatures", mit der sie international auf sich aufmerksam machte.
Im Jahr 1995 hatte sie als "Marianne Dashwood" in Ang Lees Verfilmung von Jane Austens "Sinn und Sinnlichkeit" ihren Durchbruch. Sie spielte darin neben einer Reihe von erfolgreichen britischen Schauspielern wie Emma Thompson und Hugh Grant. Für ihre Darstellung wurde sie erstmals für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Die Rolle bescherte ihr auch einen "SAG-Award" sowie einen "BAFTA-Award" als "Beste Nebendarstellerin".
Zur Charakterdarstellerin avancierte Winslet 1996 als "Ophelia" in der Verfilmung von "Hamlet" nach William Shakespeare. Ein Jahr später festigte sie ihren Erfolg in der Rolle der "Rose deWitt Bukater", die sie neben Leonardo Di Caprio in "Titanic" spielte. Der Film machte sie zum Superstar und brachte ihr die zweite "Oscar"-Nominierung ein. Außerdem erhielt sie für ihre Darstellung einen "Golden Globe". Unterdessen wurde der Film die erfolgreichste Kinoproduktion aller Zeiten und mit elf Oscars, unter anderem als bester Film und für die beste Regie, ausgezeichnet.
Am 22. November 1998 heiratete Kate Winslet den Schauspieler Jim Threapleton. Sie hatte ihn bei den Dreharbeiten zu ihrem Film "Marrakesch" kennen gelernt. Im Herbst 2000 kam die gemeinsame Tochter Mia zur Welt. Zwei Jahre später ließ sich Winslet wieder von Threapleton scheiden. Nach zweijähriger Leinwand-Pause kehrte die Schauspielerin 2000 in die Kinos zurück, wo sie in dem umstrittenen Streifen "Quills - Macht der Besessenheit" zu sehen war. Danach spielte Winslet in "Enigma - Das Geheimnis".
Einen weiteren Erfolg konnte sie 2001 mit ihrer Darstellung in "Iris" verbuchen, in dem sie die Schriftstellerin Iris Murdoch in deren jungen Jahren verkörperte. Die Rolle erhielt erneute eine "Oscar"-Nominierung als "Beste Nebendarstellerin". Ausgezeichnet wurde sie mit der Goldenen Kamera. 2001 nahm sie auch das Lied "What If" auf, um die Verkaufserlöse wohltätigen Einrichtungen zuzuführen. Das Stück erreichte in den britischen Charts den sechsten Rang und platzierte sich in mehreren Ländern auf Platz 1. Eine weitere Karriere im Musikgeschäft lehnte sie ab.
Am 24. Mai 2003 heiratete Kate Winslet den Regisseur Sam Mendes. Am 22. Dezember 2003 brachte sie ihren ersten gemeinsamen Sohn Joe in New York zur Welt. "Vergiss mein nicht!" bescherte Winslet erneut eine Oscar-Nominierung als "beste Hauptdarstellerin". Damit erhielt sie als erste Schauspielerin vier Oscar-Nominierungen vor dem 30. Geburtstag. In "Romance & Cigarettes" spielte sie mit James Gandolfini, Susan Sarandon und Christopher Walken und in "Das Spiel der Macht" mit Sean Penn, Jude Law sowie nochmals mit James Gandolfini.
Im Jahr 2005 synchronisierte Winslet die Ratte "Rita" in der englischsprachigen Version des Animationsfilm "Flutsch und weg". Ende 2006 spielte sie in der Komödie "Liebe braucht keine Ferien" von Regisseurin Nancy Meyers. Winslet und Cameron Diaz verkörperten zwei Frauen, die aus Liebeskummer eine Veränderung suchen und ihre Häuser und ihre Lebensverhältnisse tauschen. Anfang 2007 erhielt Winslet ihre fünfte Nominierung für einen "Oscar" in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" für den Film "Little Children" (2006).
Zehn Jahre nach "Titanic" standen Kate Winslet und Leonardo DiCaprio 2007 wieder gemeinsam vor der Kamera. Unter der Regie von Winslets Ehemann Sam Mendes spielten beiden in dem Film "Zeiten des Aufruhrs". Im selben Jahr war Winslet unter der Regie von Stephen Daldry in der Verfilmung des Bestseller-Romans "Der Vorleser" von Bernhard Schlink zu sehen. Stephen Daldry führte Regie und David Hare schrieb das Drehbuch. Der Film wurde mit vielen deutschen Schauspielern wie Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara besetzt.
Im Jahr 2009 erhielt Winslet für die Rollen der "April Wheeler" in "Zeiten des Aufruhrs" und der "Hanna Schmitz" in "Der Vorleser" den Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin in einem Drama" und als "beste Nebendarstellerin". Bei der Oscar-Verleihung 2009 wurde sie für ihre Leistung in "Der Vorleser" als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im November 2009 erhielt sie den "Bambi" in der Kategorie "Schauspielerin International". |
 |
|
 |
 |
 |
| | Home | Namen | Themen | Zeitstrahl | |
 |
Copyright © 1999 - 2008 by rasscass Medien und Content Verlag
Webdesign - mps by Susanne Porsche - www.whoswho.de |
 |