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Sacha Baron Cohen wurde am 13. Oktober 1971 im britischen Hammersmith geboren.
Gemeinsam mit seinen zwei Brüdern wurde er von seinem walisischen Vater und der israelischen Mutter im jüdischen Glauben erzogen. Ihm wurde eine höhere Schulbildung auf der privaten Haberdashers Askes Boys School zuteil.
Seine tiefe Überzeugung von dem jüdischen Glauben zeigte sich bereits im Jugendalter, als er sich ab 1989 in der jüdischen Jugendorganisation Habonim Dror einbrachte. Hier entwickelte sich Cohen zu einem exzellenten Ga-Ga Ball Spieler ("Ga" bedeutet "schlagen" auf Hebräisch. Der Sport ist hauptsächlich in jüdischen Gemeinden englischsprachiger Länder populär und hat seinen Ursprung in Israel). Diese Passion gipfelte 1992 in der Silbermedaille bei den Ga-Ga Ball Weltmeisterschaften.
Er galt als kluger Kopf und talentierter Schüler und schloss dementsprechend die Schule ab. Sacha Baron Cohen besuchte im Anschluss das Christ's College an der renommierten Cambridge University und studierte Geschichte. Hier war er in der Theatergruppe "Footlights" aktiv und spielte in diversen Stücken. Zu dieser Zeit lernte er auch Dan Mazer (ebenfalls jüdischen Glaubens) kennen, zudem ihn seither eine enge Freundschaft verbindet und der für ihn als Autor und Produzent tätig ist.
Das Geschichtsstudium schloss Cohen mit einer Arbeit über die kulturellen Schwierigkeiten ethnischer Minderheiten, im Besonderen von Afroamerikanern und Juden, zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre ab. Nach dem Abschluss des Studiums ging er für ein Jahr in das Heimatland seiner Mutter, nach Israel. Er arbeitete dort im Rosh Hanikra Kibbutz.
Noch während seiner Studienzeit übernahm Cohen diverse kleinere Filmrollen, konzentrierte sich jedoch erst nach seinem Abschluss auf eine Laufbahn als Komiker. Seine ersten TV-Auftritte hatte Cohen Mitte der 1990er Jahre, seinen Durchbruch schaffte er dann 1998 als "Ali G." in der "Eleven O' Clock Show" auf Channel 4.
Die Figur gewann schnell an Beliebtheit und bekam im Jahr 2000 ihre eigene Show, die "Ali G. Show". Das Konzept bestand darin, dass der Rapper Ali G., mit dem für Rapper eigenen Straßenjargon, höchst exaltierte Gäste wie Politiker, Schriftsteller usw. interviewte, was unweigerlich zu komischen Situationen führte. Noch im selben Jahr erhielt Sacha Baron Cohen dafür den "British Comedy Award" als "Bester Newcomer" und im Jahr darauf den "BAFTA Award".
In 2002 kam sein erster Kinofilm auf den Markt: "Ali G. in da House" wurde auch in Deutschland ein ansehnlicher Erfolg. Sein bisher größtes Aufsehen erregte Cohen im Jahr 2006 mit seinem Kinofilm "Borat", in dem er den kasachischen Kulturbeauftragten Borat Sagdiyev verkörpert, der durch provokante, rassistische und sexistische Fragen und die darauf folgenden Reaktionen der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Für seine Rolle des "Borat" wurde Cohen im Jahr 2007 mit einem "Golden Globe" ausgezeichnet.
Der koscher lebende Sacha Baron Cohen ist mit der australischen Schauspielerin Isla Fisher liiert und lebt in Los Angeles. |
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