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Vanessa Paradis wurde am 22. Dezember 1972 in Saint-Maur-des-Fossés bei Paris, Frankreich, geboren.
Ihr Onkel, der Schauspieler Didier Pain, nahm sie als Sechsjährige mit zu seinen Auftritten vor die Kamera und auf die Bühne. Bereits als Schulkind hatte sie erste Erfolge als Sängerin. Ihre zweite professionelle Single "Joe le Taxi" aus dem Jahr 1986 wurde ein Nummer-1-Hit und ihr Durchbruch.
Vanessa Paradis' erstes Album "M & J", das sie 1987 mit dem Komponisten Franck Langolff und dem Texter Etienne Roda-Gil herausbrachte, gilt als Meisterwerk der französischen Popmusik. Zum ersten Mal stand Vanessa Paradis 1989 vor einer Filmkamera. In "Weiße Hochzeit" von Jean-Claude Brisseau spielte sie eine Schülerin, die ihrem Lehrer den Kopf verdreht.
Sie wurde für ihre Darstellung mit dem "César" und dem "Prix Romy Schneider" ausgezeichnet. Im selben Jahr spielte sie auch in "Baby Blue". Ihr zweites Album "Variations Sur Le Même T'Aime", für das wieder Franck Langolff komponierte, erschien 1990. Für die Texte konnte sie diesmal Serge Gainsbourg gewinnen.
Zusätzlich zu ihrer Karriere als Sängerin und Schauspielerin unterschrieb sie 1991 einen Werbevertrag mit Coco Chanel über drei Millionen Franc. Sie wurde das offizielle Gesicht für Chanels Duft "Coco". In der Werbekampagne, die von Jean-Paul Goude fotografiert worden war, sah man sie im Federkleid eines exotischen Vogels.
Mit ihrem dritten Album "Vanessa Paradis" beschritt sie 1992 neue Wege. Ihre Plattenfirma hatte auf englische Texte bestanden und Lenny Kravitz als kreativen Kopf hinter Vanessas Stimme verpflichtet. Der Titel "Be My Baby" wurde international ein Hit.
Die erst 20-jährige Sängerin begeisterte danach auf ihrer Tournee in ausverkauften Häusern. Als Zusammenschnitt der Konzerte kam 1993 ihr Album "Live" auf den Markt. Unter der Regie von Jean Becker drehte sie 1995 ihren dritten Film "Elisa". Neben Gérard Depardieu spielte sie ein junges Mädchen, das ihr oberflächliches Leben in Paris verlässt, um ihren Vater zu suchen, dem sie die Schuld am Tod der Mutter gibt.
Es folgten mit Vanessa Paradis 1997 die Komödie "Der Hexenclub von Bayonne" mit Jeanne Moreau und Jean Reno, das Roadmovie "Une Chance Sur Deux" von 1998 mit Jean-Paul Belmondo und Alain Delon und 1999 das Schwarzweiß-Drama "Die Frau auf der Brücke".
Im folgenden Jahr widmete sie sich wieder der Musik. Im Jahr 2000 wurde Vanessa Paradis' Album "Bliss" veröffentlicht. Als Komponisten unterstützten sie Franck Langolff und Johnny Depp. Die Texte schrieben Didier Golemanas, Johnny Depp und sie selbst.
Im Jahr 2001 gab Vanessa Paradis zahlreiche Konzerte in ganz Europa. Während dieser Konzerte wurde ihr neuestes Live-Album "Vanessa Paradis au Zenith" aufgenommen.
Vanessa Paradis ist seit einigen Jahren mit dem Schauspieler Johnny Depp liiert. Das Paar lebt mit den beiden gemeinsamen Kindern Lily-Rose Melody und Jack in Süd-Frankreich. |
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