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Judi Dench wurde am 9. Dezember 1934 im englischen York geboren.
Judi Dench, mit eigentlichem Namen Judith Olivia Dench, besuchte in ihrem Geburtsort die Schule und studierte an der Central School of Speech and Drama. Danach spielte sie Theater und stieg schnell in der Gunst des Publikums. Sie avancierte zu einer der besten Theaterschauspielerinnen Englands.
Judi Dench spielte am legendären Old Vic die "Ophelia" in William Shakespeares "Hamlet", war die erste Fee im "Sommernachtstraum" und verkörperte "Maria" in "Was ihr wollt", um nur einige ihrer größten Rollen zu nennen. Sie fühlt sich in klassischen wie auch in zeitgenössischen Rollen wohl.
Nach vielen Ehrungen und Preisen konnte sich Judi Dench im Jahr 1970 über den "Orden des Britischen Empire" für ihre Verdienste um das britische Theater freuen. Im Jahr 1988 wurde sie zur "Dame of the British Empire" ernannt. Vom Theater kam Judi Dench auch zum Fernsehen und zum Film.
Bereits in den 1960er Jahren wirkte sie an Filmprojekten mit. Besonders in den 1980er Jahren war sie häufig in TV-Serien vertreten. So spielte sie in "A Fine Romance", "Saigon: Year of the Cat","Playing Shakespeare", "Wetherby" und anderen Filmen. Die 1990er Jahre waren das bisher erfolgreichste Jahrzehnt für Judi Dench, die sich besonders durch ihre Wandlungsfähigkeit auszeichnet.
Sie bekam Rollen in großen Kinoproduktionen, wie in "James Bond", in der sie im Jahr 1995 die Rolle der "M" übernahm. Seitdem mimte sie den weiblichen Boss von "007" in fünf Folgen: "Golden Eye", "Der Morgen stirbt nie", "Die Welt ist nicht genug", "Stirb an einem anderen Tag" und "Casino Royale".
Besonders Englands größter Dichter Shakespeare brachte sie nicht nur auf der Bühne und im Fernsehen dem Publikum nahe, sondern begeisterte im Jahr 1996 auch in der Kino-Verfilmung von "Hamlet". Es folgten weitere Rollen in bedeutenden Filmen, wie "Shakespeare in Love", "Tee mit Mussolini" und "Chocolat", wofür sie eine "Oscar"-Nominierung erhielt.
Neben den Filmarbeiten stand Judi Dench in den 90ern auch auf der Theaterbühne. Bei der Royal Shakespeare Company spielte sie "Mutter Courage" und "Waste", am National Theatre war sie in "Anthony und Cleopatra" zu sehen, und am Young Vic zeigte sie ihr Können in "Der Pflug und die Sterne".
Ihre Arbeit für Film und Fernsehen brachte ihr viele Preise ein. Sie gewann fünfmal die britischen Film-Awards, kassierte im Jahr 1998 einen "Golden Globe" und eine "Oscar"-Nominierung für ihre Rolle der "Königin Victoria" in "Ihre Majestät: Mrs. Brown" und wurde im selben Jahr mit dem "Oscar" für die beste Nebenrolle in "Shakespeare in Love" ausgezeichnet.
Im Jahr 2004 war Judi Dench in dem Action-Fantasy-Spektakel "Riddick – Chroniken eines Kriegers" neben Vin Diesel zu sehen. In den Order of the Companions of Honour wurde sie 2005 aufgenommen.
Eine weitere "Oscar"-Nominierung als "Beste Hauptdarstellerin" erhielt sie für ihre Leistung in "Tagebuch eines Skandals" aus dem Jahr 2007. Kritiker bescheinigten Dench eine ihrer besten Arbeiten überhaupt. |
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