Biografie

William McKinley

Der US-amerikanische Politiker, Bürgerkriegsveteran und Rechtsanwalt stellte von 1897 bis 1901 den 25. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. William McKinley konnte jedoch nur wenige Monate seiner zweiten Amtszeit regieren, da er nach Abraham Lincoln und James Garfield als dritter amerikanischer Präsident einem Attentat zum Opfer fiel. Seine Administration markierte den Übergang zur modernen Präsidentschaft in den USA, die durch die neue Welt- und Expansionspolitik der Großmacht im 20. Jahrhundert gekennzeichnet sein wird...

William McKinley wurde am 29. Januar 1843 in Niles (Ohio, USA) geboren.

Nach dem Schulbesuch unterrichtete er selbst in Schulen von Ohio. Im amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 kämpfte McKinley auf der Seite der Unions-Truppen. Im Anschluss daran studierte er Recht, um 1867 eine Rechtsanwaltskanzlei in Canton zu eröffnen. Zugleich begann William McKinley sich für die Republikanische Partei zu engagieren, für die er 1877 bis 1883 und 1885 bis 1891 im Repräsentantenhaus vertreten war.

Im Kongress setzte er sich für eine Politik hoher Schutzzölle ein, die zur Verabschiedung des "McKinley Tarif" von 1890 führte. Nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament wurde McKinley zum Gouverneur von Ohio gewählt, als welcher er 1892 bis 1896 amtierte. In dieser Funktion erwarb er sich durch seine arbeitsmarktpolitischen Initiativen die Sympathie der Arbeiterinteressenverbände. 1896 gewann William McKinley den Präsidentschaftswahlkampf.

Er trat 1897 als 25. US-Präsident ins Weiße Haus ein. Seine erste Amtszeit war geprägt von zollpolitischen Reformen und der Einführung des Goldstandards im Jahr 1900. Die Bedeutung der innenpolitischen Erfolge des Präsidenten wurden freilich durch seine Außenpolitik in der Kuba-Frage in den Schatten gestellt: Seit 1895 hatte die kubanische Revolution gegen die spanische Vorherrschaft zu gewaltsamen Repressionen durch Spanien geführt. Unter dem Druck der Öffentlichkeit sah sich McKinley 1898 gezwungen, in einen Krieg mit Spanien einzutreten.

Der Spanisch-Amerikanische Krieg endete mit einem raschen Sieg der USA. Unter dem Druck starker Interessengruppen in den USA entschied sich der Präsident für eine Annexion der Philippinen, Puerto Ricos und Guams, während Kuba unabhängig wurde. In seiner übrigen Außenpolitik strebte McKinley eine Strategie der wirtschaftlichen Durchdringung an, die er gemäß der neuen weltpolitischen Funktion der USA durch sein diplomatisches Plädoyer für eine Politik der "Offenen Tür" gegenüber den anderen Mächten durchzusetzen versuchte.

Im Wahlkampf von 1900 wurde McKinley mit großer Mehrheit wiedergewählt. Die zweite Amtszeit des Präsidenten war von der inneren Konsolidierung der hinzugewonnenen Territorien bestimmt. Einige Monate nach seinem zweiten Amtsantritt wurde der Präsident jedoch am 6. September 1901 von der Kugel eines anarchistischen Attentäters, Leon F. Czolgosz, getroffen.

William McKinley starb wenige Tage später, am 14. September 1901, in Buffalo an den Folgen des Attentats.


Grover Cleveland < William McKinley > Theodore Roosevelt

NameWilliam McKinley

Geboren am29.01.1843

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortNiles (Ohio, USA)

Verstorben am14.09.1901

TodesortBuffalo (USA)

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