Biografie

Warren G. Harding

Der US-amerikanische Farmersohn, Zeitungsverleger und Politiker stellte von 1921 bis 1923 den 29. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Als solcher führte Warren Gamaliel Harding die USA nach dem Ersten Weltkrieg in eine neue Ära der Normalität, die jedoch zumindest unter seiner Administration von zahlreichen Korruptionsfällen gekennzeichnet war. Durch politische Reformen förderte Harding die Privatisierung öffentlicher Unternehmen und schützte die großen Wirtschaftsinteressen...

Woodrow T. Wilson < > John Calvin Coolidge
Warren Gamaliel Harding wurde am 2. November 1865 in Caledonia (Ohio, USA) als Farmersohn geboren.

Nach der Schule besuchte er das College, das er 1882 abschloss. Harding versuchte sich in der Folge als Lehrer, Versicherungsvertreter und Rechtsstudent, fand aber erst bei einer Zeitung ein ihm angemessenes Betätigungsfeld. 1884 kaufte er ein Lokalblatt, den "Marion Star", auf, der ihm in den folgenden Jahren Erfolg einbrachte. 1891 heiratete Harding die Witwe Florence DeWolfe. Als Anhänger der Republikanischen Partei wurde Harding 1899 in den Senat von Ohio gewählt, in dem er für zwei Amtszeiten vertreten war. 1914 erfolgte seine Wahl in den US-Senat, wo er als republikanischer Vertreter von Ohio von 1915 bis 1921 vertreten war.

In dieser Funktion setzte sich Harding für hohe Schutzzölle und für die Privatisierung der Eisenbahn ein. Er unterstützte auch das Gesetz zur Einführung der Prohibition. 1920 gewann Harding nicht zuletzt vor dem Erfahrungshintergrund des beendeten Ersten Weltkriegs als Gegner der Weltkriegspolitik des Präsidenten Woodrow T. Wilson den Präsidentschaftswahlkampf. In seiner nachfolgenden Amtszeit leitete der neue US-Präsident von 1921 bis 1923 den Übergang zur Ära der Normalität nach dem Ersten Weltkrieg ein. Durch politische Reformen förderte er die Privatisierung öffentlicher Unternehmen und schützte die großen Wirtschaftsinteressen.

Zugleich setzte er sich aber auch für ein öffentliches Wohlfahrtsprogramm und Arbeitsschutzbestimmungen ein. Die bedeutendste außenpolitische Initiative von Hardings Administration betraf die Konferenz von Washington, auf der im November 1921 durch eine Reihe von Verträgen die Rüstungsstärke der USA, Großbritanniens, Japans, Frankreichs und Italiens begrenzt, der Status Quo im Pazifik garantiert, die Eigenständigkeit Chinas bestätigt und die Politik der "Offenen Tür" als Welthandelsprinzip bekräftigt wurde. Aufgrund zunehmender Korruptionsfälle in seiner Regierung und Verwaltung geriet der Präsident ab 1923 innenpolitisch unter Druck. Im Sommer desselben Jahres erlitt er eine Herzattacke, von der er sich nicht mehr erholte.

Warren Gamaliel Harding starb am 2. August 1923 in San Francisco.


Woodrow T. Wilson < Warren Harding > John Calvin Coolidge

NameWarren G. Harding

Geboren am02.11.1865

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortCaledonia (Ohio, USA)

Verstorben am02.08.1923

TodesortSan Francisco (California, USA)

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